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Der Orden Bne Briss · 1930-02-01 · Nr. 2 - Februar · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1930
Issue
Nr. 2 - Februar
Date
1930-02-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Entfernungen in der rr«isten unmögliA, dii: sfld» auszuwerten. Da c, können. einen lid» um Ge an A troßstadt maAen es den BildungsmögliAkeiten für iegrüfien sie es, daß ihnen de| Logenabend die G ejegenheit bietet, so manche L&jAe in ihrem Wisset} Verträge Anregungen i {jene geistige Arbe t uszufüllen und ihnen djje ^ermitteln, die sie für ihre fruAtbringend gestalten Die zweiten sind d elf AnsiAt; daß eine jüdisAe L<J>ije bezw. eine Loge Zweck zu erfüll^ >t nur JüdisAes aus unser jüdisAes Wk: üdisAer Männer nur den hat, JüdisAes und mögallen Gebieten zu bringen-, und unser jüdisAes s sen ühl zu vertiefen ut d damit festere Bindungen j das Judentum zu tfgabe muß alles and Und die dritten daß1 sie naA des Tage: vorgerückter Stunde gat ge stige Kost und besor in den Logen geboten Ve arbeiten. Für sie weniger nur ein Notb mallien im Logeninteressi: Arbeit auf dem Gebiet leisten, und sie kann um mögliAst sAnell zum der allein ihnen Able bringen vermag. Es ist klar, daß BereAtigung hat wisse da mit wie mögliA berüdcsiAtigi So kann man wohl däß im Logenprogramm wir nun einmal eine eigenen, durA Erf; h edler Standpunkt eine-geile naA der Einstellung des einzelnen zu den Di ij en seiner Umwelt. Und GemeinsAaft erwaAsener Mi nner sind, die ganz v :r,;Aiedene Individualitäten Aauungen darstellen, s > angen, .daß seine AnsAt geaAtet und so weit ungen gefestigten Andarf ein jeder Teil ver« ’rird. dfe Forderung aufstellen, belehrende Themen niAt jberwiegen dürfen. Alleidings sollen die Brüder in allen lebendigen SA A »aisfragen und die Zeit teherrsAenden Tagesfra {e 1 teilnehmen und mit liesen vertraut gemaAt vcrden. » Dazu gehören aud i ' "ragen der Politik un Religion, die bis vor niAt tu langer Zeit von der Erörterung im Orden ausgeschlossen waren, weil man JürAtete, daß dadurA <ie| Gemüter allzusehr er ie BrüderliAkeit leiden liitzt werden könnten un 1 ' vürde. Immer mehr si ld jegangen, diese SAeu lallen zu lassen, weil sie mit ReAt annehmen, daß gerade der neutrale Boden es Ordens eine freimüti je hemen gestattet. Die die Logen dazu über- AusspraAe über diese Brüder müssen so viel sAaffen. Neben dieser ie zurücktreten, vertreten die AnsAauung, Mühen und Lasten in liAt mehr imstande sind, qers sAwerere, wie sie oft rd, aüfzunehmen und zu die Sitzung mehr oder »elf, unumgängliAe Forptu erfüllen, vielleiAt noA der Wohltätigkeit zu {;tr niAt kurz genug sein, geselligen Teil zu kommen, lung und Erholung zu gute Erziehung und so viel brüderliAes Gefühl besitzen, daß sie mit der durA die Umgebung gebotenen Ruhe und ZutüAhaltung auA eine ihnen entgegengesetzte Meinu: tg anhören. Selbstverständ-* liA muß es SaAe des Pi äsidenten sein, jede Propaganda und jede das Gefühl anderer, verletzende Form auszusAIießen. Eine vorherige RückspraAe mit dem in AussiAt genommenen Redner' wird hier meist zum Ziele fü wen. Aber man soll auA niAt von mimosenhafter EmpfindliAkeit sein und gleiA aufbegehren odet gar ostentativ den Saal. verlassen, wenn der. Rjpner in vielleiAt sAarfer, aber doA saAliAer (Wfise seine AnsiAt wiedergibt. Man wird allerd ngs verlangen dürfen, daß an jeden Vortrag über Politik und Religion, der die Geister scheidet, ein: Diskussion anzusAließen ist, in der auA die andi ren Meinungen zu Worte kommen können. Und gerade hierbei soll man aus GereAtigkeitsgründe 1 mögliAst von -einer BesAränkung der Redezeit absehen. Heute können Erörterungen über Politil l und Religion niAt mehr aus der Loge ausgesAloj: en werden. Beide Fragen spielen in tinserm Daseif: mehr denn je eine überragende Rolle, und gerade der Orden hat die überaus wiAtige und dankenswerte Aufgabe, auf seinem Boden MeinungsversAiedenheiten austragen zu lassen, die zum mi ldesten naA ihrer Form beispielgebend für die Kä npfe außerhalb der Logen sein sollen. Insofern hat der Orden eine frzieherisAe PfliAt an den Br idem zu erfüllen, der er siA niAt entziehen darf. WenngleiA Fragen, die jüdisAes Sein und Wesen betreffen, in erste r Reihe gebracht werden sollen, so ist <JoA stets' die Vertiefung der gesamten Geistesbildung im Auge zu behalten. Vorträge mit ethisAen Themen sollen niAt außer aAt gelassen werden, denn di: ethisAe Erziehung der Brüder bildet einen Hau] »tbeständteil der Logenwirksamkeit. RiAtet man daneben noA Logenabende ein, die nur einen kurzen gesd äftljAen Teil haben, an den siA ein geselliges B< isammensein der Brüder ansAließt, so wird man wohl allen WünsAen gereAt werden und darf h affen, daß ein jeder Befriedigung an den Darbie ungen der Loge findet. -rh — Vcrgl. hierzu auch: Verh: ndlungen des Sonder-Aussdiusses für .die geistigen Interc: sen — 1911 u.Jf.-, * # » Zur jüdisch-arat ischen Frage. Der frühere Vizegroßpräsid« nt des palästinensischen Distriktes, Br. jesaias Press, überse idet uns (Jie folgenden Ausführungen. Der Verfasser ist in Jerusalem geboren, 'lebt daselbst Er ist auch Verfasser de: bekannten Reisehandbuches und einer ausführlidten Geogra »hie Palästinas -sowie einer )l

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