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Der Orden Bne Briss · 1930-06-01 · Nr. 6 - Juni · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1930
Issue
Nr. 6 - Juni
Date
1930-06-01
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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die« hingewiesen, weil gerade auf Kunstliebhaber ohne erhebliAen siA betätigen und mit lebendij ste Der Verfasser hat bei Mittci lifn [ doten«- vielleiAt des jguten etw is Linie und Struktur dieser praA sönliAkeit könnte dadurA sehr gatdlisiert werden. AuA hier, gilt Liebermanns Wort:- >ZeiA len abgesehen von dieser* kleinen Bin' des Verfassers nur dile weiteste \u W; :vo le: eid t Für Vei bi Edna Ferber: »Das ist Fa Verlag, Hamburg.. Der Titel der amerlkanisA :i herseif« beleuAtet besser als de die PersönliAkeit der Junten )i din diesem BuA gesAildtrt wird. Fanny ist Ae ToAter eines Begabung« und '-einer Frau von WirkliAkeitssinn un$l mit wa N-iensAliAe. Einer Frau, die i aA Mannes in aufopfernder unerm Bazar« dem Sohne eine Künstl freiwillig hinter dem Bruder zuri cktr tt, wenigstens-teine gute SAulausbildung ermögliAt. Vcp dfm plötzliAen Tode der geliebten Mutter zutiefst ersAü siA los von allen sAmerzliAen waltsam »unnütze* Cefühle, um »Es war ein eigennütziger, sei bstsi lAtiger EntsAluß/ aus bitterem Kummer, Ehrgeiz und (iroll geboren«. Fanny läßt die heimatliche Kleinstadt, die ihi sich. »Rasse, Religion, Erziehung n, (türliAe Anlage« fallen im Vorwärtskämpfen,, naA dem. m Gebiet? so manAer -and an Mitteln sammelnd Kunst umgeben könnte, von »Liebermann»Anek» u viel getan. Die große :n, erdgewaAsenen Peretwas verwirrt und badie literarisAe ZeiAnung, ist Weglassen«. — Aber and kanrr man dem BuAe ireitung wünsAen. Jacob Plessner. Hil e ihres Organisationstalents und ihrer im Brandeis Bazar n n 4*. Gebrüder EnoA Originalausgabe »Fanny dejr deutsAen Uebersetzung deren. Lebenskampf in Träumers mit diAterisAer lebt ndigem Geist, resolutem i Empfinden für alles dem frühen Tode ihres i idlioer Arbeit im »Brandeis li rlai fbahn, der ToAter, die ttert, reißt die junge Fanny lirin terungen, verbannt ge- »et rasaus siA zu maAen*. erworbenen Erfahrung und MensAeokenntnis arbeitet siA Fanny zu einer Leiterin im größten Versandhaus Chicagos empor. ZugleiA mit Aren künsthxisAen Fähigkeiten war die Frau in Fanny gewaltsam unterdrückt worden. All ihr zuröckgedrängtes Weibtum, ihre innere Wärme und Frau» liAkeit dienen nur noA dem Berufsleben. Unter der Ober» fläche eines erfolgreiAen, mit zielbewußter Arbeit ausgefüllten Lebens aber lebt das kleine MädAen weiter, »das am Ver» söhAungstage gefastet, das den Auf: atz über das Lumpen» Zimmer in der Papiermühle gesArieber hatte«. Das MädAen, das leinen sAwäAliAen kleinen Judenj ingen aus den Fäusten prügelnder und höhnender SAulkan .eraden gerettet hatte. Und dieser kleine Junge ist es, der n Haß und Verehrung zugleiA für diesen rettenden »kleit en Teufel« siA zum mutigen Mann entwickelt hat und <lem es gelingt, Fanny naA EnttäusAung und seelisAem Entbehren zu ihrem besseren Selbst zurüdtzufüh?cn, si zeugen, daß es siA do|h lohnt. für jeder davon zu über» andere zu kämpfen, g, daß dieser »feige. keit e Zukunft bietet, hinter seit stgesetzten Ziel. Mit VieI|eiAt klingt es zu uhglaubwürd kleine Hund« als Mann in Fannys Leiten wieder eintritt, der unersteigbare Berge bestiegen, mit Lös en, Bären ’und Wölfen gekämpft hat und der zugleiA einerde’ feinsinnigsten SArift» steiler New Yorks geworden ist. Szenen des BuAes zu sehr auf äußere Wirkung bedaAt. Die (pestalt des jungen Weibes aber, djaS in inneren Kämpfen siA 'irieder zurückfindet zu seinen.eigensten Gaben,- zu seiner Nahrhaftigkeit und frauliAen Wärme und zugleiA zu künstlerischer Leistung, ist mit tiefer Einfühlungsgabe und Ge» staltiingskraft geschildert. Fanny steht .vor uns als ein MensA aus FleisA und Blut, dessen Entwicklung wir miterleben, weAsclnd mit Bedauern und Freude verfolgen. Die Lektüre des BuAes kann allen empfohlen werden, die das Seelenleben der berufstätigen Frau als ein Problem empfinden.- DrfErna Doldschmidt. Tet Hilfsverein _cler deutscp Der Hilfsverein hat vor kur 1929 veröffentliAt, der wegen vielen Bildbeilagen, die den bei den Lesern erregen dürfte, eingehend über die .segensreiAe Organisation, über Aren Ausb. Berlin, und im ReiAe, über die der letzten Jahre und die Aus1?, Vereins, über seine Arbeit in Juden in Rumänien und das besondere über die versAiedenen \ SAulen daselbst. Ferner erfahfei Bessarabien, von der Lage der Hilfswerk "für die dortigen Jude l turelle und politisAe Lage der pcl wird ersAöpfei\d beh&ndelt, desj I Juden in der Türkei, Palästina Heiligen Lande. Es folgen dann Hilfswerk für jüdisAe Studentet, in der Ukraine, über -Geldüber n lungen durA den Hilfsverein voi silien, Kanada für ihre Verwane t Randstaaten und anderen Länden besAließt eine AnspraAe von Dr. und Humanität«. er Juden. seinen JahresberiAt für her ReiAhaltigkeit und der t beleben, großes Interesse Der BeriAt informiert uns Tätigkeit dieser bewährten u und ihre Werbearbeit in i üdisAe Emigration während andclrerfürsorge des Hilfs- I ußland, über die Lage der Hilfswp-k in Rumänien, ins» om HHfsverein unterstützten n w r vom Hilfswerk für Juden in Litauen und dem D e wirtsAaftliAe, kul« nisA^p Juden im Jahre 1929 eiAeii die Verhältnisse der und die SAredcenstage im Berichte über das 5 jährige i, über’ das Waisenhilfswerk eisungen und Briefvermitt- Juden in Argentinien, Bra» :en in Sowjet»Rußland, den Den umfangreiAen BeriAt Emst Feder über »Politik Wir wünsAen dem Hilfsverein, zik dem unsere Logen seit Jahrzehnten in engerer Beziehung stehen, weiter erfolg* reiAe Arbeit im Dienste unserer Glaubet sAiedenen Ländern. isbrüder in den ver» F. Ferien. 1 Zu Beginn der Ferienzeit, da unsere Tempel gesAlossen werden, möAten wir an eine von unserem Vizegroßpräs. Br. Jfselsohn in der 141. Sitzung des Generalkomitees ge» gebeije Anregung erinnern, die darin btsteht, während der Logenferien ein oder zwei Ferienlogen abzuhaften, damit die Verbundenheit der Brüder niAt gelcckert bezw. unter» brochjen werde. — Die Feriensitzung sollte mögliAst Sonntag naAiinttag stattfinden und lediglich der gi istigen AusspraAe dienen. — Einige Logen beabsiAtigen, vie uns raitgeteilt wurde, während der Ferien Heimabende zu veranstalten. Die Brüder, die siA zur Erholung ins Gebirge oder an die See begeben, werden gebeten, die von den U.O.B.B. an verschiedenen Badeplätzen arrangierten geselligen Zu» s a Am enkünfte zu besuAen. Diese j seit Jahren einge» führten Arrangements vermitteln niAt n jr einen geselligen freundsAaftliAen Verkehr zwisAen den Brüdern und ihren Familien, wodurA das Bewußtsein der Zusammengehörigkeit gestärkt wird, sondern bringen a'uA durA IdeenaustausA manche wertvollen Anregungen, die siA später während der - 116 —

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