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Der Orden Bne Briss · 1930-06-01 · Nr. 6 - Juni · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1930
Issue
Nr. 6 - Juni
Date
1930-06-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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und Zerstörung hin er si* zurücklassend, der Geist des un» glüdcliAen Rabbi K alonym^s ben MesAullam und seiner Getreuen wird besAroren/ di« Gestalt des verrutbten Großinquisitors Torquethada erbi bt sieb auf dem Hintergründe der großen Tragödie der Julen in Spanien, und das grausame Marterwerkzeug des geldgierigen »Judenklemmers« Hartwig von Quitzo'r taudt aus dem Sdiutt der Vergangenheit gespenstisch suf. Al er mögen diese Dinge au* geeignet sein, dem jugi ndlidiei Leser Abs*eu und Entsetzen einzuflößen, so wirken do* andererseits Persönli*keiten wie der Kurfürst Uriel von Maiiiz, der Kaiser Maximilian und der Gelehrte Johanne Reu* in, Männer, von denen in dem Bü*lein au* die Rede ist,{und die si* jüdisAen Dingen gegenüber ein gereAt :s und gesundes Urteil bewahrt hatten, beruhigend und versö inend. Die hier vereinigten Lesestücke, zu denen Arthur Ga liner ein kurzes, eindrucksvolles Vorwort ges*rieben hat, dürfen {als eine erste Einführung in die Gesdii*te des jüdisAmittelalterliAen_Martyriums angesehen werden mit dem Zie, dem [ jungen Israeliten einen Begriff von der unbeugsame i tode Ahnen zu vermitteln. Möge Höxter, Jul., Dr.: Geschichte und 1789 bis zur Gegenwa-t Die günstige Beur Blättern beim Ers*eir en fa*männis*en Auswahl guten Ausstattung g nugtuung wiederholt wjci dürfte no* ein größer«; behandelt. Die Emanz rei*, S*weiz, Deuts* la Rumänien, das innere Juden, besonders in auf dem Gebiete der Bewegung (Reform, doxie und Vermittelnd« Vereinigungen (Albaner, mungetr, wie Antisemit tionalLmus und die vei diese Ereignisse und Jahrzehnten besAäftigter Qu e i t e rden. sein. Dtu ■ W ss Tn n i Pro )h Lesen des QuellenbuAe: denken an. — An der erhärtet, daß die Eqian Fru*t mühelos in den mannigfa*e Opfer und Wie in jenen düstem die untern Vorfahren bere*tigung tatkräftig Washington, Graf Mira! Tonnerre, Suter, Herder, u. a. m. — so hoffen wir mutigen Glaubenstseue seiner das Bü*lein viele Leser finden! J. G r ü n t h a I. lenbuch zur jü a t u r. V. Teil, Ni d i s c h e n ueste Zeit :eilung,;die da$ Quellenbuch in diesen der früheren Teile hinsiAtli* der der Auszüge sowie hinsiAjIiA der en h it, kann beim V. Teil mit Ge- Das Interesse für diesen Teil weil er eben die neueste Zeit pation (der Juden in Amerika, Franknd, England,. Türkei, Rußland und Gemeinde- und Familienjleben . der ts Aland, die Leistungen |der Juden';cns*aft und D'Atung, die religiöse nungs Orthodoxie, Gemeinde-Ortho- Ri*ti ng>, Kulturbestrebujigen und IC/ , Bne Briss), politisAe Strösmus, \bwehrvereine, jüditAer När;*ieder en Arten des Zionismus, all eme, die diejudenheit in den letzten und rjo* jetzt bewegen, Ifben beim in utjss auf und regen ztim NaA- Hand -der Quellen wird von neuem ipatiorii unsern Vätern niAt als reife S hoß gefallen, daß sie vielmehr dur* \nstredgungen errungen werden ist- Z :iten cts edelgesinnte Christen gab, lei ihrem Kampfe um die! GleiAur Sehe standen — wie Georg f>eau, Abbe Lamourette, Clermpnt Wilhelm v. Humboldt, Hardenberg daß afuA in qnserer Zeit gereAtdenkende Christen uns den netidrwaAten Judenhaß dur* unverdrossene Aufklärungsarbeit werden ’ überwinden helfen. Für eine zweite Auflage, die wraussiAtliA bald kommen wird, würde i* vcrsAlagen, bein .nur Bubers AnsiAtenanzuführin, sondern vau* die der Gegner. Beim Thema »Zionismus r entstandene Brith SAalom zu erq, deuts*er Staatsbürger jüdis*en wäre no* der vor kurzem ähnen. Der Centralverein Glaubens wird, trotz der neuen Re*ts*reibung mit C gesihrieben. Das Quellenbu* soll in ersti r Ljpre zur Verlebendigung des jüdischen Ges*i*tsunterii*ts sene werden es mit Nutzen lesen s*i*tskenntnisse ausfüllen.' Wir triederhclen unsern Wuns*: Das Quellenbu* mö*te in jede jedes jüdisAe Haus Eingang findet und reAt fleißig benutzt werden. nit 270 Illustrationen, .von -Verlag, Berlin. Es gewährt aber au* wenn in einem solAen, »Das Liebermann-Buch«, Hans Ostwald. Paul Franki- . Dieses 500 Seiten starke, voll stümli*. gesAriebene Bu* will, wie es im Vorwort heißt, »qcm Volke eine Brücke zur Kunst bauen«._ Diese — zumal ho* genug zu sAätzende — Mission geistiger Pionierarbeit erfüllt das Bu* in vortreffliAer \ 7eiSe. »Es ist die höAste Befriediguiig für den-' Künstler, wenn sein SAaffen ins Volk dringt«, äißert Max'Liebermann in einer Widmung an den Verfassei. dem Leser eine hohe Befriedigung mit liebevollem, eindringendem Verständnis erriAteten literarischen Denkmal die Wesensart c ieses bedeutenden Mannes für weite Kreise klar zum Ausdrjck gebräAt wird. — Das{ Bu* zeigt allen denen, die nähe es über Max Liebermann erfahren wollen, niAt nur an Hard reiAliAen Bildmaterials den rastlos sAaffcnden Künstler, es den liebenswerten MensAen, die Aai aktervolle,-geistsprühende, kämpferisAe, organisatoris* hoAb« jabte PersÖnliAkeit. Wir sehen ihn, immer aufs neue erfüllt und vibrietend von SAaffensfreude, Offenbarung, lebendiges . Leben ' und sAöpferjsAe Anregung empfangen aus dem unersAöpßiAen Born - der umgebenden Natur, der jm wahren Sinne des Wortes ihm zum Jungbrunnen wird, bis ins hohe Alter ihm die Elastizität der Hand und des spr adelnden Geistes bewahrt. Denn ni*t> nur lebendige Werke der Kunst werden geboren aus diesen beseelten Erkenntnissen heraus, sondern au* wertvollste Worte und Gedanken .01 er das Wesen von Kunst und Künstlern, künstlerisAem SAaff n und Erleben. In Liebermanns mannigfhAen Reden spje;elt si* der sAöpferisAe Mens*, auf ihn findet das Wort: »B Ide Künstler, rede ni*t!c. keine Anwendung/ seine Reden sind wahrhaft »bildend« und aufsAlußrei* im besten Sinne Thema -Chassidismus niAt dienen, -aber au* ErwaiA- und die Lücken ihrer GejüdisAe Bibliothek und in E.F. Auf seine treffenden AnsiAten wenig gesAätzten Wert von ZeiA als unmittelbaren, kelten Ausdru* von . keines tünstlerisAer Intuilii z. B. über den vieL zu Skizze und Studie Gedankens Blässe1 angekränion, sei hier besonders rung. Brüder denket bei r Darreichung von Spenden auch an die Großloge.

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