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Der Orden Bne Briss · 1930-07-01 · Nr. 7/8 - Juli/August · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1930
Issue
Nr. 7/8 - Juli/August
Date
1930-07-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Propaganda müßte unter Lebensnotwendigkeit und L ebensforderung. Br. Werner, Frank urt a. M , über scheil Logen in verstärktem ausschusset für Kunst au; Kommission den Brüdern der Frankfurter Logen, ein aktives Interesse den ihüringi dtm Gesichtspunkt einsetzen: rnittelt den Antrag Maße entgegenzubringen. Br spridit sich befriedi;t über die Art eiten des Sotider- und bittet, 'die Berichte dieser des Generalkomitees zugthen zu terstützt er' und zu erhöhen. Jr. Werner für des Sonderauslassen Der Voranschlag sieht für geistige Dinge nur 6°/0 vor. Man müßte über die: en Satz etwas linausgehen, denn gerade in wirtschaftlich sd lechten Zeiten besteht die gesteigerte Verpflichtung, für j eistige Dinge linzutreten. Mit besonderer Fretide ist die Wanderausstellung der Groß löge begrüßt worc en. Berlin und München könnten sich in der Förderung de Künstler etwas aktiver zeigen. Die Jubiläumsfeier des Ordens kann nicht wirkungsvoller ausgestaltet werden, als d iß durch künstlerische Gestaltung gezeigt wird, was der O den in den 50 Jahren seines Be* Stehens geleistet hat. Den Antrag des Br. Levi auf För* derurg des Hessischen Lo 'enverbandes unt bittet, auch den Etat des F 'unstausschusses Br. G o 1 d s c h ip i d t Berlin dankt das rege Interesse, das e' den Arbeiten Schusses für Kunst entgej enbringr Die Jini*Nummer des Großlcgenorgaijs wird einen Bericht über die Arbeit des Kunstausschusses, insbeson lere auch über die Wanderaus* Stellung, bringen. Der au sgesprochene Wuisch, die Protokolle der Sitzungen des Kunstausschusses den Brüdern des Generalkomitees zugeien zu lassen, wird 'Erfüllung finden. Br. -Vizegrbßpräsident L i s s e r - Hamburg betont die Bedeutung der! internation den Stellung des Ordens. Die Förderung der Kunst hä t e^ in Zeitenj wirtschaftlicher Schwäche des Mittelstandes für leine schwierige Aufgabe. Er verkennt auch nicht die Schwierigkeit, die Jugend, die nicht neutral sein will, an uns heranzuziehen, und man müßte doch entsprechend seinen rüheren Vorschlägen stets darauf bedacht sein, durch Erleich erung der Bedingungen für den Eintritt die Jujgend zu | ewinnen. Die Gewinnung der Jugend muß daS Prinzip dei einzusetzenden Propaganda sein. Br. K r o mib a c h - Esc en : Daß der Orden eine überstaatliche Organisation ist, i;t ein. wichtiger Gedanke, namentlich, wenn man den Wunsch hat, das Anscheri des deutschen. Judentums innerhalb des G Samtjudentums zu stärken. Die Frage; wie die Jugend zu gewinnen ist, wird immier wieder and wieder erörterDie' Jugend hat den Eindruck, daß dir Logen zu sehr Jen Charakter des Vorgestern 'gewahrt h; ben, daß sie sich luf aas Heute picht umstellen,; daß sie at die Probleme des Tages nicht herangehen. Es) muß daher überlegt werden, wie der Kreis erweitert, wie die Logen sch zeitgemäßer ein;teilen können. Da scheint ihm; der Weg, den die amerikanischen Brüder mit der Hillel-St)ftung gegai igen sind, nachahmeiswert. Audi wir sollten an [die studen ische Jugend wie auch an die organisierte Jugend herangehen, eine Propaganda schaffen und sie mit unserem Gedankenkreis b^kanntmadien. Wir sollten ihnen den Eintri:t in die Le ge wirtsdialtlich erleichtern. Der Appell an die L >gen zur Befriedung des politischen Kampfes hat gut gewirkt. Er sollte wiederholt werdet mit Rücklicht auf die im November stattfindenden Wahlen zum L; ndesverband. Die Tagung des Verbandes cier Jüdii chen Jugendvereine in Deutschland hat gezeigt, daß die Jugend ein wichtiger Faktor ist Die Verbindutg der Loge gerade mit dieser Jugend sollte stärker propagiert werden. .Er bittet, den für den Jugendverband ausgesetzten Betrag anf RM. 4000.- erhöhen. Die Frauenarbeit sollte stärker in den Kreis der Logenarbeit mit einbezogen we den, entweder durch Gründung eigener Frauenlogen oder c urch gemeinsame Loge. Br F r Ä n k e I - München ti itt gleichfalls für materielle Erleichterung des Eintritts der Ji gend in die Loge ein. Er bittet Br. Kuznitzky, si h Ordens in Italien zu interessieret. Die Loge ist immer noch innerhalb einer starken Politisiert ng Die Großloge kann die unterstützen, wenn diese steh stellt. Zum Zwecke von Erspiri eine Sitzung des Generalkomitges abzuhalten. Der Termin der leicht noch weiter ausgedehnt ein allgemeiner Brudertag in Kosten zu verursachen braucht. das versöhnende Element gewesen. Jugendbewegung nur dann gar zu sehr radikal einpissen empfiehlt er, nur innerhalb' eines Jahres logentagung könnte vielerden. Als Ersatz käme der der Großloge keine ni ht Gr oß Fr« ge, Die Förderung der Kunst Logen, sondern auch der Gemeinde) Br. Mayer- Halberstadt: der Jugend ist für die Großstadt für die Kleinstadt-Logen. Die aktiviert werden, wo es sich darun unterstützen. Der Mitteldeutsche strebt, den angeschlossenen thür Hierbei ist die Kulturarbeit int Si Logenverband geleisteten Arbeit Für die Fortsetzung der Warn stirfmte Hinweise. Für die Distriktes müßte versucht werden, in möglichst großer ^Zahl zur Eine Gesellschaftsreise nmerikani: ist hier zu empfehlen. Br. Lazarus «.Wiesbaden die die Jugend veranlassen, der ist um so bedauerlicher, als neutralen Jugendverbande zusamm n Material vorhanden ist. Aehnlicfi die Hillel-Siiftung geschieht, müßte Fühlung genommen werden. Logenarbeit lebensvoller wird und zuwendet. Eine 'Fühlungnahme Br. Ehren - Vizegroßpräsiden t gedenkt mit anerkennenden Worten Waisen- und Fürsorgeheims derGn Heims, die beide von der jüdische nommen werden. ist nicht nur Aufgabe der unt :r Daz beg i Br. R cd I i c h - Neisse sprich und setzt sich besonders für die der Logenverbände ein. Br. L e s s e r - Allenstein nunmehr an das Problem der Wirti1 Die Frage der Heranziehung hängt eng mit der Frage der rammen. . Br. Auerbach - Köln wüijscht der Jugend Beschaffung eines Menschen das Wesen der Loge für die Ausbreitung des lj)as Problem der Gewinnung Logen ein dringenderes als Logenveibände müssen di handelt, kleine Logen zu Logenverband ist sehr bengischen Logen zu helfen. der von dem Hessischen erforderlich. derausstellung gibt er beäumstagung des deutschen, die amerikanischen Brüder Teilnahmezu veranlassen, ispier Brüder zum Ordenstag togi spricht über die Gründe, e fern zu bleiben. Dies der Jugend, die sieh im ngefunden hat, prachtvolles wie es in Amerika durch, auch bei uns mit der Jugend u ist erforderlich, daß die sich mehr aktuellen Fragen üßte gleich einsetzen. Kuznitzky - Berlin der Tätigkeit des Jaffa'sdien oßloge sowie des Beelitzer Gemeinde nunmehr Ober- Ober Organisationsfragen Förderung der Kulturarbeit üßt es, daß die GroBloge diaftsqbt/fi^rangetreten ist. cerFra ien zur Logenarbeit Gwinnuhg der Jugend zu- Met kl na ie für die Gewinnung blattes, dhs dem jungen bringt. 125

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