Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1930
- Issue
- Nr. 6 - Juni
- Date
- 1930-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
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Arbeitszeit der Logenl zwedcföi mögen die lieben Brüder an denken, um unsere Scharen stärken. Werden die Brüder mit unsere Logen geeignet sind, s ständigen Präsidenten Mjtteilubi Propaganda für die Ideen Bruder am besten übe.i, wenn eingedenk bleibt, audi d r a u ganze Haltung die Ziele und immer im Auge zu behalten. Allen unsren Brüdern eine gute und anhaltende Erholju d ji des un I irdernd 'auswirken, ne intensive Propt irch neue Mitglieder zu ver- Vrsönlidikeilen bekannt, die für wollen’sie hiervon g machen. Eine Ordens wird 'jedoch jeder :r der Worte unseres Rituals en im Leben durch seine <jie Bedeutung unseres Bundes — Auch aganda dem zuwirksame Bertha v. Süttner hat über Menschheit und damit auch über Priedensgedanken folgenden Aussp »Drei Phasen sind es, die durdizumadien'hat: in der e der zweiten wirdsie bekän man ihr vpr, daß sie offene In bezug aejf den Gedanken sind wir in der zweiten Phase. Schwestern ng. wünschen wir ef. Pan-Europa. Die Tageszeitungen haben über die öffentlichen Kund' gebungen berichtet, die anläßlich des in Berlin im Mai statt' gefundenen Pan'Europa>Kongre ses abgehalten würfen. Wenn hier überhaupt davon gesprochen zu werden braucht dann aus folgendem Gedahkeng; mg heraus: Der Orden bemüht sich um den Friedensgedanten. Logenberichte. Glückauf-Loge Der protok. Sekretär Br. Bi njamin Jahr 1929/30 in Kürze folgendes: Gegenüber dem Verlust von / 3 durch Austritt, 1 durch Fortzu [> glieder zu verzeichnen. Den Bestrebungen der Grpßlo;.e folgend, will 'die; Glück« auf'Loge nicht bedingungslos ein : Vergrößerung ihter Mit' gliederzahl, sondern durch sorgs ime Kandidatenwahl und notfalls durch Ausscheidung gleichgültiger und pflichtsäumiger Brüder eine innere Festigung des fruderkreises herbe :iführen. Um aber auch einen wertvollen Nachwuchs und gewisse, geistige Verjüngung zu sichern, wurde eine beträchtliche Er' mäßigung der Eintrittsgebühren be chlossen. , Den Bestrebungen der Finanzv xwaltung ist es gelungen, Einnahmen zu erhöhen und Schuld :n zu vermindern In der Wohlfahrtsarbeit und akjten Wirtschafts Problemen sucht die Loge sich nach Kräften z i betätigen, jüdische und und die Geselligk :it stand als intimer h|erzlither C. die zahlreich vertretenen lim and ie großen Gedanken der den von ihr propagierten flieh geprägt: jede . geistige Bewegung ’ ^sten wird, sie verlacht,-in pft, in der dritten wirft ücen einrennt.< des -dauernden Friedens A. Gdt. Für Brüder auf Reisen L Die Eint rächt-l.Oge, Kobl« nz, hat, wie in früheren Jahren, auch für die kommenden Ferien im Hotel Continental (Besitzer Br. Emst J. Meyer) einen der Geselligkeit suchende Brüder urd Schwestern Vereinigen Stammtisch eingerichtet. 8 Uhr 30. Logen unsres Ordens soll, und zwar jeden Montag Abend Auch die Angehörigen änderet sind zu diesem Stammtisch herzlich e ngeladen, werden abei auch an den anderen Tagen der Woche im oben genannten Hotel immer geselligen Anschluß an Brüder finden. -• in Essen. | berichtet über das 3. Gesellige Zusammenkunft aller 4. Redneraustausch innerhalb der Ar|>< und riefen lebhafte Debatten hervor. Loge n im Sommer, eitsgcmeinsdiaft C. Brüdern (3 durch Ableben, sind nur 3 nejue Mitallgemeine Kultur wurden gepflegt weniger im Zeichen glänzender F<js|e Brüderlichkeit. Arbeitsgemeinschaft der fünf ostpfeu- ßischen Logen. Br. protok. Sekretär Lewinsohn, Tilsit, gibt einen ausführlichen Bericht über die am 4. Mai 1930 in Tilsit abgjehaltene Sitzung der Arbeitsgemeinschaft. Folgende Fragen beschäftigten Logen -. 1. Wahl des Mitgliedes des Genen Ikomitces und d rr Stellvertreter, 2. Welche Pflichten hat der betreuende Bruder der vertrauten Loge gegenüber? Das Schwesternheim Stuttgart, die vornehmste Schöpfung der. Stuttgart-Loge, konnte im Frühjahr 1930 seine 25jährige Giündungsfeier begehen. Der Verein Jüdisches Schwesternheim Stuttgart ist^lervorgegangen aus dem im Jahre ■. 19C0 von‘der Stc ttgart-Loge gebildeten Ausschuß zur Ausbildung jüdischer Krankenpflegerinnen. Dieser Ausschuß bradite durch Zeichnungen aus Logenkreisen erhebliche Mittet auf und konnte sciob am 1. April 1905 eine vollständig eingerichtete Wohnung,. sowie ein Barvermögen von rund : 8000 M. dem zu gründenden Verein zur Verfügung stellet!- Der Verein wurde da'nn'am 1. April 1905 ins Leben gercjfen und in das Vereinsregisfer dingetragen. Der Berliner Verein für jüdische Krankenpflegerinnen stellte eine Oberschwester und zwei auf Veranjassung des Krankenpflegerinnenausschusses der S uttgart-Loge in Berlin ausgebildete Schwestern zur Verfügun j. Seitdem hat sich die Zahl der Schwestern ^einschließlich dx Oberin auf , 11 vermehrt, wozu noch eine in der Ausbildung befindliche Lehrschwester kommt. Dafs Schwesternheim hat mit Mitteln, die durch freiwillige Spenden aus Kreisen der würtlembergischen insbesondere der Stuttgarter Glaube nlgenossen aufgebracht worden sind, im April 1914 mit dem Bau .eines eigenen Heims begonnen. Durch den Ausbruch des Krieges, für welchen sich der damalige Vorstand Dr. Feld mann und 9 Schwestern zur Verfügung-stelhtr und a'uf verschiedenen Kriegsschauplätzen tätig waren, hat sich die-Uej>ergabe des eigenen Hauses für seinen eigentliche n. Zwerk 'erheblich verzögert. Während des Krieges dien e das Fiaus Lazarettzwecken und erst nach Aufhebung des L izaretts Ende April 1919 war es möglich, das Haus als Heim rür die Schwestern ein-' zurichten. 117