Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1930
- Issue
- Nr. 4 - April
- Date
- 1930-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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In Washington fand eine von etwa 800 Vertretern aus len Vereinigten Staaten besuchte Versammlung der Allied |ewish Campaign statt, die über.eine grolle Hilfsaktion für die notleidenden europäischen Juden beriet. ■ Felix M. Warburg hielt die Eröffnungsansprache. Botschaften des amerikanischen Präsidenten Hoover, Albert Einiteins und vrcler prominenter jüdischer Persönlichkeiten wurden verlesen. Die Vereinigung hofft, im Jahre 1930 einen Betrag von sechs Millionen Dollar zu sammeln, von dem ein Teil der Hilfeleistung für osteuropäische Juden, ein Teil dem Palär stinawerk‘dienen soll. Die polnische Regierung veröffentlichte ihre amtliche Statistik für das Jahr 1929. Interessant find die Zahlen mit Bezug auf die-J-üdische Bevölkerung Polens. Die jüdische Mortalität und Selbstmordziffer ist höher, als die der nichtjüdischen Bevölkerung, die Zahl der jüdischen Kriminellen weit geringer als ihrem Prozentan|eil gemäß wäre die Entdeckung der Zudcersynthese. Berner e ndecjcte er die künstliche Herstellung des Formaldel y'ds aus Methylalkohol. In London starb 82 jährig Lord Balfour der-bekannte englische Staatsmann und Philosc ph, der Schöpfer der »Balfourdeklaration«. In keiner 1B88 erschienet en Geschichtsphilosophie begründete Balfour b< roits einj ehend seineh Philosemitismus Die Wirtsdiaftszentrale der Vere nigten. Sc wjetrepubliken bewilligte Warenkredite an die gelerj ten Hane werket1 Nordrußlands. Dabei wurden 52 300 jüdisch« Handwerker gezählt, die bei der Krediterteilung t titberüdcSlEhtigt. wurden. * * . * . k Die russische Regierung ernannte den tussisthen jüdistfen Soziologen und Marxkommentator Frcfess&r Rj isanow, Or- ~ dinarius an der Moskauer Universität, anläßlich seines 69. Geburtstages zum russischen Ebr inbürger. Die Zenlralverwaltung der russisd .teilte für jüdische Kolonisatio größere fruchtbare Länderstreifen zur Vejr Der Verband »Ort* zur Förderung Landwirtschaft unter den Juden errichtet : für die arbeitslose jüdische Bevölkerung in Mohilew Podolsk en Sowjetrepubliken in der Krim einige fügung. Die Berliner Gemeinde beschloß, in der Agrikolastraße ein Ledige jüdische Obdachlose zu errichten.1 Das Statistis'he Amt der Stadl eine genaue Zählung der Bevölkert ven Handwerk und Breslau ngsbew Selbs e. mgerechnett is he eine große Uht en» fajbrik Eine Reihe Schwarzwälder Uhr nachermeister wurde engagiert, die die Fabrik, die jährlich 100 xfo Uhren herstellen wird, organisieren soll. Die Maschinen, die zur Aufstellung gelangten, haben 20 000 Dollar gekost t und wurden von der amerikanischen Sektiori des »Ort* g< liefert. In der gleichen Gegend erriihtet wieder eine jüdische Textilfabrik tmord z i ffe i doppelt rung!. Unter len sich nur ind GeVrerbelie Ort-Gesellschaft für Breslau und Umgegend. Die jüdi ist, bevölkerungskoeffizientenmäßig so groß, wie die bei der nicht)üdisdirnjfcvöltoe. den Juden, die in den Freitod gingen, befifi Akademiker und Kauflcute, keine Handwerker treibende! Laut amtlicher Statistik der Veieinigten S aaten sind im Jahre 1929 16347 Judet aus allei Teilen [der Welt in Amerika cingcwandert Der Justus von Liebig-Preis Stiftung wurde dem Chemiker Profcssoi früherem Ordinarius an der Münchener Loew, der jetzt im 86. Lebensjahre ste s der gleichnamigen Dr. Oskar l. o e w , l Iniversität, verliehen, it, gelang seinerzeit Zeitschriften anderer Distrikte. B’nai B’iith, Monatsblätter der Cechoslovakischen Staat Nummer 2, Februar 1H30. Br. Israel Auerbach-Berlin beleuchte: tiefung Franz' Rosenzweig als jüdischen Er schildert die Jugendzeit des früh Einwirkungen des Jüdischen auf Rosenz Auswirkungen auf die jüdische Welt, t den großen jüdischen Organisationen, Kultur. F. T. betrachtet Martin Buber in von Hans Kohn <Martin Buber. Sein .Ein. Versuch über Religion und Politik. Hellerau). Die einzelnen Stufen der s< dieses jüdischen Denkers bis zu den in die Erinnerung zurüdegeführt. Großloge für den X. I. O. 1$. B, Jahrgang IX, Jahi ei Der deutsche Dichter und Nobelpr arbeitet seit Jahren an einem bibli seine Brüder*. Jetzt hat sich der nadi Palästina begeben, um an Ort sein Werk zu machen scj leri in'liebevoller Ver- Denkec unserer Zeit. Dahing« gangenen, die izelgs Seele und seine ine Beziehungen zu :u Wissenschaft und di r. neuen Darstellung Werk und seine Zeit 1 rerlag Jakob Hegner- «jelischen Entwicklung n der Reife werden Es folgen die Berichte der ihren Darstellungen auf dem Gebiete Sozialen. i. Unter »Anregungen und I linw^: Weltsdi nicht nur in Nekrologen Leben des einzelnen Bruders zu gebe i erst, wenn der Bruder tot ist, was hat, welches seine Neigungen wa andere interessiert hätten. Wir erfal.n kenner, liebte Binder und hatte sehen eine Leuchte seiner Branche, in w Neuerungen eingeführt hatte/ C wa pflegte über Dilettantenmaß hinaus ein lustiger Mensch, trank gern zum besten zu geben, usw. Br. dieser Dinge auch bei Lebzeiten auf jhrei heim u cegi pl Grundstück ein Asyl für. rd veröffentlichte ng von 1929 rstrager Romz 4ülor auf und Stel i Thomas Mann 11 »Josef und längere’ Zeit, e'Studicn für Logen des Distriktes mit des Geistigen und des _ - ise* - empfiehlt Br. Felix * len Brüdern etwas vom Wir erfahren vielfach er denn eigentlich getan :tr, die Vielleicht auch cn:*A war ein Künstle Sammlungen/ B war lieber' er hervorragende ein guter Musiker und Kammermusik/ D war wußte. lustige Witze W«ltseh meint; daß viele les. Bruders interessiert •,;> d e u rd 79