Mannheim
Compact Memory

Der Orden Bne Briss · 1930-06-01 · Nr. 6 - Juni · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1930
Issue
Nr. 6 - Juni
Date
1930-06-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/6727475-6029149-6074829--2391-4868985
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

*■ zu machen.« Er hat klarer Seelenverfass Worte geformt »Gott sandte ccina Gesetz and Ciäiu:: Begabte die mit all Der Erde grasses Sie kamen itadu vc Und wußten sidi Die Poesie zog .Und keine katte ung ihn :i rohen Kindern Wissenschaft und Kunst, I tr Himmeisgttnst los zu mindern, m Himtnel an n|cht zu benehmen. :n Kleider an, zu schämen.« si'h die Schönheit der We t, die Er Schönheit der-F für das schmerzhafte Himmel niederbrachte ihnen den Trieb zu Die Bienen, die Sdirr herbei, »Glücklich haben es aber au< in die in ruhiger und unvergänglichen i o i m trägt Geschehen, Das ewige Leid der Welt, die Tragödie des Weltgeschehens, wird dui ch die Kunst gemildert: enntnis der in sich den Trost das unter dieser Form sich verbirgtj- Nedctarti opfen fielen auf die Erde, als Minerv^ ihren Liebling Prometheus zu begünstige?, eine volle N« cktarschale vom seine Mensc len zu beglüdeen, holden Künsten einzuflößen, r etterlinge, di e Spinnen kamen Sie und andre z trte Tierchen, Denn sie' teilen Nun das: schönst e Glück, — die: Ich darf noch ein brandt zugeschrieben Schönheit, und diese die ganze Welt, übet Lüstlinge und Ehebr Gebein, über herrenl Selbst die Nacht ha Felix A. Theilhabei*: Ein Hauch von i Erkenntnis ist trtr im vorige i iser sie gekostet. mit dem Menschen Wort hinz wird: ich su Schönheit ist Bettler und 4<her, über r Tiere und ihre -göttlid e »Dein Reich l füge ose gegangen,, nachdem Festnummer zum Oraenstage un ihre Kunst zu den Brüdern sprec i Es gab Widerklang und Inte rc Kunst« n, das Remdann mir die ausgebreitet über Aussätzige, über und lebendes einfachste Wesen. Größe <zit. in komme«). ctite esse. Tic Wer von dem Wesen der Empfindung hat, isl in ganzer Kunst ist nicht blcß ein Aeußeie: hament, Fassade, sondern ein El ist das Leben selbst in seiner greifendsten Form, insofern sie g der Verhäßlirhtang zu gelangen.^ Darum bedarf cas und Kunst« keiner besonderen wir bedürfen der Rechtfertigung, uns bemühen, der Kunst in unsere des Lebens ztk durch die Logen Jahre in unserer) e Künstler über) en ließen. Cunst die rechte fe durchdrungen!: s, Schmuck, Otjrment des Lebens, tiefsten und efbeignet macht, aus seiner Schönheit Gebiet »Loge F echtfertigung. Jia, daß wir so sp{ät $m Ordensgebäude den gebührende^ Platz anzuweisen. I Aus dem bescheidenen Plätzchen in unserem Ritual sollte sie auf die Höhe gehoben werden, die ihr zukommt. 4t Versuche zur Gestalt ung. In den der Großlogentagungd s Jahres 1924 folgenden Jahren sind seitens des Kunstausschusses verschiedene Versuche unternemmer worden, Gedanken und Anregungen zur Gestaltung zu bringen. Es gingen Richtlinien zur Förderung von Kunst und Künstlern in den Logen vom j Kunstausschuß zu den Logen hin. In einer Anzahl von Logenstädten wurden Ausstellungen von Werken jüdischer Künstler veranstaltet, so in Berlin, Stettin, Breslau, Magdeburg, Frankfurt a.JM., Chemnitz, Lübeck, Leipzig. Unser Logenhammer empfing durch Br. Leo Horovitz in zweierlei Form künstlerische Gestaltung. Josef Budkö schuf ein Meirorbuch für verstorbene Brüder, das bisher in vershiedenen Logen Eingang gefunden hat. Von Br Jacob Plessner wurde ein Gedenkschrein zur Aufnahme solcher Memorbücher entworfen. Der sogenannte Verpfliditungsschein erhielt durch Hilde Koch eine sinngemäße Gestaltung. j Im März 1926 wurde ein Preisausschreiben unter jüdischen Künstlern zur Erlapgung geeigneter künstlerischer Entwürfe für a> Exlibris, b) ein Logensiegel, das in verkleinerter Form gegebenenfalls auch als Logenabzei/hen verwendet werden kann, veran* staltet. Eine Anzahl Entwürfe \furde mit Preisen ausgezeichnet, ändere den Logen zum Ankauf empfohlen. (Vergl. hierzu Märznummer 1926, Der Orden Bne Briss.) Der Entwurf: Tempelstrahlen von Martha Cohn-Lebenheim fand als Siegel der Großloge Verwendung. Eine Melodiensammlung wurde bei der, Großloge auf Anregung des Sonderausschusses für die geistigen Interessen angelegt, um Logen auf Wunsch Material für musikalische Gestaltung eines Logenabends bei Beginn und Ausklang zur Verfügung stellen zu können. Eine Kartothek der Schaffenden im Orden (und zwar von männlichen und weiblichen Kräften) wurde hergestellt. In der letzten Zeit sind die Bestrebungen, den Gedanken der Kunst in der Richtung des Musikalischen zu vertiefen, erneut aufgenommen worden. In den Kunstausschuß sind die) BBr. Komponist Heinrich Schalit» München und i Violinist Alfred Wittenberg-Berlin eingetreten. Es wird den Logen 104

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.