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Der Orden Bne Briss · 1929-12-01 · Nr. 12 - Dezember · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1929
Issue
Nr. 12 - Dezember
Date
1929-12-01
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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der Mensch die Stimme Gottes h5rt und sich erlöst fühlt. Wir wissen vom Zauber der Farben. Aber die Farben sind roh, sind tot. Der /Maler erst gibt ihnen Leben, rnnd sie geben dann meinen Bildern Leben. Gewöhnlich ist das Schaffen eine Kopie des Künstlers. Die * Blumen Corinths brausen von seiner Leidenschaft. Die 'Blumen Stückgolds offenbaren ihre eigene Leidenschaft, ihr eigenes Leben/ so ist es audi bei seinen Stilleben. dringt in aen Grund-jeder Materie/ nei m en Echc Kqr ,st ■» da da« au Mc i: giosi übn <jie Stdnisteus Stüdcgold: Ungarische Dprfstraße so ist es auch bei wie er sich in die Seelen eingräbt. Jedei eine besondere Welt, sicht seiner Porträts andere Tiefe. Tiefe 'der Mensch ileshalb zeigt jedes Ge- - hat man verlassen, gerade in r.d Kompositionen eine als er sein Bestes schuf. Nationalgefühl Von ,Br. H.'S tern <T. J. L> Solange der Gedanke der Realität der nationaler bürgers stand, brauchtet gedanke qnd seine Verw verschiedenen für ihn sind \ MujsiU, Bilder ist Seine Färben man hören, sein erleben! Stückgold zählt 1 eute üder md Menschheitsgedanke. einer allgemeinen Mensch. heitsverpflichtung des Indr dduums nur als Idee neben Verbundenheit des Staats- Nationalismus und Uni- Welt ergriffen, TheoretiKeifunc Sozialpsychologen, Ethiker wir einen Blick auf die :tilce pcli versalismus nicht in WilerSprudi und Kampf zugeraten. Ueber Nacht (aber ist der Mensdiheits» zum Problem, so sehen wir leidenschaftliche Bew egung. aber ungemein akt ven rklichung als überstaatliche Schranken niederzur :ißen zugt Völkerverbindung ein politisches und Gegenwartsproblem geworden, und jes handelt sich schon nicht' mehr um das Ob, sondern schon um das Wie der Realisierung. Wie? d. q.: Soll und muß nun das Nationalbewußtsein dem Menschheitsbewußtsein weichen,| oder kann jenes in dieses aufgenommen werden> kann jenes neben diesem weiterbestehen? Diese Frage ist nicht der philosophischen Spekulation, sondern der praktischen pntsdieidung gestellt, und . damit nicht nur den Politikern, sondern auch den Trägem des Humanitätsideals, also auch unserm Orden, der sich ja »die Pflege des reinsten Patriotismus« wie auch »der höchsten Interessen der Menschheit« zur Aufgabe gemacht hat. .Es muß sich jetzt erweisen, ob dieses Hoch. ziel ejn Idol oder eine zur Tat verpflichtende Forderung darstellt. Die Auseinandersetzung über d ese Frage hat die ganze unteilbaren Mensdih eit/ ihr er die ebenso leidenschaftliche, massen gestützte Gegenb**egung und zwischen diesen Extremen a Stellungnahme. Welchen Standpunkt nimmt aber nun die Wissens ein? Nur die Einsi uns das Wesen des Weg zu seiner Lösung zeigen. Schon vor dem deutendsten Historil^r, Fr nalstaat« unserem zugewandt. Daß we Weltanschauung w 239 - le Grade ch afl f t köi i VQII seii i mu k Alle Welten *sei» Menschen, Blu- und Landschaften, per und Gegen- :ä|ide sind an das große ode gebunden, an große Mysterium, fpr uns sich hellt l durch des isters tiefe Relität. Stückgold ist raus produktiv / wenigen beifee - en Abbildungen nen kein Bild der Universalität ies Schaffens geben, und Musik muß sehen und man 50 Jahre,' Renjbrandt seinem Alter, gerade, muel Levin. au Krei: da doch historisch und fsycholögish bedingten Problem dit in die: e Bedingungen kann Problems erschließen und den Kriege l at einer unserer be. seinem Standardwerk »Weltbürgertum und Natio« Probie n seine Aufmerksamkeit ibürgerlicie Ideen die tragenden Elemente der neuljiumanististhen und klassischen iren. Prakt iket/Historiker, n d Politiker. . Werfen i s c h ^Einstellung der einen Seite eine eiqfes zwar begrenztet), »es, alle nationalen nsten' der einen und gegenüber sehen wir zu auf breite Volkseiner vermittelnden z i diesem im Grunde iet.rich .Meinecke, in ist allgemein bekannt, i

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