Mannheim
Compact Memory

Der Orden Bne Briss · 1929-11-01 · Nr. 11 - November · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1929
Issue
Nr. 11 - November
Date
1929-11-01
Page
[Seite] (sequence 21)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/6727475-6029145-6074802--2232-4868835
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

ist der Verfasserin gelungen, die d:n lieferungMtoffen innewohnenden Gec$a so meisterlich auszufscböpfen und Sprachgcwand zu hüllen, daß man Legendenerzähler Herder und Das Büchlein, das wif als gute Jüdisd i< empfehlen, wird auch an seinem Haggada verdeutlichen helfen, die bildet aus den drei Kräften der Moral und Frömmigkeit. Per Verfasserin sei für diese n steilerisdien Fleißes herzlich gedanki Kr i Teil j£ dil nacherzählten lieber» miken mit intuitiver Kraft in ein so feingewobenes lebhaft an die klassischen mmacher erinnert wird.' e :Lektüre angelegentlichst il das Wesen der alten ein Zusammengesetztes ischen Seele: Phantasie, :u(este Gabe ihre« I Fritz Baer: |»Die Jude? ]im Christ Spanien«. I. Aragonien und N lidiungen der Akademie für die Wi 9s*n: chaft des Judentums. Historische Sektion,?4 Band. Akac emie XXVII. und 1173 Seiten. Preis Die jüdische Oeffentlichkeit ni nmt Mk. ävarra. V cröffent Verlag, Ber 30 br., Mk. leider noch sich für wissensc iaftliche Chirakter, daß sie vom n; können. Dieser aber Das Augustheft der und Wissenschaft des durch besondere Reichhaltig ki darf insbesondere hervorg:l gründlichen und gediegen weiteren Leserkre schrifl» Gr. i c h e n in 1929. 35 geb. nicht in Akadeleistet. ausreichendem Maßt von der Arbe it Ni >tiz, die die tnie für die Wissenschaft des Judentums seit Jahrei Ihre Publikationen tragen, wie es Arbeiten geziemt, einen derartigeti Laien oftmals nicht gelesen werdi i muß wissen, daß durdi die Forsch uhgs: rbeit der A cademie das Fundament geschaffen wirej, etwa auch für cfi:jenigen jüdischen Geschichtswerke, deren er bedarf, um sich ron der jüdischen Geschichte ein Bild zu rr acher. In diesem Sinne ist das zu beurteilen, was Frit^ Bier riit der vorliegenden Aktenpublikation beabsichtigt hat. i Es war bekannt, daß die linttrbäuung derjenigen Ab» schnitte der bisher vorhandenen jüdi sehen jGeschichtswerke, die sich mit derZeit des christlichen Spimieng befassen, besonders schwach ist. Gradtz spricht von einer Periode des allmäh» liehen Verfalls. Aber für die Beurteilung dieser Periode stand ihm'nur, in höchst beschränktem Umfange doktimenta» risches Material ztk Verfügung. i Im Auftrag der Akademie hä nuip Baer die Archive Spaniens, ganz besonders das Aragc nische Kronarchiv in Barcelona, durchforscht, und legt nun in diesem Bande alte die Originaldokumente; im Abdrude voi, dies sich aüf di|e Juden beziehen. Damit wird der Forschung ein Material eröffnet, an dessen Ausschöpfung sie noch ’dele lahre zu tun haben ' wird. Ein zweiter Band ist beal wicht gt, der i die Akten bringen soll, die Kastilien betreffen. Dann wird ein Reiferer Band die Darstellung geben. Der V Tfasier betont, daß vieles Material wahrscheinlich für alle'Zeiten dahin ist, vrjr allem die Archivalien der untergegangenen jüdischen Gemeinden. Daß die: Akademie ein solches Unternehmen angeregt und teilweise durchgeführt hat, daß es ihr gelungen ist, in Baer einen so hervorragenden Forscher zu finden, der, sowohl die notwendigen hebräischen Kenntniss: als die allgemein historisch-wissenschaftliche Vorbildung m tbringt, ist eine TaV die -nicht genug anerkannt werden k inn. > Nur in der soliden Unterbaui mg, wie sie eben durch Quellenforschung gewährleistet wird, ktinnen wir allmählich zu einem sachlichen Bilde unserer JVer jangenheit kommen, um zu erkennen, jvie sie wirklich gewesen ist. Damit werden wir(.dem Judentum mehr nützen alp mit Schriften apologetischen Charakters] denen man bei 11 rer Tendenz doch immer in den Kreisen, füjr die. sie bestimmt über stehen wird. WI sind, mißtrauisch gegen- II)’ Cohn, Breslau. die Die einleitende Abhandlung Mendelssohns Stellung z Denken insbesondere aus deren englischen Denkern ' Darlegung dessen, was gängern fand und was darf unter den zahlreichen sohn»Jubiläum zweifellos deren Wert beanspruchen Laien verständlich ist eine ''unseres »Höre, Israel« in — oder vielmehr über ginal voll zu erschöpfen/ storbenen Berliner Semina dem Hermann Vogelstein rufs widmet. Unter den mittelalterlicher Dichtungen Uebersetzung und Erläu :< Rabbi Meir aus Rothenbi|r muds gerade jetzt, kurz i Sie aufgenommen wurde. Von djen Beiträgen zur mehrere Gelehrte beigesteju- Ableitungen dgr Namen von F el i] r ie Mcnatsschrift für Geschichte Judentums zeichnet sich ^wieder eit d :s Inhalts aus. Ais erfreulich höbet werden, daß zahlreiche der' in, Abhandlungen auch für einen s verständlich und anregend sind. A. Lewkowitz übtr »Moses gion« erklärt Mendelssohns Beziehung zu Locke und an* Die klare und völlig neuartige Mendelssohn bei diesen seinen Vor» als flaübenstreuer Jude hinzutat, Untersuchungen, die das Mendeisher ro-bringen wird, einen beson» (pe ehrt und doch zugleich dem atidlung über die Wiedergabe erschiedenen Ucbersetzungeh ög fidikeit, das hebräische Ori» ■ hat den jüngst hochbetagt verte Ir Holzman zum Verfasser, einleitendes Wort des Nach». t len-Beiträgen zur Erklärung insbesondere Eduard Baneths; der berühmten Klage des •dirtk ein folge lda -I der jüdischen Gemeinden Abh, dei M erui i g über dig Verbrennung des Tal» ach de n Fasttage, in dessen Ritual auf Beachtung aller Leser rechnen. Erklärung hebräischer Worte, die :ert hüben, werden namentlich'die Israel 4nd| Zion Aufmerksamkeit finden. „Aus Vergangenhei t und Gegenwart der Juden und it pfänden Werken ist die Geschichte der leutschen Juden dargestellt nach gedruckten und .unj edrtick eo Quellen, von Rabb. Dr. Heppner, Breslau <früher JC>scdimin> und Lehrer J. Herz» b e r g , Kassel (früher Bro nbe: g). 1909—1929.- 1034 Seiten. Selbstverlag. ln großen und ersehe | der Juden und auch die worden, und selbst die GesdHdite der einen oder anderen Gemeinde in Deutschland wurde veröffentlicht. ^Weniger jedoch wurden die Geschick: der J Jden in den -einzelnen Provinzen behandelt. Die \ 'erfasse r des vorliegenden Werkes haben es sich zur Aufga te gemacht,. in~ mehr als zwanzigjähriger Arbeit sowohl die GpsClichte der Juden in den Polen {einzelnen Gemeinden derselben darzustellen. Das umfangreiche Luch enthält zwei Teile. Im ersten Teile wird eine Geschichte der Juden in Polen über» | haupt von den ältesten Ze tgn it»ls zur Gegenwart dai^gebotert. ] Gescb chte sämtlicher Gemeinden, 130 an der Zahl, gegebcln. j D ir Inhalt des Buches zeigt, wie sehr die Jhden Tn den Po: ener Landen [die Kulturverhältnisse dakelbst beeil flußt laben, ja, fast1 die einzigen Kulturträger gewesen sind, Keif anderes- Gebi|ct hat ein so wechselvolles Bild aufzuwi isenj «* ie dieses. Den Verfassern hat ein reiches historisches Que lenmaterial zu Gebote gestanden, das sie in gesd echteste r Weise verarbeitet haben.1 , Wenn auch die, in Betrat it ges ogenen Gebiete infolge des ( ' Weltkrieges dem preußisch m Sjta ite entrissen Und dem tfeu . entstandenen Polenreiche ei: iverleil >t wurden, so bietet dennoch der Inhalt des Buches, des sen Ic tztes (26.) Heft soeben er»1 schienen ist, besonders denjenigen unserer Glaubensgenossen ein großes Interesse,, wel he inlolge der Staatsumwälzung ihrem Heimatboden entrissem winden und teure Stätten auf-?21 — den Pos ener Landen“,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.