Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1930
- Issue
- Nr. 7/8 - Juli/August
- Date
- 1930-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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gegenüber dem Kinde kann de! sen .Einfluß weit größer sein als der von Eltern und Lehrern,) welche mit dem Kinde tag* täglich zu tun haben. Das Material, dps einer so eben Beratungsstelle zur Behandlung geschickt Wird, bestellt in det Regel aus durchaus n.ormal begabten und veranlag läge) daß im Gegensatz zu früher für die mittleren und kleiden Städte Deutschlands gar keine Dder nur sehr wenige irgendwelche Erziehungsfehler eder Milieuschäden sich teils oder in das häusliche, teils in das Die Erziehungsberatung kann wenn es dem Berater gelingt, di: Einstellung der Eltern dem Kinde gegenüber zu ändern. E s erfordert den ganzen Takt und die Geschicklichkeit der Berr ter, Eltern und Lehrern klar zu machen, daß sie einenganz nejen Weg eioschtagen müssen. Dpher geht die Behandlung der in Hand. Da alle Mitarbeiter sich stelle in selbstloser find uneigenji Erziehungswerk zur Verfügung' liehe Fälle unentgeltlidi behandelt werden. Es wäre natürlich sehr r i wünschen, daß auch in an* deren jülischen Gemeinden uns«' Dr. phil Kunstfragen und Künstlernot. Veranstaltungen für den nächsten Winler geplant sind. Das trifft natürlich alle Künstler, deren Grundlage die Musik ist. Man kann sich aber vorstellen, um en Kindern, die nur durch Druck der Zeit die jüdischen Künstler trifft, denen offen Sdicclmilieu nicht einordnen. nur dann von Erfolg sein, wieviel schwerer der entgegenwirken. (inder'und der Eltern Hand der Frankfurter Beratungslütziger Weise für das ideale gestellt haben, können samt* Beispiel Nachahmung fände! Alice Schaumberg. Ein bewährter Bruder, der in das Kunstleben der Gegenw irt hat, sendet ups folgende Ausführungen von beachtlicher Bedeutung, die wir gekürzt wiedergeben: Angeregt durch die Ausfühcungen von Br. Alfred Gold* Schmidt über das Thema: »Lo;e "und, Kunst*-in der Juni* riummer unseres Großlogenorgans möchte ich zur Vertiefung der Pflege von. Kunstgrfühl und Kunstverständnis, zugleich zur Behebung der schu eren. Not der Künstler der Großloge einige Vorschläge un erbreiten. Ich begrüße alle auf die Hebung der Kunst hii zielenden Bestrebungen und die günstigen Resultate, die auc verschiedenen Gebieten bereits gezeitigt worden sind Ich denk : dabei zunächst an das mir naheliegende Gebiet der Musik Die Künstler, auch die al s Berühmtheiten bekannten, haben schwer unter der Wert ichaftsnot zu leiden. Es fällt Ihnen nicht Jeicht, sich in ihr x Kunst durchzusetzen bezw. zu-behaupten. Mail kann sich run vorstellen, wie unendlich erschwert es für begabte, atifstrel ende junge jüdische Künstler ist, einen Boden ffir ihre Tätigkeit zu finden Was daraus an Depression und! wirtschaftlid ier Not resultiert, ist leicht verständlich. Es 1.ist bezeichn :nd für die Wirtschaftsdurch seinen Beruf Einblick verdeckt antisemitische Strömungen Bei dieser sich immer mehr verschärfenden Lage erfordert die Sachlage eine Tat: Die Großloge bezw. die einzelnen langen mögen, unterstützt durch die Gemeinden und Korporationen, eine Anzahl von erstklassigen Konzerten in verschiedenen Städten Organ iiieren. Als in 1 Betracht kommende Städte wären in erster Linie zu nennen: Berlin, Frankfurt am Main, Leipzig, Dresden, ’ Breslau, Königsberg, Hanjburg, Bremen, Hannover, Köln, München, Nürnberg, Karlsruhe, Mannheim, Dortmund, Chemnitz) Neben den bereits altbekannten berühmten Künstlern kämen natürlichauch hoditalenlierte, aufstrebende Künstler in Betracht. Nebenbei würden sich aud Verdienstmöglich« keitan für mithelfende Kräfte ergeben. Wichtig wäre es, eine I fachkundige Zentrale für die Ausfühl ung des Gedankens einzusetzen. Ein nicht zu hoch angesetzter Einheitspreis wür^je die Sa^ie fördern. Einzelheiten der Ausführung müß|en der näheren fachmännischen Beratung überlassen bleiben. Danzig, Stuttgart, Düsseldorf, Essen, Der Bruder, von dem obige Anreg j von dem Präsidenten seiner Loge und Mitglied des Geistigen Ausschusses der Gr|o wähijter und erfahrener Bruder bezeichnet ng ausgeht, wird <inem angesehenen ßloge als ein be- Zusatz der Redaktion:;; Wir wären Brüdern, insbesondere den w. BBr. Präs gliedern der Geistigen Ausschüsse, der Kji Stellungnahme dankbar. Den interessierten denten, den Mit« nstausschüsse für Zu dem obigen Thema, haben wir vor beachtlicher Seite Bemerkungen erhalten. Von der einen Seite wird der Wunsch ausgesprochen, an erster Stelle an aufstrebende Künstler zu dznken. Den Logen wird nahegelegt, ihr« kostenlos oder für geringe Miete zur Ver i Von der anderen Seite wird Wert darau: gelegt, an erster Stille die schaffenden Künstler {Komponisten) zu berücksichtigen. Es sollen Kompclnisten-Abende in ' repre duzierenden Künstlern veranstaltet wer »Stäi-System« sollte abgesehen werden. > 1 Ansprache der Leiterin eines Lc Gleich Euch, meirte Geschichte studiert. Es gnügen, sie zu lernen, weil und sie uns mit Liebe vor li e wa *> Eine Geschiehtsbetrachtuu Tapferkeit, aber nicht von Sof -Jugend und Weltfriede«. Räume möglichst 'ügung zu stellen. Gemeinschaft mit •den. Von einem unsere Lehrer sie liebten tJrugen , wir haben sie mit hrerinnenseminars an französische Schiulkinder in ben Kinder, haben wir r uns ein großes Ver- Nizza.*) s t, g vor Kindern, in der von daten die Rede ist. Aus großem Ernst gelernt, weil es keine sind, sondern lebende!’Geschichte L wirklich .geschehen sind, und die n< schehen, die Geschichte der Vergt: Kinder und junge Meeschen, wie Iht haben- Ihr — wir alle '—^erleben in ci blick Geschichte, und Ihr seid es, die Kindermärchen Dinge, die {sch täglich ge» ngenheir, die es seid, erlebt tesem Augendie Geschichte 132 -