Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1929
- Issue
- Nr. 2 - Februar
- Date
- 1929-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
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stürzende Wandung erfahren I alte, als ob wir irgendwie egoistischer als früher seien. 'ir sind notleidender, nicht egoistischer geworden! Weil wir hotleidender g worden sind, ist die Notwendigkeit gewachsen, für de 1 Bruderkreis viel mehr zu tun, als das ih früheren Z< itläuften erforderlich war. Wirtschaftliche Not eines Bru iers gehörte früher zu den Ausnahmefälle nl heute ist das leider nicht mehr der Fall. Der Orundsati »nichts für uni, alles für andere« besagte doch nur, daB| wir unsere Wohlfahrtseinrichtungen für andere abstel ton konnten, w:il wir sie für die Brüder nur im Ausnalwnefalle brauch en. Jetzt abe^'wäre es ein Unrecht, an dem Unglück unserer Brüder vorüberzugeh in und an erster Stelle für andere sorgen I zu wollen. Dumit ist aber der Orundsatz der Wohlfahrt j für andere in keiner Weise aufgehoben. Denn es gesc heht zweifellos noch so viel für andere, daß ein angesehenes Mitglied des Freimaurerbundes kürzlich die Meinung äußern konnte,! wir räumten der Charitäs einen zu breit rn Raum ein. Wir meinen dies nicht, aber wir möchten sein Urteil ti diesem Zusammenhänge registrieren. . I 1 ■ ■ Vielfach itrird darüber Klage geführt, daß ein Mangel an innererj Teilnahme an dem Oeschick der Brüder vorhanden. sei. i Ja gelegentlich hauptung auf jestellt, daß geworden sei. Früher konji der Familie«j sprechen, jetztj Zugegeben ist ohne großen Städien und den großen Logen, daß eine gegenseitige Annäherung innerhalb des Bruderkreises durch die Sattsam bekannten Nachkritfgsverhältnisse erheblich erschwert worden ist. Vielfach stehen die Brüder unter eigenem starrem Druck seelischer oder wirtschaftlicher Art, der einj \us-sich-herauSgehen erschwert. Sehr viele Brüder sindjcadürch in Anspruch genommen, daß sie für Verwandtschaft in einerWeise sorgen müssen, die früher nur in Ausnahmefällen gefo dert wurde. All dies schafft Schwierigkeiten und gewiß aich gelegentlich unangenehme 'Blüten innerhalb der Oegens ritigkeitsbeziehungen. — Aber wir sollten uns doch vor Uebertreibungen hüten und können gewiß feststellen, daß. immer noch vielfach Bruderliebe und Freundsc taft in den naturgegebenen Beziehungen {unserer Logen vorhanden ist. Weiterhiij wird Klage g< führt,daß der Neutralitätsg e d a n k e j gelegentlich vei letzt werde,1 indem Brüder, die über irgend; ejine heißumstrittene jüdische Frage referieren, -die Gelegenheit benutzen, in mehr oder minder versteckter Foifmi für ihren Pj rteigedanken zu agitieren und Andersdenkende verletzen. | ' wird sogar d>e starke Beer Bruderbegriff zur Phrase hte man von einem »Geiste bemerke man davon nichts-, reiferes, besonders in den I Wir zweifeln nicht, daß | solche Fälle vorgekomr le i sein mögeij. Wo dies geschehen ist, kann es nur dt ra i liegen, daß riie Aufmerksamkeit des Präsidenten virile c! t nicht scharf genug gewejsen j ist, um Üeber- und i u - schreitungch sofort zu jinteJbinden. Aber die eine Schlußfolgerung ist abzulehiten, daß der->Neutrali ät igedanke inä Orden sich als ganzes nicht bewährt h tb: Mit 6tarkei Betonung köhne^i wir feststellen, daß di -s trotz gelegentlicher einzelner Abweichungen durchaus der Fall ist Von v*i gesprochen führung geb von v e r i Parteifärbui aus besproi t wiederum vo Alle d haben, sind die Zeitver iä{! d e r u n g e fcchiedenen Seiten wird als Wünsch UtSswas vielfach in Logen bereits .zur Acsigtist— ,daflj ein bestimmtes Them hiedenen Red nj^n unterschiedli ch 5 von der umfassenden Warte des Orpep: en werden rhögc.’' Anerkamt wird, daß ejine Renaissance, de s Judentums eingetreten ist: Einige sehen sie in der Stärke der E etonung des Religiösen, andere in de.rj v< rtieften geis ij en Gesamterfassung des Judentums, andere 1 ihrer speziellen Parteifärbung aus. v*'!- Brüder, dissich in Zuschriften geäußirt darin einig, d^ß trotz der Bedenken, 1 lie ltnisse einflößetj, die a 11 e n O r u n d f o|r - des Ordens1 aufrecht zu erhalten 1 ei Bruder jn einer Zijs M. 5.—, Er glaiil müßte, Besjt; Dies wü: Preis'auf M. Bruder h — in großzii lichung eines Es rnüßt^ adreßbuch, nützliche Bruder überi tt 2 er Erl« ii Das Ejrti Dresden winl eröffnet 1 Das Hei Schwestern s- Da erfsh sehr stark ba< beten. Füf n c wie I olungsb am Donm Aus dem Büro der G im Ober-Rochwitz bei cjrstag, den 28. März wieder steht allep deren Ai rungsgemäß su<$t ist, w onders Ru! bet- Logenbrüdern und Logen- . igehörigen zur Verfügung, das Heim in den Ostertagen rd um baldige Anmeldung geil ebedürftige empfehlen wir die Wochen zwi der Besuch sein dürfte Oastes beton geheizt, und besonders sd Anmeldupi lottenburg, — 39 — hn Indem sie üh mit deni Oedanken abmühen und um ringen, beweisen sie, wie sehr es ihnen am Herzen liegt, gerade die schwerste Pflicht zur' Erfüllung zu bringen: iniei ier widerstreitenden Welt, in den zermürbenden Anforderun [endet Tages, cen Logengedanken draußen zur Geltung zu bringen. Logeruujreßbuch. Expräsident Hugjo Nahm, Coblenz, -bemäp - rhrifl, daß der] Preis des Logenadreßbucß mit Portozuschjag M. 5.60, — zii hodidaß jeder Bruder ein Interesse ha dieses Buches zu sein. - ijde sich ermöglichen lassen, wenn man 2.— bemessen würde, ahm sieht in der Steigerung von Inserit giger Weise aufgenommen — die Ern starken. Absatzes. allmählich dahin kommen, daß das für -das wirtschaftliche Leben eine ichterüng darstellt, jedem neu eintreterid reicht wird. eit es seL >en ien en ög- Lo(;ei cas n- 1 ehr en roßloge. ischen Ostern und Pessach, "in welcher i lfolge der frühen Jahreszeit weniger lebpi sich die Leitung deshalb jedes eittze iders annehmen kann. Das ‘ Heim ist das Frühjahr ist gerade ih Ober-Röch v lön. igen an Frau M.inna Schwarz;,’ Berlin-Cjiarilüterstraße!3. S<h! Zeit aft nen gutitz l