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Der Orden Bne Briss · 1930-06-01 · Nr. 6 - Juni · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1930
Issue
Nr. 6 - Juni
Date
1930-06-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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) nahegelegt Kunsti Aufmerksamkeit, lenken sollen, ev, Ausschüsse überr einmal eine m schaffenden oder Bedeutung abgeh sollte ausschließlich bloßer Geseiligk von Berufskünstl^r angeht, sollten werden. Auftrag Schreibens sollter Besondere Aufmpi Synagogenmusik man ev. mit vorgehen. Es schaft zur Neu« gründen. Demnächst chitektur ausgede Versuch gemacht eine passend? usschüsse zu gründen, die ihre 4uch auf das musikalische Gebiet könnten dies auch die Geistigen ehmen: In jedem Termin sollte usikalische Veranstaltung eines nadischaffenden Tonkünstlers von alten werden. Ein solcher Abend der Musik l^u ns t,' nicht etwa gewidmet 'sein und möglichst n durchgefüfyrt werden Wo es pendien aufgebracht e ev. in Ferm eines Preisausin Erwägung gezogen werden. :iksamkeit sollte dem Gebiet.der zugewandt w:rden. Hier könnte Gemeindebehörden gemeinsam ^ürde sich lohnen, eine Gesell« de» chaffung syn lgogaler Musik zu wird die Aufnf int werden verden, für A, m zu linden Fc n Ein erster b eines vielfach geä nehmen einer W Wir haben zunä <männliche und daran zu beteilige erfahrene Spedit ausführung herai i; wurden versichert sich folgende Küns James Bieberkraiit Hannover, Margs Frankfurt a. M., Leopold Fleischh, i selig-Frankfurt Leo Horovitz Breslau']'/ Jacob Lilien-Braunschwc :i. Max' Westfeld*Ei Die Ausstellung Logenstädte: Basel, Nordhausf •Fr* n Ko W Sä A l: W^nderausste scheidener V? ä jßerten Wuns anderausstelluri, ihst die Küns I weibliche Kräfte! n. Eine grac onsfirma wu gezogen. An der tler: Stanislaju -München, rete Brauer»C; Arthur Galliii dcer-Düssefdi > M., Martha kfurt a. M„ Mußbaum gf. Helene üsseldorf, J;ing zunächst lenz, Fulda, n, angefügt •Fn n llung. :rsuch ist in Verfolg Jhes mit dem Unter« ig gemacht worden. unseres Ordens ) aufgefordert, sich e auf diesem Gebiet ii de» zur Transport« mtliche Kunstwerke isstellung beteiligten s Bender-München, Ellen Catzenstein» assel, Benno Elkanier«Frankfurt a. M., irf, Heinrich Gott- Lebenheim« Beilin, Siegfried Labosthinkfurt a. M-, E. ’M. Lilien-Braunschweig, :ob Plessner-Berlin. durch folgende sechs Dortmund, Zürich, wurde auf Wunsch ao erksamkeit auf Ar» Es wird ferner der blcsungstelegramme Halberstadt als 7. Ort- Während, der Sommerferien findet eine Pause statt. Im Herbst geht die Ausstellung durch weitere sedis Logenstädte. Zu unserer Freude dürfen wir milteilen, daß die Ausstellung große Befriedigung und Anerkennung auslöste. Von überall kam lebhafter- Dank zum Ausdruck, eine Loge schrieb: Wir sind außerordentlich froh darüber, daßieir die Ausstellung bei uns gehabt haben. Der Besuch war fast durchweg ein sehr reger. Einige Logen verbanden die Ausstellung mit ihren Stiftungsfes en, eine mit ihrem. 25« Jahrfest. Je nach der Aufmachung, ob größerer oder kleinerer Umfang beliebt wurde,Iwurde stellen* weise ein Besuch von 150, 200, auch über ,500 Personen gemelder. Zumeist wurde nur die jüdische Oeffcntlidikeit interessiert, so unter anderem ■beispielsweise die jüdischen Lehrer mit ihren Schülern eingeladen. In einem Falle wurde auch die christliche Oeffentlichkeit pinzugezogen. Der Oberbürgermeister erschien zjir Eiöffnung. Es konnte mitgeteilt werden, daß durch die großzügige Unterstützung des Museums für Kunst und Gewerbe die ausgestellte» Kunstwerke sehr wirkungsvoll untergebracht «wurden. Ein Bild eines unserer Künstler wutjde dem Museum überwiesen. In verschiedenen Städten wurden Pressereferenten hinzugezogen und es erfolgten sehr' günstige Besprechungen in den Zeitungen. Den i. einzelnen Logenstädten wurde sin alphabetarisches Verzeichnis der Künstler unter Beifügung der ausgestellten ^Werke mit einigen Notizen über^das Schaffen der Künstler bezw. solchen biographischer Natur übergeben. Zu ein£r der' Ausstellungen wurde ein sachverständiger Bruc er aus einer Nach^ barstadt zur Einführung durch, einen Vortrag hinzugezogen Zur Ausstellung! gelangten Bilder, kleinen Formates, Skulpturen, Graphiken, Plastiken. Als bemerkenswert darf angeführt werden, daß im Katalog bei der Erwähnung eines Bildes einer Künstlerin die Zusatzbemerkung enthalten ist: Dies Bild ist durch die vielen > großzügigen Wohltaten der Loge angeregt. Die Verkäufe trugen ’den Stempel des wirtschaftlichen Druckes der Zeit. Zum Verkauf gelangten Werke zum« Preise von RM 75, 100, 150, 200, daneben eine-verhältnismäßig große Anzahl von Radierungen.. Bemerkenswert ist auch, daß ein Bruder, welcher selbsf nicht als Käufer auftrat, eine Summe von RM j 200 Zum Erwerb eines Kunstwerkes stiftete. ■c" 103 -

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