Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1930
- Issue
- Nr. 6 - Juni
- Date
- 1930-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Tätigkeit der Schwestern, weldie ohne Unterschied des Glaubens und des Stand« s ausgeübt wird, hat in allen Kreisen der Bevölkerung weitg hendc Anerkennung gefunden. Dies kam auch bei der am 9. März 1930 veranstalteten Feier zum beredten Ausdruck in den Glückwünschen und Liebesgaben, welche Von dem Vertreter der Stadtgemeinde, der Fürsorgeämter, der jüdischen Boiördgn und vieler Vereine dem Schwesternheim ausgesprochen wurden. ■ Auch zeigen die genannten Behörden, allen1' Vora i die Stadtgemeinde Stuttgart, großes Entgegenkommen gegenüber unserm Verein. Nach den Satzungen hat die Stuttgart-Loge weitgehendes Vorschlags- und Mitbejtimmungs echt bei der Wahl des VorstandS' und der Verwaltungsi atsmitglieder: An der Spitze des Vereins stand . von ’dess« n Gründung an bis zum Jahre 1923 Br. Dr. F e 1 d m a n n , welcher sich um die Gründung und Organisation des Vereins außerordentliche Verdienste erworben hat. Vom Jahte 192 5 bis 1927 wurde der Verein von Br. Max Wolf, seitdem vi>n Br. Dr. Gunzenhauser geleitet. Von verstorbenen I trüdern, die sich um den Verein sehr verdient gemacht haben, ihr Lebensende tätig waren, Rudolf G r ü n w ä I d und hervorzuheben. Freudig darf anerkannt haben ~und das Stuttgart-Loge mit, zärtliche auch in Zukunft unserem Männern fehlen, di«-hn dem Dr. Aus unserer di r Ard i Wir hatten "kürzlich Shanghai-Loge, Brjtder Wir empfingen durch ihn vor.zwei Jahren in Shangha sowie über die politischen Situation der Stadt, in d^r Shanghai-Loge hag zur' Sitzungen finden monatlich den gewöhnlichen Sitzungen mit goldener "Metiorah ges den Festsitzungen im Fradi. ein bis zwei Nedeinführung ei grantenloge, die aus Russ besteht. Die Verkehrssprad c englisch. Beruflich setzt sidi [euten, Aerzten, 'Anwälten, sident ist Journalist, Br. Arbeitsnachweis und ein A Ko Gl d Die Gründung erfolgt r nehmigung des Exekutiyeines Delegierten. Der zurückzuführen, daß ein aus Jahre in. Amerika tätiges M Alfred M. Cohen Fühlung Logengründung bekam, gierten brachte es .wohl m|t Besitze aller Zeichen des Gran in unserem Distrikt sfi Ergänzung herbeiffihren. 2 Die! Br. Gcan besuchte auch während seiner Anwesenheit in Berlin unsere Spinoza-Loge. Shanghai ist eine durch international: Polizeikräfte gesicherte Stadt, in die die politischen Kriegt wirren nicht hin eindringen. Die Stadt hat 3*/t Millionen Einwohner. Der englische Einfluß darf als dominierend bezeichnet werden, wie di^s sich ja auch in der Sprache ausdrückt, lieber die politischen Wirren äußerte sich Br., Gran in d :m Sinne, daß er Und im Verwaltungsrat bis an sind die BBr. Dr. K r o n e r , Siegfried -Simon besonders werden, daß unser Verein sich T Reis-Essern sind A. Gdt. der größten Sympathien erfieut, und daß insbesondere auch die Mitglieder der Stuttgart-! oge sich stets hilfsbereit gezeigt SchwesternI icim als das Lieblingskind der das Lieblingskind ■ Fürsorge umgeben. Möge es Vereine nicht an Frauen und schönen Liebeswerk mitarbeiten! G u az e n'h a u s e r , Expräs. Logen-Zusammentyünfte iohannisbad. Hotel Asto. ia. I* Jede» JJonncrMag abend zwanglose i juinftc m der Zeit vom 3/JuJi bis 14 Shanghai-Loge. Freude, daß ein Mitglied der itekt E. M. Gran, uns besuchte, i iteressante Mitteilungen über die gegründete Loge unseres Ordens Verhältnisse und die besondere. sich die - Loge befindet-. Die it etwa 50 Mitglieder. Die i tatt. Die Brüder erscheinen zu im Stnoking mit geschmackvollen, chmückten schwarzen Käppis. Zu Fast in jeder Sitzung finden n statt. Die Loge ist eine Emi- , Engländern, Deutschen usw. ist, wie in Shanghai überhaupt, die Loge zusammen aus Kaufeinem. Rabbiner usw. Der Prä- Sokölsky. Die Loge hat einen nbulatorium geschaffen, vor etwa.zwei Jahren mit-Ge» mitees, jedoch ohne Anwesenheit lanke der Gründung' ist darauf (onstantinope! stammendes, lange tglied, mit Bruder Ordenspräsident und damit Anregung zu einer Nichtanwesenheit eines Delesich, daß die Brüder nicht im dens sind. Der Besuch des Br. ird wahrscheinlich die notwendige als eine durchaus ■ die Kriegspolitik der chinesischri Ggneräle selbstsüchtige charakterisierte. Die Generä e wechseln, wenn die ungebildeten Massen nach einem Zeitrai im von etwa zwei Jahren ihre Selbstsucht durchschaut haben, anderer General an die Spitze und es wiederholt sich dasselbe Spiel. Br. Gran fügte hinzu, daß es wohl noch etwa fünf Jahrzehnte dauern werde, ehe eine gemeinsame Idee sich durchringen würde. Chinesische Juden leben stellenweise ir China. Sie sind äußerlich von anderen Chinesen nicht zu kjmnen sich aber stolz als Anhänger des jüdischen Glaubens Sie halten jüdische Gebräuche, soweit sie itnen bekannt oder möglich sind.’ Zu diesen Gebräuchen gehört nicht der Sabbath, ebensowenig Mazzotfi. Den Chinesen als rot und Mazzoth unbekannt. I .ngen-Zusa m men-j lllgllSt. in diesem Jahre 1 enden Brüder und ir jeden Montag tlarbaciiweg. Allo dazu ringeladen, Auskünfte durch Bad Kissingen. Die Kranken-Lojre veranstaltet auch für alle in Bad Kissingen zur Kur wei Schwestern Zusammenkünfte und zw abend 8 4 Uhr im Hotel Lüwinskv, Brüder und Schwestern sind hcrzlicl Vortrage und Referate erwünscht. - tJic kissinger Bruder. Wildbad. j Die dort anwesenden Schwestern und Bruder trelfed I sich jeden Mittwoch ahend 8l/o Lhr m Hotel Metropol 1;früher W rill). Ziihrlnter Loif« Robert W « i 11» Präsident. Bad Wildungen. Während der Monate Juli und August linden die Zusniuinrnkünfte der Digenbrüder und Schwestern jeden i Montag ahend 20, I hr im Kurhaus (.Musiksaal) statt, Sin$l-I,oge, Kassel. j. SCII WESTERN VERB AND DER L'lüBB- LOGEN ErholungsfQrsorsie Alle Vorsitzende werden noch einmal darauf aufmerksam gemacht, daß die Krholungsfürsorgc ein * neue Richtlinie lierausgegchen hat, welche volle Aufschlüsse über Wesen {und Durchführung unserer Kuren gibt. Vir bitten in allen j Fällen, hei denen dieses Merkblatt niclitl zur Hand ist, es ' unter Beifügung von Rückporto von uns einzufordern. Ermäßigte Kuren in : Bad Altheide, “Friedrichroda, Marabu rg, Homburg, hligsingen, Kolberg, Krummhübcl, Nauheim, Partcnkirciien« Reichenhall, Salzbtiinn, Warmbrunn,! Wiesbaden. I Alle’Anfragen und Anmeldungen nur anj die Zentralstelle: SchwesternTerhand der t'OttB-Logen ErnolnngafflnorgeL {Magdeburg, Breiterweg 139/40. (Logenbüri) ’ *' - 11$