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Der Orden Bne Briss · 1930-06-01 · Nr. 6 - Juni · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1930
Issue
Nr. 6 - Juni
Date
1930-06-01
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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Armee, namens Frank, war nii Läßlich dort entstandener Um einem .Militärtransport anuhcn nach Honolulu entsandt worden. Mit anderen jüdisc i-, interikanisdien Soldaten begründete er einen jüdischen Klul, jewissermaßen als Ausgangs* Hoffnung ausgesprochen, zu eiten Ziele zu gelangen. — Der angekünd.igte Ueberblick über c ie Welt wird in großem Umfa tg punkt einer Bne Briss-Loge. von jüdischen Familien, die es Reichtum gebracht haben, aber jüdischen Dingen zeigen, außer ilaf Leistungen etwas übrig haben. 11 Hawai leben eine Anzahl z im Teil zu Wohlstand und wenig Zusammenhang mit sie etwa für philanthropische Der Sergeant Frank hat die stantiropler Loge gibt einen E eri ht der Kommission, die den sogenannten Bergel-Fonds zu Bücherschau. Chaim Bloch: Priest der Chassidim. Mit zahlreichen Verlag, Zürich, Leipzig, Wien. Der Verfasser dieser Sehr, ft, der Literatur und der Welt der Jahrzehnt zu den wenigen Autoren^ die neben Martin Buber am meisten dazu bei getragen, h »be s, das Leben und Wesen dieser viel verkannten und ort geschmähten mysiisdt*religiösen Bewegung des osteuroi läisjchen Judentums Menschen westeuropäischer Bildung verständlch zu machen. Auch das diesen) Zwecke dienstbar gemacht. diese ferne, fremde Welt vorliegende Werk .wird Es ist als eine Art Einführung gedacht, die uns dadurch seelisch werden soll und auch wird, von und über ihre Meister um dikim, nach d,er Ueberlieferung uns wiedererzählt.* Hier wechseln schlichte und dpß der Verfasser Geschichten g listigen Führer, die Zadhrcr Schüler ^ind Nachfolger eit fache Anekdoten mit mystischen und tiefsinnigen Aussprdehe 1 wohltuend ab. Aber ob schlicht oder tiefsinnig, ob heiter oe)« nahezu 200 Geschichten weht t ns seltsamen Menschen an, leuchtet ein der ihre Seele erhellt und ihr D :nk rn erklärt. Wohl hat der Verfasser reeit, des Chassidismus sei nicht ganz Ursprünglichkeit, frei \(on Jeder weise des Abendländers näher zwischen ihr und uni steht c strenge logische Zucht,| in der. den Rabbinismus und i in versti klärungszeit erzogen wjorden sind, griffen, voller Ehrfurcht und Bewunderung vor der Größe und Tiefe reiner und| edler M :ns hlichkeit, urheiliger und seelenvoller Frömmigkeit, sowie Gott und alles Göttliche, die in dieser Welt des t^hassidism is Verhältnisse in der jüdischen fortgesetzt. — Die Konvcrwalten hat. ßr. Sigmund des Beigel, der Lcgengründer im Orient, Tätigkeit auslpsende Erinnerung Wirken geschaffen. Der nach ihn sich als von unendlichem Segen fü Stüdenten. — Mit dem 11. Distriki liehe Hinscheiden des Präsidenten »EJiaou Hannavi«. — Innerhalb berichtes über die Veröffentlichung dürfen wir dankbar der eingehenden riditersuttung über die unserem nopimenen Mitteilungen des deutschen Dajs Heft schließt mit Betrachtungen übfr zwei Berühmtheiten zeitgenös Juliusz Wolfsohn und Ernest Block. hat eine dauernde und durch sein umfassendes benannte Fonds erweist notleidende Schüler und beklagen wir das plötz- R. C. Hllou der Loge ausgedehnten Presseder anderen Distrikte und anerkennenden Begenen Ordensorgan ent- Distriktes gedenken. — des Br. Henry Goldsfein »ischer jüdischer Musik : A. Gdt. ’ V_>* der Liebe. Die Welt Biief-Faksimiles. Amalthea- 1P30. S. 266. einer der besten Kenner Chassidim, gehört seit einem un 1 menschlich näher gebracht IT er ernst, aus jeder dieser etwas vom Geiste jener Lichtstrahl uns entgegen. Iwenn er meint, die S^ele fassen, wenn sie in ihrer Modernen Färbung der Dehkj eb: acht werden soll. Denn Rationalismus, steht die Jahrhunderte lang durch rktfcm Maße seit der Auf- Dennoch stehen wir erder demuttiefen Hingabe an i is lier zu unserem Staunen sicher kein Zufall, daß 1ms viele c er lier.erzählten Geschichten wie Reden eines Buddha oder Lac tse völlig frei von allem gjesuchten "ielsinn und aller gewollten philosophischen Spekulation. Dei n;ie alle schöpfen aus der gleichen Quelle ungebrochenen religiösen Lebens, des religiösen Genies. Man kann es seh ■ vohl verstehen und wird der Angabe .dis Verfassers glauben, daß der große Wiener Denker und Gelehrte Pdpper-Lynl eu von diesen Geschichten entgegentreten. Es ist anmuten. Nur sind sie ganz ergriffen gewesen sei, und daß er selbst bezeugte, sie »wie Psalmen Zahlung ein Erlebnis, in jedem Au: danken« fand. , Von einigen wenigen abgesehen, sei £s ihres Inhalts wegen besser for die Geschichten, die im vorliegenden eth wahres Schatzkästlein' erlesener Der Verfasser verdient für seine ) Anerkennung und Dank. Nur soll Aufage, die hoffentlich recht bald erl hebräischer Wörter, die durch ihre den Kenner des Hebräischen da und Walther Rathenau, wie las« und »in jeder Frs spruch einen tiefer) Ge« Per Arl und einheitlicher durchführen. Rabb. Max Ring. Das Lebens schlesischen Dichters. 4 Breslau. in dem »Oberschlesier«, Monatssi Kulturleben, die rauch die jüdischer ' Oberschlesien vertritt und in ihren träge jüdischer Gelehrter veröffentlich)« Fraenkel-Breslau eine liebevolle Betr; Ring, 1817 geboren, im 84. Lebet: Arzt] und Dichter, war einer von di ihrerj Zeit genug getan haben«. Er Gedilchte und war im Kreise der Geis beliebte und geschätzte Persönlichkeit Rings wurde als Ehrentag in ganz Teilnahme gefeiert. Seine Verdienst) durch Verleihung des Professortitels, sich auf dem alten Jüdischen Friedhc)l Alle) in Berlin. die, .sei es ihrer Form, [geblieben wären, bilden Buche gesammelt sind, len von seltenem Wert, beit im vollsten Maße er bei einer zweiten folgt, die Umschreibung fi hierhafte Vokalisierung dort stört, sorgfälffger Holzer- Worms. ild eines oberon Michael Fraenkelhrift für das heimatliche Kulturinteressen von Spalten wiederholt Bei- :e, bringt <Er.) Michael Achtung über Max Ring, sjahie 1901 gestorben, men, die »den Besten )chuf Dramen, Romane, itigen seiner Zeit eine Der 80. Geburtstag utschland mit warmer fanden Anerkennung* Sein Grab befindet f in der Schönhauser A Gdt. Dti i)r. S. Hirsch. Jüdische J Au s| Tagen der Not. Berichte unjl mann, Frankfurt a. M. f)ine neue Veröffentlichung der Jül Keine! erheiternde Lektüre Die Sehatt Judennpt geistern durch die Blätter di ugendbücherei: Dichtungen. J. Kauffrige Visionen, schmerzensreiche Erint gläub sehe, beutelustige Pöbel erobert illischen Jugendbücherei. der mittelalterlichen ieses Büchleins. Teuerungen. Der aberdie Judengasse, Tod 414

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