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Der Orden Bne Briss · 1930-02-01 · Nr. 2 - Februar · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1930
Issue
Nr. 2 - Februar
Date
1930-02-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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Fahrtwesens« das Karman/ der den ii?t, war frOher an Ehrendoktorat verlieHen. Professor von Weltkrieg als Eliegc roffizier mitgemacht der technischen Hoch ithule' in Wien und jludapest tätig, veröl Fentlichte viele grundleg nde Arbeiten,verließ dann jedoch wegen für immer. »Die uh einem Leitartiki I hervorragenden Soh 1 fühl reuevoller Sd»4i antisemitischer Anfeinc uhgen seine Heimat garisdte Natioft«, schi ieb der Pester Lloyd »hat allen Grund auf diesen seinen stolz zu sein, freilich aber auch, ein Ge« m in diesen Stolz zü mischen.« Et, Br. Rabbiner ührer des liberalen Januar .seinen en hervorragendsteh feinen vielen Verölffc uden in Rom« am S i Am 12 Januar Lektion der »Arbei Frieden«, zu einer ( roßen Festsaal der; uf. Der große Vertreter aller jOdi Iden sehen aus allei < nwesend. Die u c ürfte den Tausendei iaften bleiben. R; it Gesandten in Prag, jüdischen Finanz« shesky aus Boston da der bisherige Amerikanische Gesandte für die tschechoslowakische Republik, eine bekannte jüdisch' Persönlichkeit und sich wegen Er» zurüdezuziehen rühnjte einstimmig die i um amerikanischen L ewis Einstein, auch Leiter jüdischer Wohlfahrtsorganisationen reichung der Altersgrenze ins Privatlebpi v ünschte. Die diplomatischen Quali äten Einsteins, die Hermann Vogelsteiji Judentums in Deift . Geburtstag. Dr. V jüdischen Theologen entfichungen ist sei bekanntesten gewordeht Breslau, einer der sdtland, feierte am >gelstein gehört zu Deutschlands. Unter »Geschichte der i te r ef der »Jüdische Friede t: sgemeinsdiafi der Kc i eindrucksvollen Mas I itaatlichen Hochschule al und die .Galerieh ifcdten Organisationen sozialen und Gesin it n^ewöhnliche und wirkk die ihr beiwohnter) i sbund«, die jüdische nfessionen für den senkundgebung im für Musik in Berlin waren überfüllt, und Institutionen, ungskreisen waren;ame Veranstaltung ange im Gedächtnis Präsident Hoo rer ernannte den hriftsteller und Ban idirektor Abraham ins tschechische Presse tschechoslowakische taatszeitung schrieb, daß man gjmz allgemein mit den im diplomatische t Dienst stehenden ji dischen Persönlich» k:iren ausgezeichnete der Das Spinoza-H Spinoza-Museum wird gleichzeitig als n ationaler philosophi n d enen. An dem E cd» u. a. die franzßs d :r ve^torbene deiit E er Bürgermeister ive i ierlidikeiten, zu jdu »i bienen waren, ij) Rede hielt der Spin fort a. M. < er In der staatlich z j Berlin wurde aip ji hrigen Bestehens L Dgen U. O. B B. be; r; t, Maximilian Stein, verschiedener Behörden sprachen der segenstei Elinrichtung Bei der Restaur z. B., der von HedderJ» J Erfahrungen mache. us im Haag wurde Oeffentlidtkeit übei »Spinoza-Institut« zu idter Kongresse ünef •werb und Ausbau dien Minister Brianci che Außenminister >m Haag, Patijn, leitet nett Vertreter vieler Wichtigste, Wissens inza«Forscher Prof. Dr d< s :n akademischen Hocp 2. Januar die Feier jüdischen Toynbe dangen. Der Vorsitze n Rabiner Dr. Baed, und Orgapisationei •idten Tätigkeit diesti I Wand« und Deckengemälde jüdisch :r Künstler aus dem Ende des 16. Jahrhunderts entdeckt. Diese heute nicht-mehr bekannten jüdischen Maler standen unter dem Einflüsse der Nürnberger Schule, waren a6er Künstler von'Rang, deren Werken man eine »jüdische Nüance« zuerkeemen muß. Der Kustos des Frankfurter jüdischen Vfuseums,Erich Toeplitz, wird für Erhaltung dieser Kulturdei ikmalc vergangener Zeiten sorgen. Photographische Aufnahm :n wurden dem Museum überwiesen. am 14. Januar als- :igeben. .Das Haus Abhaltung inter- , ikademisdter Kurse les Hauses hatten und Herriot sowie esemann beteilig f. die Eröffnungs- Kulturstaaten erich wertvollste Gebbardt-Frankc iaftli< schule für Musik fünfundzwanzig- ^halle der Berliner de, Kommerzien- sowie Vertreter gedachten in An- - gemeinnützigen erung alter fränkis iheim, wurden zuget diei r Synagogen, so indite ornamentale Die hebräische! Nationalbiblf öffentlichte ihren letzten Jahresber etwa 20000 neue Bücher. Sie ist und wichtigste deutsche BibliOl in späterer Zeit einmal ein besser die Verleih-Möglichkeiten erhöht, große und gut verwaltete Bibliötji funktionen erfüllen! idthek in Jerusalem verehr, sie ^ekommt jährlich nid» bei sfeitern die größte hekin ganz Asien. «Wenn ausgebautes Verkehrsnetz wird diese außerordentlich ek noch wichtige Kultur- Die »American Academy for kanische Akademie für jüdische veranstaltet zur 'Feier des &00. Maimonides eine große Monui Werke dieses 1135 geborenen des Mittelalters. grö it' Die Leonhard Tietz Warenhaus Bestehen, bedeutende Stiftungen —, lionen — zu gemeinnützigen Zweken wunden gemacht und den staatlichen Behörden zur dauernc en Verwaltung übergeben ewish Research« <Ameri» Forschung) - in New-york Geburtstages von Mose.s tal-Gesamtausgabe der en jüdischen Philosophen A. G. feierte ihr 50 jähriges es handelt sich-um Mil- Der berühmte Ordinarius für ,Mtertumsgeschichte ander Berliner Universität, Professor Eduird Meyel, ein Nichtjude, beging am 25. Januar seinen 75. Geburtstag. Seine fijnfbändige »Geschichte des Altertum: « gilt als Standardwerk, sein Buch über »Pie Entstehung d^s Judentums«- als wissenschaftlich außerordentlich wertvoll, ganz rechtsstehend, ,hat allen jüdischen Problemen stets eine gewisse Gerechtigkeit widerfahren k ssen. Sämtliche jüdischen Zeitungen brachten Würdigungen Hilfswerk für jüdisch c sprechend seiner Zielsetzung, in*der kulturellen. Hebung der .Juden im Osten mitzuarbeiten, hat dei Hilfsverein der Deutschen Juden sein besonderes Interesse den die in östlichen Ländern nach Kriegst n ausgeschlossen sind. Für die furchtb; r Menschen setzte sich der verstorbene eine beim Hilfsvereln'^ngeregte Hilft aktion energisch ein- Unter Intcressierung der Jewish Colonizatic n Association, des American Joint Distribution Comittee, ein telner jüdischer Gemeinden und Privatpersonen konnte Nathai dem Hilfsverein so beträchtliche Summen zur Verfügen t stellen, daß-von Mitte t eines Lebenswerks. e Studenten. Er.t- Studierenden zugewendet, nde von einer Fortbildung re Not vieler dieser jungen Br. Dr. Paul Nathan durch 1924 bis Ende 1929 mit Zahl jüdischer Studenten rund I 77 000 RM einer großen der A »Schluß ihrer Studien an deutschen Lehranstalten ermöglicht Im ganzen würden vom Som wurde. . ' ' „ nersemesier 1924 bis zum Sommersemester 192? 1471 Studierende untei)stützt,; die .15 deutsche Universitäten und 14 schulen und technische Anstalten deutsche technische Hochbesuchten. Von -814 Studenten, die ihr Studium beendet habe n, studierten 322 technische Wissenschaften, 229 philosophische Wisset usdtaften, 31 L andwirtsdtaft,'28 Handels- . Wissenschaft, 12 Red tswissensdiaft, Medizin, 10:; Naturwissenschaften, 82 5 Musikwissenschaft. 37

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