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Der Orden Bne Briss · 1931-01-01 · Nr. 1 - Januar · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1931
Issue
Nr. 1 - Januar
Date
1931-01-01
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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lici t zusammengetreten sind. der Logenverbände löge, namentlich v den Logen und z hineingelangen zu lassest koqiitees wird dadurch ' gliedes des Generalkon^i verband kann den .Verbindung mit den und zu festigen. Dam :! Aufgabe gestellt, Wüi: gelangen zu lassen alle Anregungen aufs un 1 In der.Ausgestaltung der Aufgaben eine Hilfe für die Arbeit der Großes sich darum handelt, das, was von 1 inen gesprochen wird, in die Logen Die Arbeit der Brüder des Generalunterstützt. Die Aufgaben des Mititees Sind nicht leichte, und der Logenzeinen die Möglichkeit geben, die einzelnen Logen aufrecht zu erhalten :ben aber ist den Logenverbänden die sehe und Anregungen zur Großloge es darf die Gewißheit bestehen, daß orgsamste erwogen werden. In der Jehudai Halevi-Loge hatten sich die Verhältnisse so gestaltet, daß es zweckmäßig erschien, aufzulösen und den Freibrief der Der größte Teil der Brüder ist in rol-Loge übergegangen. die Loge zunächst jGroßloge zu übergebe j, die neugegründete Gab Die schwierige wi tschaftliche Situation * macht sich auch in der Gesamtheit det Brüder und der Logen bemerkbar. Im allgemeinen liegen c ie Dinge so, daß im wesentlichen die aften Logen mit ihre großen Zahl von alten Brüdern besonders belastet sine, weniger die jüngeren Logen. Vor einiger .Zeit hat eine Besprechung mit den Berliner Logen von ihm <dem Großpräsidenten) der Standpunkt vertreten w< >rden, daß es sich trotz der getrennte^ Geschäftsführung, die : ich als notwendig erwiesen hat, um Loge handelt, und daß es eine der'jüngeren Logen ist, die Lasten utragen. Ob in Form der Uebereinzelne Brüder oder für Witwen 4er Form der Schaffung eines Auseine einheitliche Berlin» r selbstverständliche Pftich: der älteren Logen mit nähme der Fürsorge und Waisen oder in fir gleichsfonds ist gleichgültig. Nach anfänglichen Bedenken ist die Verpflichtung Von anerkannt worden, und zu beheben, ist auf Vorschlag des einzelnen Logen ein, Wirtschaftsen. Dort, wo diese Einrichtung nicht erschien, ist der»Beamtenrat mit der n, den Brüdern bei der Beschaffung : e j c h n i s von den einzelnen Loger unter den Logen eines Log :i die Von einzelnen an die Großloge, ob wäre, für die Brüder, befreit sind, auch von bei träges abzusehen löge ist gezwungen, ein Teil zwangsläufig ist den Präsidenten der Berliner Logen .es ist mit ihrer Verwirklichung zu rechnen. Um die wirtschaftlichen Schwierigkeiten‘im Bruder- "kreise nach Möglichkeit Generalkomitees in det ausschuß eingesetzt worc < möglich oder tunlich Aufgabe betraut wordc i einer Stellung oder bei c er Gründung einer Existenz behilflich zu sein. Grundlegende Hilfe in den Logen wird aber kaum geleistet werden können, wenigstens so lange nicht, als .die Rückwirkungen der allgemeinen Wirtschafts-Situation Jsieh nachen. Aber der Appell an unsere zu richten, daß sie es mit der Forgerade jetzt ganz besonders ernst bei den Logen geltend Logen ist immer wieder derung der Brüderlichke nehmen. — Es ist angelegt worden, ein Branche nver- <: k herauszugeben. Es ist dann von dem Bayrischen Logenvei band der Vorschlag gemacht worden ein Branchenverzeichnis nur handschriftlich herstell' :n zu lassen und die Verzeichnisse I ogenverbandes auszutauschen. n kommt immer wieder die Anfrage nicht zulässig, ja recht und billig von der Zahlung des Logenbeitrages der Abführung des Großlogen- Das ist nicht möglich. Die Groß- Etat aufzustellen, der zum größten Das aber kann -nur geschehen, wenn mit annähernd festen Summen zu rechnen ist. In den Fällen, wo Brüder von der Beitragspflicht befreit sind, sollen die bessergestellten Brüder — eventuell im Wege der Staffelung der Beiträge - mit eintreten. Kulturarbeit. Von dem Hessischen Logenverband ist wiederholt beantragt worden, ihm für die von ihm geleistete Kulturarbeit einen Betrag zu gewähren. So sehr die Arbeit des Hessischen Logenverbandes geschätzt wird, so ist doch die Meinung vertreten, daß von einer Bewilligung Abstand genommen werden muß. Es kann nicht die Aufgabe der Großloge oder der Logen sein, gering besoldeten Beamten eine Aufbesserung ihrer Einnahmen zu verschaffen. Diese Aufgabe liegt den Landesverbänden ob, denen aus grundsätzlichen Erwägungen die Arbeit nicht abgenommen werden kann. Hinzukommt, daß auch in Ostpreußen Kulturarbeit geleistet wird, ohne daß finanzielle Anforderungen gestellt werden. Br. Großpräsident bittet die Hessischen Brüder, ihre Gründe für die Forderung vorzutragen, die eine genaue Würdigung finden würden. Die Arbeit des Hessischen Logenverbandes sei vorbildlich gewesen auch für die Arbeit in Ostpreußen und Mecklenburg. Namenskfirzung. ' In der Konvention ist, wie bereits in der letzten Sitzung berichtet, der Antrag eingebracht worden, den Namen »Unabhängiger Orden Bne Briss* in »Bne Briss« zu verkürzen. Der Antrag ist dort angenommen worden. Br. Großpräsident hat gegenüber dem Ordenspräsidenten und in der Sitzung des Exekutivkomitees erklärt, daß die Verhältnisse in Europa andere seien, und daß daher die Europäischen Distrikte sich in dieser Beziehung jedes Recht Vorbehalten müßten. Der Erklärung ist nicht widersprochen worden. Nunmehr ist von Br. Ordenssekretär Rubinow ein Schreiben eingegangen, in dem erklärt wird, daß der Beschluß der Namenskürzung für alle Distrikte bindend sei. Eine Stellungnahme des Geschäftsausschusses in dieser Beziehung ist nicht herbeigeführt worden, weil das Generalkomitee in dieser außerordentlich wichtigen Frage nicht präjudrziert werden sollte. In dieser Frage kann naturgemäß nur konform mit ,den übrigen Distrikten der Arbeitsgemeinschaft vorgegangen werden. Stärker noch als die Verschiedenheit des europäischen und amerikanischen Menschen ist in mancher Hinsicht die Verschiedenheit zwischen der europäischen und der amerikanischen Loge. Daraus ergibt sich, daß wir unsere Eigenart betonen und das Recht unserer Eigenart mit allem Nachdruck dartun müssen. Die amerikanischen Logen sind Vereine, während die europäischen Logen Logen im vollen Sinne des Wortes sind. Vereine können ihren Namen leicht umändern, nicht aber Logen, umsoweniger, als auch gesetzliche Schwierigkeiten vorhanden sind. Deshalb muß eine Form gefunden werden, die dem Wunsche der Ordensleitung entgegenkommt, soweit es sich um die Kürzung des Namens im inneren Verkehr handelt, aber die Aufrechterhaltung des Namens im offiziellen Verkehr fordert, unter Betonung.der juristischen Bedenken. Logengründungen. Es ist der Initiative von Br; Expräs. Gottschalk-Stuttgart gelungen, in Südamerika — Buenos Aires — eine Stätte des Ordens zu schaffen, die zugleich eine wertvolle Kulturstätte jüdischen Lebens in Südamerika ist.- Vizepräsident der1 Loge Argentina ist Br. Hirsch, früher Mitglied der w. Frankfurt-Loge. Vom deutschen Distrikt sind auch die Wege geebnet für eine Logengründung in Paris. Die gegen die Gründung in Amerika vorliegenden Bedenken sind überwunden worden. 12

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