Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1929
- Issue
- Nr. 3 - März
- Date
- 1929-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Gedanken vertraut machen müssen, auf Dienstpersonal völlig zu verzichten, das hauptsächlich infolge der immer weiter fortschreitenden Industrialisierung nicht mehr jjur Verfügung stehen wird. ZurZeit ist für ein kinderloses Ehepaar eine beiderseitige berufliche Tätigkeit das Gegebene. Die Problematik beginnt in dem Moment, in dem mit dem Kinde zu rechnen ist. Von diesem Zeitpunkte an sollte sondere jede jüdische anderen Pflichten vora fall ihres Erwerbseink durch eigene Mitarbeit die Mutter — und insbe- Mutter — das Kind allen istellen und für den Fortommens ein Aequivalent im Haushalte zu schaffen suchen. Dagegen wünscht Bruder Rieger die Frau erwerbstätig zu der sie als Mutter »mutterpflichtig verhir sehen bis auf die Zeit, in dem Kinde gehört und idep« ist. Mutterpflichten sind zeitlich unbegrenzt und der jüdischen Mutter fällt noch dti besondere Aufgabe zu, dem Kinde vom zarjesten Alter an jüdische Einflüsse zu vermitteln. Die Betreuung des Kindes und eine j ökonomische . Haushaltsführung bieten der F au ein ebenso würdiges Arbeitsgebiet wie c ie nach außen gerichtete Berufstätigkeit. . Es kann auch einmal ruhig ausgesprochen werden, daß es für die jüdische Ehe im besonderen Maße wünschenswert ist, die ständige Anwesenheit einer dritten, meist andersrassigen und auf einer anderen Kulturstufe stehenden Person ai lszuschließen. Vor allem aber geht die Rechnung, daß die erwerbstätige Frau, die ihre Kinder und ihren Haushalt anderen überlassen muß, ihrem Manne eine wesentliche wirtschaftliche Stütze sein kann, nicht auf.- Abgesehen von den :ällen. in denen die Ehefrau im Oeschäft de; Mannes aus Vertrauensgründen unbezahlbare Hilfe leistet und den selteneren Fällen wirklich beträchtlicher weiblicher Einkommen als Aerzninnen, Künstlerinnen etc. dürfte der Ueberschliß aus der weiblichen Berufsarbeit in Anbetracht der Rosten der Haushaltshilfe, der verteuerten Haushaltsführung und Feier des 2|00. Geburtstages von G in der Lessing- Es war selbstve Loge die 200. Wiedei Namenspatrons in g Wir wollen den Oe möglich wach erhalten u den Bericht über die s dem tätigen leicht Rechenfe Durch sei vorgebil« kannten Fahrgeldlei Mahlzeiti :< Mehrverl >i Körperpl I V c r b I Lohn Hausfrai Mehrverp leien und mai uni) Ci n! Mk erhöhten persönliche^ Bedarf der terufs- Frau nicht erheblich sein. Folgendes nachprüfbare, für Berlin zu geschnittene xempel möge dieses zeigen: n'ttliches Monatseinkommen der gut eten Frau nach Vornahme der bekbzüge , r Mk.^20,^ n,(jetränke,Zigaretten etc. „ ‘30,— rauch an Garderobe und ege I 30,— abzyl. ibendes Einkommens" Mk Verpflegungl der an die Stelle der tretenden Hi fe ,Mk rauch des Hai shaltes infolge schlechkaufs, unge: chickterer Disposition regelnder Pflege des Hausrates Wirtschaftsgeld: 300,— | 80,- Mehrvc rbrauch an Mithin zusätzliche Di :se fünfzig Gewicl t gegen die sic i im Berufe s Einkommen zeitig niemals von der Sorge um däs w ihrer A Kind b >wesenheit efreien kann. W »r davon üperzeugt ist, daß -die Ehe eine sozial wertvolle oder zumindest unumgängliche ung ist, vrird sie den veränderte l Zeitverhällhissen anzipassen suchen. Die erwerbstätige Frau ist eine Tatsache und der virhäng- Dualismjs von Muttecpflichteii und Kameraldschaftspfi chten gegenüber dem Gatten wird individuell stets nur unvollkommen gelöst werden können. Es ist die schjcksalhaf e Aufgabe dler Gemeinschaft, durch organisatorische Ausnutzung der technischen Möglichkeit« n Einlizubilden, die die Haushaltserleichtern und die Pflege des,< richtun; >en herau führung; Kindes daß dit iständlich, daß die Lessingr (ehr des Oeburtstages ihres - oßem Rahmen festlich be- :i lanken an Leasing so stark wie i d bringen darum an dieser Stelle h höne Lessing-Feier in Breslau. Redaktion. gehen verstän ein Ta{; mußte. Sind w Namen. — 51 — Mk k20,— 120,— 50.— Mk 170.- 50,— Mark bieten wahrhaftig kein die verbrauchte Frau« nkraft, aufreibt, weil sie sich gleichihrend fremden"Personen überlassene so weit in so vertrauenswürdige Hände Ehefrau jer Zukunft in ganz anderem Umfange als bis ier,-wenn Notwendigkeit und Neigung es erfordern, sich als wahrer Karne "ad des Mannes einer Ei Wertetätigkeit Widmen kann. otthold Loge. würde, dich, daß der Erinn Wer waf r seiner Ohren? legen, Ephraim. Lessing Aber es war ebenso es keine Prunkfeier, erung und Prüfung Lessing? Was Ist würdig?- Dürfe» wir selbstsjondern werden uns? seinen <r t