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Der Orden Bne Briss · 1928-06-01 · Juni/Juli (6.1928) · p. Seite 34

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
Beilage 1928 (1928)
Issue
Juni/Juli (6.1928)
Date
1928-06-01
Page
Seite 34 (sequence 7)
Language
German
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wird. Die| besten Köpfe d es Ordens, müssen zur Mitarbeit gewonnen werden. I »ann wird die Großloge auch die Möglichkeit haben, di« Logen geistig zu beleben. ,Und die Logen wiederum werden die geistig Anspruchsvolleren an sich' heranziehi n. Werden diese aber gewonnen, dknn wird auch de ■ Mangel an geeigneten Präsidenten behoben sein. Nach der Frühstückspaus; geht Referent zu der zweiten Forderung:, Schaffung logen igener Aufgaben, über. Die Beschäftigung mit Aufgaben, die auch von anderen Organisationen gelöst werden lönnen, stellt kein Mittel zur Fesselung an die Loge d ir. Logeneigefie Aufgaben, u. h. solche, die nur von der Loge gelöst werden' können, sind: 1. Vertiefung des jüdischen Bewußtseins, frei von teligiösen oder politischen Auffassungen. Hierfür empfiehlt ach die Bildung von Arbeits;:irkeln, in denen interessierte Irüder sich Kenntnisse de hebräischen Sprache, des .iottes(jienstes und der Geb<te, der jüdischen Geschichte Iisw. arteignen können. 2. [Die Verständigungsarbeit im irdischen Parteileben, worauf auch das von Br. Großrräsidenf vorgeschlagene Tjheina »Neutralität« abzielt, i. Kulturarbeit in den kleinen. Gemeinden, aber auf anderer Grundlage, wie sie vom Hes rischen Logenverband geübt wird. Die eigentlichen Träger der Arbeit sind die Gemeinden und Landesverbändi:. | Die dritte Forderung st die Ausgestaltung des Rituals. Anfänge sind mit de n vorliegenden Ritual bereits gemacht worden. Eine Erweiterung und Verstärkung der Symbole und Feierlichkeiten erweist sich, aus den Erfahrungen, die bei den Freimaurerlogen gemacht worden -lud. als notwendig. I Gegenüber den vpn einzelnen Logen gestellten Themen gjeht der Vorschlag des Referenten dahin, neben Spezialr?feraten folgendes Hauptih^ma zu stellen: »Unsere Forderungen an die Zukunft« I |ai Schaffung einer erhöhten einheitlichen Geistigkeit, b) logeneigere Aufgaben cj Ausgestalt ing unseres Rituals. 1 Br. Auerbach, Köln, (lenkt sich die Tagesordnung 1ör Großloge wie folgt: Einführung der neuen Mitglieder verbunden mit eitlem Vortrag über ein besti mmtes Thema, etwa Die Hauptaufgabe der heutigen ceutschen Logen und ihre Lösung«. Erör eiungdieses Vortrages und im Zusammenhangdamit die Erörterung der! einzelnen Logenfragen. Er hält es für zweckmäßig! sich auf Leitsätze zu bechränken und es dem einzelnen zu überlassen, sich mit hnen auseinan lerzusetzen. I Eine Betrat htung der soziologischen Zusammensetzung •ler Logen frü ter und heute muß zu dem gegenteiligen ‘ rgebnis führe i, als von Br. Cohn dargetan wurde, denn •ie meisten Brüder haben ihr (Vermögen verloren^ oder ind in ihrer Existenz geschwächt worden, und der Zutrom geistig Strebsamer hat den Logen neuen geistigen \ntrieb gegeben. In Bezug auf die anderen Orden möchte r erwidern, daß früher gerade ein entgegengesetzter tanidpunkt ein genommen worden ist und daß gerade die m Bne Briss Vereinigten auf einem höreren Niveau ehen als die anderen, die aus d( r breiten Masse schöpfen. Hie Behauptun g, daß heute greßere Ansprüche an die Führer der Loj;en gestellt werdet als früher, mag richtig! -ein, obwohl zil allen Zeiten Klaren laut geworden sind. Früher hatten die Logen ihre Aufgaben nicht richtig ernannt, sie gründ eten Ferienheime,Tuberkulosenheime usw., i Ein Verdienst alles Dinge, cie1 keine Begeistern < ie ist aber ist es, das sprach nehmdn können, nämliil treu bei der Fahne des Judentii ihm in manchen Fällen verloren Erziehung derjBrüder zu Juden erkannt wordep ist. Wenp nicht droht dem Orden der Zerfall, künstlich in jdie Logen hineinzutr;; die Logen fien aufrichten könn den Brüden! immer eingeschärft trotz aller \X iderstände grundlos wird, an d :nl Aufgaben der1 Mb mitzuarbeite l.! Eine stärkere mit Symboli n und Feierlichkeiten gerichteten Einstellung der Mehiz angängig.' Wir haben vonünSeri:: die infolge einer tausendjährige rationalistisch |st. Der Stellung er nicht zu. Es lassen sich nicl t •schreiben. Dii beste Einwirkui mündlicher Vertrag dar. Der und ihre Bearbeitung durch erstatter in den Logen er: denn überhaupt Logensitzungen liehen Erörterungen . oft sehr während die Ankündigung berut: anderem als kur Entgegennaht r Nur durch die Leistung ständig sr trautmachen, der Brüder mit jül weis darauf d^ß aucn Angriffe, zu bekämpfen sjnd, wird zi Logenleben: fuhren.. Diese Arb überlassen \ /enden. Br. S t < i r , Prag, macht sich bei den tschechischen*Di:t Expräsident :n am Vorabend dei tagung sehr bewährt hat. Br. Ol e r d o rl, Barmen wie früher die Großlogentaguij. am Vorabend eingeleitet wird der Großlo|;e soll so eindruck seih. Neben den Repräsentant^: den Vortraj möglichst viele ng ficrvorrufen können., Logen für sich in Artdas, daß .sie Männer, ms gehalten haben,, die gegangen wären. Die die Aufgabe, die später ue Anregungen kommen, uat keinen Zweck, Dinge gen. Das einzige, woran :n,’ist der Gecjanke, daß werden muß, daß ihnen las Recht streitig gemacht nschtieit gleichberechtigt urchsetzüng - des Rituals hält er bei dec andersahl der Brüder, nicht'für . rEinsteltung auszugeben, Entwicklung im ganzen von Pflichtlhemeu stimmt bestimmte Themen i-örg stellt immer noch:ein der J.-. T. A. Blätter wechselnde Beribhtrcheint1 wesentlich, jvie mit nüchternen geschaft- ' fesselnd sein können, unter Redner zu nichts e. des Vortrages führt. .Alltagsarbeit, das Verischen Fragen, der Hin- Bezug Stehende an io-en, Brüder und. Frage hofft, laß d auch noch in auch <Re Loj en Br. Merz — 35 - Vortrag ein:n starken Resonriap der Großlogen agung selbst so! Großpräsidenten ein Vortrag sondern es sollen Brüder zu kurzen kennzeichnenden Bericht Sprache wichtigsten Punkt$ an Ordnung sei ist darf nicht Ubcnlzjs sind für di : Verhandlungen a käme in Frage der Orden und B -. Werner, Frankfurt a handhing die R tualfrage, den Opi frage, die 'mit der Frage der Mi: aus der Gemeinde zusammehh|ä ergedanken,.die Frauenhchehe und des Austritts ingt: wo die jüdische Mutte! nichk, niitwirkt, ist alles Vergebens.’ Eine weitere ist (ie Teilnahme, an de r Jugendbewegung. (Er e 7rage der Tagesöl dnung für die Großloge ng beraten wird, damit ge machen können.; hält die Aussprache * » "8: : der nächsten Sitz n verbände Vorschti bach , Frankfur, für das Wicitigste auf der Tagu beantragt,.daß ebenpo g durch einen Vortrag Die äuße're* Gestaltung svol.t wie nur . möglich n zur Großloge* soBten außerhalb der. Großloge Schwestern, um-so ejerti zboden zu geben.: lyi außer dem' Bericht dös nicht gehalten werden, ’Vorte kommen,' die in die fgr die Aus- Hand gebön. Die Tagestet werden. Zwei Tage ilsrpichend. ^Is; Thema tie jüdische .Umwelt.' M., verlangt .zur Be- \ in die wir gewöhnt send, einer Vertiefung des eit darf nicht änderen - > larauf aufmerksam, (laß rikt die Einführung der eigentlichen Großiognn 4

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