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Der Orden Bne Briss · 1929-03-01 · Nr. 3 - März · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1929
Issue
Nr. 3 - März
Date
1929-03-01
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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Tagung hielten Br. Dizingoff! ein Referat iüber »die Aufgaben der Bne Briss in den prientländern«, Br. Preß über »Programm und Organisation der Bne Briss- Arbeit in nächster Zeit«, Br. (Brauner über; »Etwaige Abänderungen des Einführungsrituals«. An die Referate schloß Sich eine lebhafte Aussprache an. Br] Dizingoff regte Ausdehnung der Erzienung und Kulturarbeit des Ordens auf die benachbarten [Orientländer an. Der U.O. B. B. als internationale uni neutrale Körperschaft ist die berufenste Organisation für diese bedeutsame Aufgabe, deren Lösung er sieh folgendermaßen denkt; Bei der Konstitutionsgroßlog : soll eine Abteilung für Erziehungs- und Kulturarbeit in den Orientländern begründet und eine Filiale «Javon in Je usalem errichtet werden, der es obliegen würde: I; Lehrer und Lehrerinnen für Kindergärten und Schulen im Orie lt auszubilden, 2 geeignete Lehrbücher für diese Schul rn zu schaffen, 3. den besonders begabten Schülern dies er Schulen die Möglichkeit zu geben, ihre Ausbildung i t Palästina zu vervollkommnen, um dann in ihre Heima als Lehrer und Erzieher zurückzukehren, 4. Ausbildung voll Lehre'n und Meistern für Handwerksschulen, um die unge Generation dem Handwerke zuzuführen, 5. von Zeit zu Zeit besondere Inspektoren aus Eiez-lsrael nach jenen Ländern zu entsenden. um die Schulen zu besuchen und nach dem Rechten zu sehen. Trotz' der Bedenken, die in der Aussprache laut wurden, beschloß man, die Vorschläge des Br. Dizingoff sowie die verschiedenen Entsch ießungen des Logentages durch die Größloge ) den Executivkomitee zu unterbreiten, desgleichen eine Anregung des Br. Ingenieurs Jakob Orenstein, betr «Zusammenkünfte der Bne Briss in Jerusalem zur Zeit de$ Pessacbfestes«. Von solchen Zusammenkünften verspr cht sich der Referent eine festere Knüpfung des B-uderbandes zwischen den Bne Briss im. Heiligen Lande unc Ländern sowie wertvolle Anregung; indem die auswärtigen Brüder d e Ideale, die sie hier kennen lernen, in ihre Heimatländer* tragen und ihre Logen für die neuen Ziele zur jüdischen Gemeinschaft gewinnen, den die Brüder, die aus hochzivili ierten Ländern zu uns kommen, die Arbeiten der neuen Ansiedlung (Jischuwj denen in den übrigen n für sämtliche Logen, Wiederbelebung der und andererseits wer- Zeitschriften anderer D strikte »B’nai B’rith, Mitteilungei Heft 2, Februar 1929, Jahrg. X‘ An den Bericht über die Tag schaft in Prag schließt sich die Bi David Feuchtwang über die gegei Lage der Juden an. Diese Betrac^ti Erinnerung an den dahingesch Chajes, der alljährlich derart zustellen gewohnt war. Br. Karl K I e m perer erwe der B. B-Vereinigungen für die jü in Wien. Sitzungsberichte der für Oesterreich«. XIX. g der Arbeitsgemeinitrachiung von Bruder i iwärtige weltpolitische I itung ist zugleich eine li denen Br. Rabbiner ge Uebersichten an- LO| [i b »B’nai B’rith, Monatsblätter den Cechoslovakischen Staat Nummer 2, Februar 1929. machte den Versuch, die okk Spiritismus, Alchimie, Magie, T Mantik, Chiromantie, Kartomantie, Darstellung ihrer Wesensarten uns einigen. 4. In Sitzungen und den Wiet eraufbau des Heiligen Landes „und seiner Zukunft wohltuend beeinflussen. Zur Verw rklichung seiner Anregung macht Br, Orenstein folgende Vorschläge: 1. Das E* ecutivkomitee müßte jeder einzelnen Loge zur Pflicht michen, daß sie Jahir um Jahr“ mindestens einen Bruder : ur Feier des Pessachfestes nach Jerusalem entsendet Fällt das Los auf einen Bruder, der aus eigener Kraft die Reisekosten, picht bestreiten kann, so hat seine Loge für ihn die.Spesjen-ganz oder teilweise zu tragen. 2. Die Fzi twalifahiler halten sich in Jerusalem und dem Heiligen Lande mindestens .lß Tage zi.uf, um die“ heiligen Stätte i, die Einrichtungen des alten und des neuen Jischuw sowie die Kolonien besichtigen zu können. 3. Der erite. Sedprabeird Familienfeier Oäste i mit. de soll als gemeinsame begangen; werden und die auswärtigen n palästinensischen Brodtrfamilien verder Festwoche (Halbfeiertage) sollen Festvera nstaltet werden, tri: denen Fragen und Wünsche der E rüder im Zusammenhang mit den Zielen des Bne Brissb|undes eingehend ei öltett werden. Besuchje und sportliche-Veranstaltungen Mitwirkung des Makkahiklübs, der Schulen der Oäsje in verschiedenen Städten wie n Haifa | und in den Kolonien stattfinden. 6 Der Großloge füf Palästina bezw. der Loge Schaar Zion in Tel A4>w wird es obliegen, ein genaues Pro- Aufenthalt der Oäste, für ihre besuche n den verschiedenen Orten sowie, tür die nfzustell^n und auch, für Unterkunft üsw. 5. Offiziell« sollen unter ide usw. zu Ehrten in Tel Awiw, gramm für der und Empfänge Festsitzungen ai zu sorgen. 7. Die Reist jeder Bruder sammenstellen. Hinreise sich in ihren Weg über soll n cht kollektiv |ein, vielmehr,kann si|uh seinen Reiseplan nach Wunsch zu- Die einen können huf1 der Her- und Aegypten aufhalten, die^ andern, wieder Syrien, Italien usw. ojehmen. Ob sich di :se Anregung wird, jem^js verwirklichen lassen? Der I Referent selbfl nennt t diesen Gedanken einen schönen Traum, der wert ist geträumt zu werden, ein schönes Zief, das wert ist erstrebt .zu werden E. F*i'n k e I.' ii :ht »Die F. T. bespri York-Steiner » Die Bericht* ■ gutes Bild der biete. Sehr reichlich Länder, ferner Schriften ausgestkt eingehend das Buch von Heinrich Kunst als Jude zu leben.« der einzelnen Logen geben uns ein Tätigkeit auf sozialem uod geistigem Ge- M uns die Bedeutung dfsche soziale Fürsorge en schließen sich an. A. Gdt. B’nai-B’rith No. 1, 1929. Das Heft einändersetzung der Großloge für Jahrgang VIII, uder Fritz P o 11 a k :u|lten Wissenschaften: I eosophie. Astrologie, durch eine populäre näherzuführen. Warschau mit d :m Buch ist r ie Umschau Uber die einzelnen lie Uet ersieht über Bücher und Zettlet., . A. Gtft. . Orga i. des polnischen - Distriktes, und Hellenismus^, . Eine Thema von Prof. Balaba{|i folgen In der »Conctirdia« irt über das PrOblim der der Juden : Von -Handel Mittelpunkt des |Referate|s - 59 beginnt [mit einer eingehenden Ausdes Dözenten Dr. hdmund . Stein in i von Prof. Zielmski »ludaitmus weitere Schrift über das gleiche in . Warschau soll demnächst Kattowilz sprach Dr. Singalowtki wirtschaftlichen Umschichtung zur produktiven Arbeit. Mm stand die Tätigkeit des Ver-

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