Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1929
- Issue
- Nr. 10 - Oktober
- Date
- 1929-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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um bewußte Rückgriffe au Es gebt bei) dem Leiztbetrachteten nicht mehr die jüdische Bibel, überhaupt nicht um; irgend ii 1 einzelnen faßbare oder nachweisbare Zu^ammenfc nge, sondern schlechtweg um den ganzen Bereich di ssen, was man irgendwie noch so entfernt als Kulttrwirkungen des Christentums beanspruchen kann. Es! geht um die Fähigkeit des (phristejntums, i berhaupt eine Synthese mit der V^elt einzugehen Und es geht zugleich um die fruchtbare Spannung dieser Synthesen,.der das christliche Europa neirie geistige Vormachtstellung in jder Welt verda nkt. Daß diese Spannung vom Christentum selbst i nmer wieder als quälend, als etwasy dem man eigentlich entrinnen müßte, empfunden worden ist, ändert daran nichts/ die immer wieder versuchte 7lucht aus der Enge und Fremdheit des Alten Te: taments in philosophische Weite oder in völkische Nähe wäre, wenn sie je voll gelänge, das Ende c es Christentum^. Und damit denn freili h auch das Endp des weltgeschichtlichen Wegs der Bibel, auch der jüdischen. Denn der Gang der einen Weltgeschichte, der eben diesem Buch angehoten hat, kann zwar seine die brtsc i efert; in Träger wechseln, aber licht den Zusammenhang mit seinem Ursprung ur d mit jedem Punkt seines Verlaufs. Denn, eben lieser Zusammenhang ist ja, was wir Weltgeschich e nennen. Keine Zukunft kann das Vergangene u igeschehen machen. Aber Sch: ili freilich: auch keine Verg, des Zukünftigen verhindern Es kann sein, daß begonnene, Säkulärisie ung schäften noch weiter Gesetz im alten, über! Kemgruppen weiterbestehen meinheit <die Kat-holüität«} einen weltlichen Träger, das unserem Fall das »jüdische Bedeutung der »heiligennicht geringer werden, so: ldern wie es sich übrigens s^ion halb Jahrhunderten in J^irche hat. Wenn Dogma i nd allumschließenden Klammern sondern nur noch tragende dann muß die. »Schrift« aller Schrift: den Zusanmer zu stiften, noch die andre, obliegende, übernehmen: deiji Mitte und Peripherie de r leisten. So würde, auch w$i goge nicht mehr das Portal heit flankieren sollten, bereit liegen, daß die ihge fheit kann das Kommen sie um eben diesen Wtg .bef umwendend, »alles in hr« fnde dermjo Mens vor nun 150 Jahren der Glaubensgemeinreitet und Kirche und n*Sinn nur für kleine während die Allgeder Qerfieinschaft auf »KirchenVolk« oder in ^olk«, übergeht. Die iriften« würde dann sogar noch wachsen, — diesen letztep-andert- und Synagoge gezeigt Ofesetz nicht mehr die der Gemeinschaft sind, rsteifungen im Innern, der einen Aufgabe hang der Geschlechter gleichfalls aller Schrift Zusammenhang von einschaft zu gewährnn Kirche und Syna- Wegs der Menschdi die Bibel weiter «hheltauf ihrem Weg age und, sie um* und Vei zu ces Bibelübersetzuit mit besonderer Be gen für Juden ilücksichtlgung der deutschen Juden. Von B. Ja c o b. Die erste Sprache, in c ie die hebräische Bibel für . Juden übersetzt worden ist, ist die griechische. DieseUeberse zung, genannt Septuaginta, weil sie angeblich, von »Si :bzig« Gelehrten angefertigt wurde, ist ein Erzeugnis des hellenistischen, d. h. griechisch gefärbten Judentums, das sich seit dem dritten vorchristlichen Jal irhundert, unmittelbar nach der Gründung des ptolem äischen Reiches, in Aegypten und vorzüglich in der Haiiptstadt Alexandreia bildete. Die hebräische Sprache war bereits im Mutterlahde ausgestorb :n, die zahlreichen Juden, die sich in der griechiscf redenden Welt, besonders in Aegypten, ansiedeitei, nahmen ohne Bedenken die Sprache der, herrschenden Schicht ah, und da die Bibel die Richtsch nur ihres religiösen Denkens'’ und Lebens blieb, ergat sich die Notwendigkeit, sie in die Landessprache zu übersetzen. Die Urheber dieses Werkes sind uns ebenso unbekannt wie sein allmählicher Fortgang. E s ist in mehrfacher Hinsicht war höchst bedeutsam. Es literatur dife erste Uebersetjz Werkes aus einer Sprache in bedeutsamer ist, die einje Spr. die andere die griechische. D ist der jietreue Ausdruck < Judentum sich darste beiden großen Geistes mächte u lenden nsere die sich auch noch Bildung zurückführt, Hellas Uebersetzung in die damalige Bibel aus der Enge und kleinen jüdischen Stammes in hinaus und sollte! für sie ein Das hellenistische Judentum seinem Wurzelbodfen ios unc sie gegründeten Literatur eine Sie bereitete das Christentum Mutter zahlreicher TociterüBe'S - 173 ( vielleicht in der Weitung eines größeren eine andere, und was "war die hebräische, e Thora in Griechisch ejer im hellenistischen Verschmelzung der der alten Welt, auf geistige und sittliche und Israel. Mit der Weltsprache trat die Abgeschlossenheit des die weite Völkerwelt Sauerteig werden, oste sich mit ihn von gewann mit der auf neuartige Gestaltung, vor, sie wurde die etzungen, von denen