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Der Orden Bne Briss · 1929-12-01 · Nr. 12 - Dezember · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1929
Issue
Nr. 12 - Dezember
Date
1929-12-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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zweckmäßig dabei des Rites staatswirtschafilich unterrichteter Fachleute bec jenen, um event. den Anteil, den der Staat an di :r Sozialfürsorge nimmt Und für den er Abgaben er lebt, zu berücksichtigen. Im übrigen sind die Grenze t für das Maaser nicht eng gezogen, die unterste ist 10, die höchste 20'7,, des jährlichen Einkommens. Auch dieses bestimmt : fyjaß ist bemängelt worden, es ist aber in unse er jüdischen Geschichte begründet und der Ausdrucc alter, iji -Zeiten voll Drang und Not gewonnener und darum auch für uns erprobter Erfahrungen. Die Sorge um den Nächsten stehe zu der um lie eigene Existenz im rechten Verhältnis und führ: nicht zur Verarmung des Wohltäters. Andererseits veranlaßt die fest begrenzte Zahl dazu, klar und kaufmännisch zu rechnen. Der Einzelne wissej genau, wieviel er oft zwecklos für sich verbraucht und wie wenig er für Bedürftige übrig jhat. Auch für die Logen erweisen sich exakte Ziffern als 'nützlich.* So haben wir in der unsrigen die für die Verwaltung und die Logenab,ende ausgegebenen Summen mit den Geldaufwendungen für soz ale Zwecke verglichen und empfehlen auf GrJnd des wirksamen Eindruckes auf unsere Brüder unser Vorgehen zu allgemeiner Nachahmung. Die Kosten für organisatorische und repräsentative Zwecke sollten in den Logen,, den Logenverbänden und der Großloge jährlich daraufhin geprüft werden, wie sie den Vergleich mit den für. die eigentlichen Aufgaben verbleibenden Beträgen aushulten. Geeignete Veröffentlichungen darüber, auf die Kopfzahl bezogen,, könnten sehr wohl zur Besinnung und Besserung anspornen. Zionisten und Gesetzestreue geben Maaser. Damit ist die Ausführbarkeit dieser jüdischen Forderung zweifelsfrei festgestellt. Diese Gruppen j üben den alten Brauch aus ganz verschiedenen Beweggründen. Es warcr daher die in unserer Loge erhobenen Befürchtur gen, die Maaser-Propaganda könne zu empfindlichen parteilichen Spaltungen zwischen den Btüf ern führen, von vornherein unwahrscheinlich. /Tatsächlich ist gerade dem starken Einsatz liberaler, dem Zeremonialgesetz gleichgiltig gegenüberstehen ler Männer im Y^r^<n mit Liebet lieferungstreuen qer positive Beschluß zu verdänken. Zusammenfassend hat sich uns als erfolgreich erwiesen die Betonung der Vohltätigkeit überhaupt unter Hinweis auf das Maaser, als den für Juden gütigen Maßstab. Wer w:ißnfiid fühlt, eigentlich mußt du1 mindestens den zc hnten Teil deines Einkommens für gute Zwecke opfern, wird gebefreudiger merkt und spürt. Aber d4sj Maiser- Söll nicht nur* im Munde geführt, sopdert praktisch durch die Loge gelehrt werden. Dar i n haben "wir bestimmte konkrete Ziele aufgestellt, l e Geldmittel erfordern, Logenwort vielen klang.. N für die Beibehaltung der b ist, soll man dafür sorge Das heißt aber Kraft genu j bare Taten hervorzubringen Propaganda als starker Aalt eingeschaltet werden, um' N bewährte alte Einrichtungei zu erfüllen, indem sie Ge Geldgeben nicht gleidibedeptc so wenig möglich ist Woh terlage Wenn das für jed :r mehr für ein gemeinschaftl Maaser-Propaganda füllt amh'-d je sozialen Fonds s e Wä der Logen und macht Weise, die Wert und jede zunächst nach eigenem .darf vor konfessionellen pn<(l nicht Halt machen. Die nächste. Aber eine über^p die Sorge ein, dem Autlösuiijsprpzeß der deutschen Judenheit zu begegnen, ein -ii < dij sein als der, der davon Fülle materieller und gei: ti jer Aufgaben, die nur durch wohlüberlegte, entsch ußfrtudige, zähe Anstrengungen zu lösen sind. Auf die tiefe .Bedeitim; des Maaser weist nach unserem Lpgenbeschluß dt r Meritor mit kurzen, sondern wech und zwar 'an f Bedeutung, die daher n lassen’, kurz bevor D^r Sinn seiner Er-' nicht ein für allemal fesrg« Legte er selnden Sätzen*) die Biüd Logenabenden von besonderer einen regeren Besuch erwaite die Loge geschlossen wird. g elepenclicfrgewählt: Wer er Ferm, gebe sein Mauser. n seinem Innern nichts sie stehen, sie sei ein Opfer *) Auch folgende Form kürd Wohltätigkeit üben will in jü/disd Denn eine Gemeinschaft vefpfliditend» r Art'sind wir Juden. Eine geachtete Sonderstellung Icöjngnlwir behaupten durch grol’e Leistlingen i Di um »ei unsere Hand immef pelefroh, denn so begegnen wir jedem Angriff am sichersten ~ Aber recht muß unsere G*be l> unse Werbung aufgebracht, wertvolle Dienste ge-' Stimmen gegeben, die iund diese durch persönlich! Und dabei haben Männe /leistet und mit die größter von der Bedeutung der J MaseriPropaganda nicht 1 überzeugt, waren. Die h;ndgtfei liehe Arbeit hat i Brücken zwischen den ve t:;chieaenen' Meinungen geschlagen. Vor zwei Jahren hatyh sjdj Bestrebungen in den Logen, auch im Genu eine Aenderung der Logende darin viel Ehrlichkeit. Ma alkon titee gezeigt, die fisejwölften. Es stecktem«r cte, wie hohl das n idetT i die Entscheidung iörig<:n Devise gefallen, dal sie’ Sinn habe, um greifbare, abwäg- JHie ■ soll die Maaserieb und steter Motor :ue$ zu bewirken und Sit p ilsiefendem Leben soafft., So gewjß rdmt Wohltätigkeit ist, tiijv ohne finanzielle Unein: einen gilt, so noch s Handeln/ denn "die rrr aktionsfähig in „einer de hat. .Es handle ssen. Ihre Hilfe Arbeitsgebiet mit einer nationalen Schranken jä'ßtc Not; sei uns die ende Stellung nehme hilj ilndj werben uns Freunde. :n es« en seih, in Ehren soll en 3otti 237

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