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Der Orden Bne Briss · 1930-12-01 · Nr. 12 - Dezember · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1930
Issue
Nr. 12 - Dezember
Date
1930-12-01
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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deutlichsten zeigt sich di Die gewählte Form über gesellschaftlichen Leben aggressiven Witz ist es gle lits beim sexuellen Witz, der Zote, r rindet die Hemmung, die sonst im c em Sexuellen gesetzt ist. Beim t chfalls das Umgehen einer Schranke, die kultivierten Leuten soi st gesellschaftlich gesetzt ist. Eine Art von Befreiung löst lustgcwitan aus. Freud weist nad), die gleiche sei wie die des Traumes. Die Logik des Witzes sei auch übernommen habe. — Prof. Dr. Oskir Donath behandelt den Brünner hebräischen Buchdruck, einen Beitrag zur Kulturgeschichte der mährischen luden im lp- Jahrhundert. — F. T. begrüßt das Erscheinen des nunmehr vorliegenden mit seinem 5. Band abgeschlossenen Jüdischen Lexikons. A. Odt. daß die Technik des Witze Bergson drückt es so atgs die Logik des Traumes. Sittig führt dann d e Anschauung' von Br. Dr. Felix Weltsch an, der in ein :m Aufsatz »Worüber lachen wir« J B’nai B’rith Mitteilungen November 1930, Jahrgang XXX. Professor Dr. Emanuel Schwanz in der persönlichen Durchkreuzung sifht, die an einem Punkte zusammenverblüffender Widerspruch, eine g. Diese Spannung löst sich blitz- Situation sofort durchschaut wird. Jackson nannte den Witz ein das Wesen des -Witzes zweier Gedankenreihen stoßen. Es entsteht heftige chaotische Spannu i artig dadurch, daß die Der englische Nervenar :t geistiges Doppelsehen. Zum Schluß wird lean malischen, dafür mehr angeführt Eine große Anzah Illustrierungen. Heft 9, November 1930. Von der Tagung d< r Konstitutions-Großloge 1930 wird unter Angabe der weset tlidien Beschlüsse berichtet. Jn Ausl ind »Protest durch Tatsachen«, wird die Juden.angesichts der Entwicklung fier politischen Verhältr isse, die sich auf Palästina und die Oesterreich, Heft 9, behandelt aus dem führungen, die betitelt darauf hingewiesen, daß jüdischen Leistungen in .auf das Land haben, un i daß man nicht etwa bei der Balfour- Deklaration von einem sprechen könne, sondern Siebenter Band. Akadfi .liegende Band gibt den Sjmon Ra vidowii auch die modernen Gebiete beherrscht. Zusammenstellung dei werte Quellennachweis Paul mit einer weniger systepoetischen, bilderreichen Betrachtung witziger Belege bieten praktische Palästina beziehen, einen Anspruch Geschenk Englands an die Juden von einer Verpflichtung, die England Jahrbuch der Gesellschaft für die Geschichte der Juden der cechoslovakischen Republik den ersten Beitrag des Herausgebers Br. Professor Samuel Stein herz »Kreuzfahrer und Juden in Prag«. Wir werden daran erinnert, daß es in dem düsteren Kapifel der Kreuzzüge auch eine Episode gegeben hat, in der die Juden mit Hilfe von Landsknechten!des Herzogs Bretislav II. über die Kreuzfahrer gesiegt haben. 500 bewaffnete kriegsgeübte jüdische junge Männer beteiligten sich an diesem Kampf. Der Ort des Kampfes ist Sefael. Steinherz ist.es gelungen, die in dein Berichte der hebräischen Quelle als Schel genannte Stadt :1s Prag zu identifizieren. Der Grund der Hilfe seitens des Herzogs Bretislav II. war der, daß er seine Juden nicht von a ideren ausplündern lasset! wollte. Er zog es vor, dies selbst hält die Erinnerung an ihn eine ge risse Dankbarkeit. Aus dem Wiener Diarium, J703 als privates, durch ein kaiserliches Privilegium geschütztes seit 17S0 »Wiener Zeitung«, erfahren wir durch die Studien von Br. Wachsteih Episoden über c ie Juden aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts. — Eine psyd ologische Studie über das jüdische Theater aus dem Franzos sehen von J. Pidion wird uns in der Uebersetzung von Sofie Grünfeld übermittelt. A. Gdt. Bücherschau, Moses Mendelssohn. Gesammelte Schriften. :mie»Verlag. Berlin 1929. Der vor» Mendelssobn-Lavaterschen Streit, die i d ■»Ritualgesetze der Jud :n« und die Entwürfe »Zur Reform des Judeneides« wieder Das. Buch verrät in” seiner ganzen Anlage wie in der Ei izelbearbeitüng, daß der Herausgeber nicht nur das Material, sondern issenschaftlichen Methoden auf seinem Das' beweisen die Anmerkungen, die Lesarten und der sehr begrüßensden »Ritualgesetzen der Juden«, der für weitere Arbe t auf diesem Gebiete Stütze und Erleichterung beeter. A n -wichtigsten erscheinen die sorgfältig abgefaßten Einleitung in zu den einzelnen Teilen. Hier erweist sich R. als {lüdtlicher, selbständiger Forscher. In manchen Einzelheiten ugd der Gesamtauffassung wird das bisherige Forschungserj ebnis berichtigt. In feinem Verständnis fühlt sich R. in die V. irsdiiedenheit der Grundeinstellung bei Mendelssohn und Lac ater ein. Dieser, der Mann gefühlsmäßigen religiösen E ’lcbens, der ausgeprägten Religiosität, konnte den inneren Ausgleich in seinem Verhältnis zu dem Vertreter der deutsch m Aufklärung nicht gewannen. Eine Bekehrung M. 's hätti: allen-Zweiflern den unwiderleglichen Beweis von der Siegtu ftigkeit des Glaubens gegeben, wie er in L. lebte. Aber er hatte weder mit seinem Fühlen noch mit seinem Denken er aßt, daß in M. die Ueberzeugung von der Wahrheit des Judentums unc Väterglauben unerschütterlich warqi wie er das Judentum verteidigt, u . überzugehen, das zu lesen, ist aud Wert. — In seiner Einleitung?t Juden« gibt Rawidowicz eingehend dieser Arbeit und berichtigt so (Kayserling, Ludw. Geiger, Leop Anteil, den M. und den der da Hirschei Lewin an der Abfassung Es braucht nicht erwähnt zu liegende Band den bisher erschienen falt der Bearbeitung und Ausschöi Materials (Entwürfe, Briefe u. dei’i Rabb. Gustav Cohn (Leipz Friedhof«. (Mit 8 Abb. u Verlag, Frankfurt a. M.> Der Verfasser bearbeitet in du schichtllche und kulturelle Entwich« :1 hofes, wobei er der ästhetischen wähnung tut. — Custav Cohn, mit Jahren in. einer führenden christlid ei satz über den hochinteressanten Fi i« früheren Wirkungsstätte des Vera: die Treue gegen den Wie M. sich wehrt, bereit isr, zum Angriff für uns heute noch von den »Ritualgesetzen der die Entstehungsgeschichte die bisherige Auffassung' Löw u. a.) über den nalige Berliner Rabbiner liattcn. werden; daß sich der voren in Anordnung, Sorgpfung ’ des vorhandenen gl.) gleichwertig anreiht. Rabbiner Dr. Steinthal. L.): »Der jüdische 52 Seiten, Franzmathes« m kleinen Werke die ge» ung des jüdischen Fried- Gestaltung besonders Erlern der Unterzeichnete vor :n Zeitschrift einen Auf- ’iedhof in Krotoschin, der ssers, veröffentlicht hat. — 236

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