Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1930
- Issue
- Nr. 11 - November
- Date
- 1930-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Mi ihre . ihr« dotier Weltkonferenz«, führende Köpfe der Konferen i, kreise u. a. m. Die Organisa t< Montafu, gibt in ein arbeit« einen Beridit über i/nd in dem von ihr gegi Girl* Club. Ein Aufsatz vi philosophische Gedanken eine Reihe von Proben aus Gebiet sehr aufschlußreich — »Die antiken Synagogen blick über die neuen Au Palästina und erörtert Die feinsinnigen Bemerkung C h ris t a11e r »Zum führen in Wesen und Dichtungsart ein. Max Betrachtungen »Zur Leben» gehend mit einer der wi logischen Schrifttums ausein übersetzten »Jesus von Julius B a b widtnet de Schauspieler Rudolf Sdiildki a H. Stern gibt einen lieber! Judenfrage in der pädagogisch . berichtet über die Tagung de bundes in Bad Dürkheim die Hauptphasen des I. Intern, t Kongresses dar, unter Seelenführung« und Han Besprechung des Statistischei i ^Betrachtung über die »Aufga > richtig; der i Wolf Breidenbach. von Rechtsanwalt und Notar In einem Sonderdruck des Offenbacher Geschichtsve n Wolf Breidenbach. Der Verl a: Vergangenheit schürfenden über einen Mann an, der nütziges Wirken ein unve' hat. Wolf Breidenbach ist seine Beziehungen zum in von Isenburg zur Abschaffu i Diese widerwärtige Abgabe und Länder in Deutschland Landesgrenze dem Vieh glei 4 Der beigefügten Stammre kommens4aft vielfach sich I930f31. Jüdischer Verlag Auch der dritte Band in erfährt Interessantes über über die behandelten Problem» orin des Kongresses, L i I y H. Beitrag »Aus meiner Lebens» Arbeit in der Jugendfürsorge rundeten West Central Working iFelix Perles »GesAiAts** rabbinischen Schrifttum« stellt diesem bisher wenig beachteten cJsammen. Karl Watzinger 3atiläas< gibt einen_Uebersg rabungen und Forschungen in wissenschaftlichen Ergebnisse, en von Else Schubert- Vlrrtsändnis der Piut-DiAtung« Entstehung dieser hebräisAen ien'cmanns beaAtenswefte i sU'ForsAung« setzen siA ein»;ten NeuersAeinungen des theo» der — dem jetzt ins DeütsAe Njazareth« voa Josef Klausner, jüngst verstorbenen großen ut einenwürdigen NaAruf. blick über. die .Behandlung der i^n Literatur/ Dora Edinger Sommers Aule des.Jüd Frauen» Herbert Grabert stellt ionalen ReligionspsyAologisAen Titel: »ScelenforsAung und s Reissner knüpft an die HandbuAes für Palästina eine en einer Palästina»Statistik«. <1 Line Gestalt aus Alt»OffenbaA> Dr. Guggenheim, Oktober 1930.;Aeint in »Alt-OffenbaA* Blätter eins« eine Studie Guggenbeims: sser fügt seihen in die jüdisAe i Arbeiten eine kurze BetraAtung iiA durA sein wahrhaft gemein» gängliAes Verdienst erworben bekanntliA zu danken, daß er OffenbaA residierenden Fürsten g des Judenfeibzolles benutzte, entehrte noA viel mehr Fürsten als die Juden, die an jeder igestellt wurden. he ist zu entnehmen,~daß die Na A- Judentum gelöst hat, A. Gdt. Jüdischer Jugendltalsnder, dritter Jahrgang 5691, Jerlin. des JüdisAen Jugendkalenders ist wieder ein eAtes und rcAt :s JugendbuA geworden, mit Bei* seine " trägen belehrenden und kur dessen mannigfaltige'Begal Pädagoge sie widerspiegeli arbeitern beigesteliert, die reiiigen Inhalts, zu einem großen Teil aus der Feder des Herausgebers Emil Bernhard Cohn, ungen als Erzähler, DiAter und aber auA von anderen Mit» siA sowohl in der Auswahl des Stoffes als auA io der Foim der Darbietung als qualifiziert erweisen, für die Jugend zi sAreiben. Das Kalendarium ist diesmal bildmäßig besonders sinnig und reiA an jüdisAen Motiven ausgestaltet Die Illustrationen einzelner Lesestücke sind von JugendliAen seh ist gezeiAnet, und man staunt, inen jedenfalls r Erzählung im Ate HterarisAe Josua« dorther fern wohl mit iiAt mit den so wieviel künstlerisAe Talente da in Entw^lung begriffen sind. Viele unserer jugendlicbeh Begabten mehr dazu zu neigen, die Höhepunkte eti Bilde festzuhalten, als ein Thema in stilgi Form zu bringen. Wenigstens führt »Onki Klage, daß er von jugendliAen Mitarl zeiAnerisAcn Beiträgen bedaAt wird, aber bi erwünsAten eigenen literarisAen VersuAen. VjelleiAt wird im Laufe der Zeit auA dieses Ideal' des iguten Kalender» onkels in Erfüllipig gehen und die Jugend sim ihren jüdisAen Kalender eigenkräftig sAaffen. Vorderhand gefällt uns der Kalender auA bei der jetzigen Art seines Zustandekommens sehr gut, und wir wünsAen ihm auA für seinen dritten Jahr» gang viele Leser, neben den jugendliAen | auA sotAe, die siA niAt mehr zur eigentliAen Jugend reaiden, da auA sie viel Belehrendes und ErgötzliAes darin finqen werden. . _Dfr Grünthal. Joseph Roth: »Hiob«. Gustav Kiepenheuer Verlag, Berlin 1930.! Mit feinen StriAen zeiAnet Joseph Roth die Leidens» gesAiAte »eines einfaAen Mannes«. Mbndel Singer und die Seinen verlassen entgegen einem PriesterspruAe den kranken, geistessAwaAeü Sohn MenuAin und büßen alle für diese »SAuld«. Der fromme Lehrer aus ZuAnow wird in der Fremde zum Zweifler, zum Gottverneiner unter den SAlägen des SAiAsals. DoA sAließliA wrird übermäAtig in ihm die SehnsuAt, Gott wieder lieben, *hm vertrauen zu können, und gleiAzeitig findet .der alte Mann die Kraft zur Tat: er wird zurüAkehren aus Amerika und in der Heimat seinen Sohn MenuAim oder seine Grabstätte suAen., Da tut Gott ein Wunder: gesund und sAön, berühmter Leiter eines großen OrAesters, das in New york gastiert, steht MenuAim vor seinem Vater. Ausgefüllt - von der Größe dieses Wunders, fest vertrauend auf njeue ZeiAen von Gottes Güte, »ruht Mendel Singer aus von der SAwere des Glücks«. ' Mit zär:liAer Liebe gestaltet Joseph Roth die MensAen dieses BuAes: Mendel und seine Frau Deborah, deren sAliAtes Herz von mütterliAer SehnsuAt erfüllt ist, die Kinder, den wilden, dummen und starkjen Kosaken Jonas, den sanften sAlauen SAemarja und die fazelleogleiAe, von Liebesverlangen verzehrte ToAter Mirjam; Das lebenswarme und selbst' im traurigen GesAehenj noA lebensfrohe BuA wird siA siAer I viele Freunde er»i werben! , | E. G. j Wohlgemuth Josef: Das Tier ujnd seine Wtr^ tung im alten Judentum J. Kauffmann-VgrlagJ Frankfurt a. M. 147 S. Preis brosA. M. 4.—, gebd. 5,50. In einer Zeit, in der die Judenfeinde unter-der Maske des TiersAützes von neuem gegen das rituelle SAäAten an» rennen, um den Juden den FleisAgenußl zu rauben, ist die vorliegende SArifl mit warmem Danke zu begrüßen. Sie behandelt in drei AbsAnitten das Wesen des Tieres und Beurteilung durA das alte Judentum, das Leid der Tiere und Einfühlung in das Emphndtjngsleben der Tiere, Dem 3. AbsAnitte sA ließt siA eine Reihle von SpriAwörtern, GleiAnissen und Redewendungen an, dif auf das Tier Bezug haben. In dieser SArift wird in strengiwissensAaftliAer je* doA auA in allgemein verständliAer Weise.dargetan, daß — wie viele _ andere soziale Gedanken und Lehren, die siA in neufcr Zelt durAzusetzen beginnen -4 auA die liebevolle Wertung und Behandlung des Tieres tjraltes JüdisAes Gut ist, wie dies sAon aus dem bekannten Bjbel Worte einleuAtet: Der GereAte kennt die Seele seines Tiefes <Spr. Sal. 12,10). 218