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Der Orden Bne Briss · 1930-11-01 · Nr. 11 - November · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1930
Issue
Nr. 11 - November
Date
1930-11-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Luther nennen könnte, einen eigenartigen, bis» her nodt gänzlich inbeachteten Religionserneuerer, der gegen Traditionalismus, Buchstabenglauben und die leider nur allzu große m^erielle Verflachurjg Unserer Zeit aufgfctreten ist. Deshalb soll hiir eine Stelle aus seii er »Mechanik. des Geistes* das Schlußwort bilden, die mehr als alle theoretischen Beschreibungen ge ignet isr, sein wahres Antli zu enthüllen: »Die Transzer deriz verliert ihren Begriff, wenn Sie auf irdische Zwecke zurückgebeugt.wird. Wern die Erhebung zur um leibliche Güter Gottheit die Form eines Gebetes und Vorteile annimmt, so ist Briefe an El In der Julinummet ’richtung einer Erzi die Berliner Logen an dann alsbajd ein Beri die man dort mit der macht hat. Seither ist erfolgt, und ich möchte weniger kostspielige nützliche Möglichkeit h Man könnte in mäßige pädagogische weder als reiner Brief c, noch jedescrial eine kl Randbemerkung. enthä ihnen in der täglichen blem aufstößt, öder sonders schwer erziehbp Redaktion wenden, die in der Beratungsecke antwortet, oder nur läßt. Die Eltern roüsfi Falle ihre Anschrift die eventuelle Veröffen|t Namens unterbleiben: u nd dem Kurze Uebcrsicht. Am 25. August Gesellschaft einen Vcrfr; Dr. Silberfarb — polnischen »Ort*, sdiilc nischen Juden heit, dein charakterisiert wird, da|ß bevölkerung ausmachen treten sind. Dieser Prp: Landesteilen er ist ni deutend größer in den Gebieten und erreicht östlichen Grenzgebietei der Regierung entst a städtische und ländlich« den O.B.B. dieser Zeitschrift hatte ich die Ein» ehungsberätungsstelle f(ir deregt, und aus Frankfurt a. M. ka itht über die gängigen Erfahrung« bereits Destejienden Beratungsstelle gn» in dieser Angelegenheit weiter nichts deshalb noch auf eine andere, vielleicht bequemere, freilich auch weniger nweisen. Organ der Großloge eine rege)» tcrnberatungsecke «inrichten, die enf» asten fungiert oder auch außerdem >ine allgemein wichtige pädagogische i Die Eltern können sich, " wenn häuslichen Erziehungspraxis ein Pro* Wenn. sie glauben, es mit einem beren Kinde zu tun zu haben, an die dann den Fall je nach seiner Eignurig irr Sprache bringt, also öffentlich bq» direkt den Eltern Bescheid zukommen natürlich der Redaktion in jede n doch kann ja auf Wunsch fiir lichung der Frage die Nennung d :s g tben. J. veranstaltete die .deutsche »Ort<» agsabend im Hotel Kaiserhof. Warschau —, der Vorsitzende dis erte_ die furchtbare Notlage der poln wirtschaftliche Struktur dadunh die Juden nur 10,5 °/(> der Gesam » dagegen im Handel mrf 62,6 % veizentsatz variiert in den verschiedenin i rdriger in den früheren deutschen, b:- ehemals russischen und österreichischen 74in Galizien und 88°/0 in den Polens. Außer den mit Unterstützur g r denen Handelstrusts untergraben Konsumgenossenschaften die Existenz das nidrt mehr Gottesdienst, sondern Geisterbeschwörung. Wer um Strandgut oder Schlachten» sieg bittet, der tötet. Wer durch Selbstbeschuldigung der Gottheit zu schmeicheln glaubt, beleidigt Gott und erniedrigt seine Seele. Wer erzwingen will, daß die Allseele ihn mehr und besser liebe als andere Kreaturen, treibt unlauteren Wettbewerb und macht Glauben zum Geschäft. Wer ohne inneren Drang ijnd Glauben sich widerwillig zum Aufblick zwingt .oder unüberzeugt Ritualien verrichtet, begeht Götzendienst und Fetischismus und verschließt die Quellen seines inneren Lebens « Ich bin rivr vollkommen d^riiber im klaren, daß auf diesem Wege viel weniger geholfen werden kann als bei persönlicher Fühlungnahme mit Eltern und Kindern. Vielfach wird die schriftliche Anfrage zu einer sachgemäßen Beantwortung gar nicht genügend Anhaltspunkte enthalten, weil man bei einer solchen Einrichtung natürlich vollkommen auf die eigene 'Beobachtungsgabe der Ettern oder Erzieher angewiesen ist und diese Beobachtung außer durch die Handschrift des Fragestellers durch keinen vom Beantworter selbst gewonnenen Eindruck ergänzt werden kann. — Außerdem ist es bei einer schriftlichen Konsultation auch viel schwerer, zu entscheiden, ob wirklich das Kind schwer erziehbar ist, oder ob die wahre Ursache zu den Schwierigkeiten bei den Eltern selbst zu Stichen ist/ denn gewöhnlich werden die Eltern ausschließlich über das Kind und nur ausnahmsweise auch über sich selbst und ihre Erziehungsmaßnahmen berichten. Trotz aller dieser Unvollkommenheiten kann jedoch-eine solche Berarungsedce immer noch in einem ■ ziemlich hohen Prozentsatz der Fälle durch direkten oder indirekten Rat (Empfehlung eines Arztes oder Eriziehungsberaters). wirklich helfen und fördern und dadurch der pädagogischen Prophylaxe der Neurosen und Charakterstörungen dienen. Ewald Bo h m. zehntausender jüdischer Kaufleute >j daher bilden Uebergang zu Handwcrjc und Landwirtschalt din einzigen Rettungtweg, den der »Ort« mit einem Aufwand! von 100 000 Dollars für berufscectnische Ausbildung im Jahre 1929 gewiesen hat. Dabei ist es bezeichnend, daß die polnisch-jüdische Bevölkerung von dieser Summe 60 000 Dollars j im Lande selbst aufgebracht hat. Der »Ort* machte sich ferner dadurch verdient, daß er die während des Krieges und der Okkupation Völlig verwüsteten jüdischen landwirtschaftlichen Kolonien Wieder aufrichtete. | Dr. Eisberg — New york — gab den auf seiner jüngsten Reise durch Rußland gewonnenen Eindrücken tiefempfundenen Ausdruck. Er sah die vielen Notleidenden, die auf! dem Lande oft in Erdhöhlen hausen od^r in Städten zu vier und 708 -

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