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Der Orden Bne Briss · 1929-11-01 · Nr. 11 - November · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1929
Issue
Nr. 11 - November
Date
1929-11-01
Page
[Seite] (sequence 20)
Language
German
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rigea Logen können aus ungenügender Kenntnis dei Landes« spräche die teilweise ganz ausgezeichneten Aufsätze nicht für sich auswerten. — Unterstützungen für Wohlfahrt! anstalten und für wissenschaftliche Zwecke werden bewillig— Die Gründung jüdischer Acfcerbaukolonien in Polen i ach dem Beispiel Rußlands erscheint erwünscht und' erforderlich. — Der Distrikt umfaßt 972 Mitglieder, von denen 221 den früher deutschen und 366 den früher österreichischen Logen angehören. Maßnahme ir'gegen di« Missionstätigkeit in Palästina werden besprochen, die Gründung neuer Logen in Uialystok, Wilna und Grodno wird erörtert/ die einheitlich« Schreibweise des Ordensnamens als'»B'nei B'rith« wird beschlossen, während bisher daneben auch die Schreibweise »B’npi-B'rith« gebraucht wurde* — Es folgen Anregungen von großer Be- ■ deutung: Hilfsaktion zu gunsten der im Ausland studierenden polnischen Juden, Mittel und Wege zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage der Juden in Polen,'Waisenhilfe' In Haskovo (Bulgarien) ist eine neue Loge »Matatiaou i begründet worden, bei der der' einführende Vizegtoßpräsidert Efie Sidi, Präsident der Loge »Mitspah«, eine Botschalt des Br. Großpräsidenten N i e g o übermittelte und sein e eigenen Glückwünsche zum Ausdruck brachte. Präsident der neuen Loge ist Br. IsaacDanon. ‘ Die Loge »Axharon« in Adrianopel hat eine feierlich ► Sitzung abgehalten, in der die von dem verstorbenen Br. N is sim ßehmoiras gestifteten Preise zur Verteilun [ gelangten. Literarisches und Zeitgeschichtliches schließt das Heft at In den übermittelten Ansprachen kommt im 11. Distrikt so recht das Seelische, Persönliche, Aufbauende und Aufrichtendf zum Ausdruck, daß die Brüder im Gedanken des Orden verbinden soll. A. Gdt in. Polen. So gibt das Heftchen einen Ausschnitt des rege pulsierenden Lebens im polnischen Nachbardistrikt. M. Gsbg. * Hamenora, Organe periodique des Bene B£rith du DIstrIct d’Orient No. 11, Juni-Juli 1929, VII. Jahrgang, No. 6. 1 Die Konstantinopeler Loge konnte zur Schlußsitzung vor den Ferien acht neue Kandidaten einführen. Die bei dieser Gelegenheit gehaltenen Ansprachen des Br. D u e g n a s und des Br. Vizepräsident G o u r I a n d werden uns übermittelt. Der Großsekretär des 1L Distriktes Br. Alchalel verlegt seinen Wohnsitz nach Paris. Bei seinem Abschiede werden in den Ansprachen der BBr. Soriano, Alfand a r i und B o 11 o n die Verdienstegewürdigt, die der Scheidende um das Logenleben des 11: Distriktes sich erworben hat. B’nai B’rith Mitteilungen für Oesterreich, Heft 8, Oktober 1929, Jahrgang XXIX. Im Oktoberheft 1929 behandelt Br. Ludwig Wernei : Ziele und Zwecke unseres Ordens. Mittel und Wege zc ihrer Erreichung. — Br. Löwner bemüht sich, die Loge-für die aktuellen Probleme der Judenheit zu interessieren: Frage des Zionismus, Aufbau Palästinas, Abwehr des Antisemi. tismuS und ähnliches. — Unter dem Titel »Fremd im eigeno Staat« behandelt Br. D. Herzog die erste in der Karl-Franz- Universität in Graz erfolgte Immatrikulation eines Juden. — Im Anschluß an die Abhandlungen im vorigen Heft übet Mendelssohn folgt ein abschließender Aufsatz von Br. Ludwig Singer über die Beziehungen Lessings und Mendelssohns. — Statistische Notizenüber die jüdische Wanderung im Jahre 1928 sowie über die Zahl der Juden in Deutschland schließen sich an. ” A. Gdt. Bücherschau. Luach: Jüdischer Kalender für das Jahr 5690. Herausgegebenvon der »Gesellschaft für jüdische Volksbildung« in Frankfurt a. M: unter Mitwirkung von Prof. Dr. Werner, bearbeitet von Rabb. Dr. Georg ^alzberger Preis brosch. 0,50 Mk. Nicht immer sind es die großen Werke hervorragender jüdischer Gelehrter, die geeignet sind, das Wissen vom Judentum zu fördern. Audi kleinere bescheidene Beiträge, über die man vielleicht mit einer gewissen Geringschätzung hinweggehen zu können glaubt, für die wir aber nicht genug dankbar sein können, leisten wertvolles in dieser Richtung. Zu .diesen anspruchslosen Arbeiten zähle ich den oben angezeigten Kalender, den die Gesellschaft für jüdische Volksbildung kurz vor dem Neujahrsfeste herausgebracht, hat. Er enthält neben dem hebräischen Text eine Verdeutschung und Erläuterung für die I Glaubensgenossen, die. des Hebräischen unkundig sind Mit feinem Geschick des zielsicheren und bewährten Schulmannes wird hier das Wesentliche' über die jüdische Zeitrechnung, den. Sabbat, die Fest-, Trauer-, Fast- und Gedenktag«, über die Thora- und Propheten -Verlesüng mitgeteih, so daß der Benutzer dieses Kalenders für die Teilnahme am Gottesdienst gut vorbereitet wird. — Die Barmizwah-Tabelle. wird den Eltern, das Verzeichnis ritueller Speisehäuser den Glaubensgenossen, die öfters reisen müssen, gute Dienste leisten.» Lobend zu erwähnen ist noch das Geleitwort von Br. Prof. Dr. Werner, das uns über das tätige Leben der Gesellschaft und ihre mannigfachen Darbietungen im letzten Jahre unterrichtet. Dieser Kalender, der auch mit dem Porträt-Mendelssohns geschmückt ist, wird sicherlich, entsprechend der Aufgabe, die ^sich die Gesellschaft gestellt hat, jüdisches Wissen verbreiten und jüdisches Leben wecken und fördern helfen. Möge er bei unsern Glaubensgenossen eine gute Aufnahme finden und' der Herausgeberin im neuen Jahre recht viele Freunde und Förderer zuführen. Erew Rausch ha schonoh 5690. E F. Jüdische Legeenden. Nacherzählt von Else Schubert- Christaller. Verlegt bei Eugen Salzer-Heilbronn. 1929 Seitdem wir den großen jüdischen Sagenschatz Bin Gorions besitzen, ist es Sache der güten Erzähler, die mit dem nötigen Einfühlungsvermögen in den Ideengehalt und das mystische Pathos der jüdischen Sagenwelt ausgerüstet sind, nach eigenem Geschmack einzelne Perlen aus dem Reichtum des Dargebotenen aaszusondem, um ihnen die entsprechende sprachliche und gedankliche Fassung zu geben. * Das vorliegende Bändchen enthält bis auf die beiden letzten Erzählungen, die späteren mittelalterlichen Sagenkreisen angehören. Legendarisches aus Talmud und Midrasch. Es- »! 220

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