Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- Beilage 1928 (1928)
- Issue
- Juni/Juli (6.1928)
- Date
- 1928-06-01
- Page
- Seite 30 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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I ii müslsen, kann der Biv Briss stolz sein auf Leistung, die er in dieser Beziehung innerhalb der itschen judenheit mit an eister Stelle vollbracht hat. ser Stolz aber wird nie zur Selbstzufriedenheit führen, ,d nie zu einem vorzeitigen Ende führen, denn der u keinlBen Briss, der meinte, alles schon geleistet haben.! Bericht des GroßsChatzmeiaters Br. Bach, Berlin. Dtr Abschluß per 31-^MBrz 1928 wird beeinflußt i der verringerten Zahl der Mitglieder. Der Mitgliedei’- .tand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 189. otzdem ist der Eingang de* Kopfbeiträge noch etwas her, als i er veranschlagt würde, da mit 14 500 Mittlern gerechnet warde, währjend die Mitgliederzahl am Märi 1^>28 14 792 betrug.1 j Die Ausgaben konnten, rjamentlich soweit es sich Zuwendungen an Institute handelt, nicht im Rahmen di.J Voranschlages gehalten werden, weil dief Brüder des C chäftsadsschusses im Gegersatz zudem früher einmal :i Generalkomitee eingenommenen Standpunkt erklärt 'Oen, daß die Großloge nicht rur ein reiner Verwaltungsaus schuß i*t, sondern auch die Pflicht hat, richtung- - gebend für Iden Distrikt zu sein und geistig, fördernd an der Spjtze der gesamten Jude iheit zu stehen. Hieraus erwachsen pflichten, die unse e finanziellen Grundlagen i<eei.nflusseni. Unter diesem G< sichtspunkte sind auch-die Vrsgaben zu betrachten. Kür die Sitzungen des Gen Maikomitees ist weit mehr das Do apelte des in Ans :hlag gebrachten Betrages (braucht worden. Es hat < lies seine Ursache darin, nicht Ile Sitzungen in Berlin abgehalten werden. Trotz, der eiheblichen Mehrkosten der Sitzungen außerhalb Bejrlinswird sich doch von Fa II zu Fall die Notwendigi ergeben, auch in anderen Orten zu tagen. Der Abschluß ' schließt mit einem Defizit von "1,83 MkJ das aus dem Vermögen der Großloge,.dem ejeinigten Oroßlogen- und Z rntralfonds, gedeckt wird, ij-;ts Konto weist nach Abschreibung des Defizits noch i'-n Betrag von 10224,82 Mk auf. Einer in Not geratenen Loge mußte ein höheres leben gegeben werden. Di e Loge hät bereits mit den -.Zahlungen begonnen. Das Effdktenkonto weist nach dem Verkauf der für . es Darlehen verwendeten Wertpapiere noch 56661,41 M. Für Zuwendungen an Institute mußte ein Betrag ewendet werden, der weit über das hinausgeht, was Etat vortieht. Deshalh wird vorgeschlagen, für das 1928/29 j hierfür einen Betrag von 150CO,—M. einzuj en. Der | den Brüdern zugegangene^ Voranschlag be-, >t, das die Beiträge, die del Großloge zufließen, nicht eichen, um die notwendigen Ausgaben zu decken, st aber auch weiterhin erfc rderlicb, daß die Großloge den Stand gesetzt wird, tei inneren katastrophalen gnissen einzugreifen. Es w rd deshalb vom Geschäftsi schuß beantragt, für das ,ahr 1928/29 eine Umlage 1 2.—M. pro Kopf bei der Logen zu erheben. Der ßlögentagung wird dann der Antrag unterbreitet den müssen, den Kopfbeil rag zu erhöhen, um die 'ßloge in den Stand zu sehen, etwas großzügiger zu iten. Die Brüder des Qene ralkomitees bittet er, ihren Muß geltend zu machen, diß die Logen sich nicht in "schaftlichd Unternehmungen einlassen, die sie nicht ’hführen können. arbeit, für die 1er Verband verausgabt. Da für diese Arbeit immer gegen, dt selbst Vj, der Logenbeiträge wo die Logenbruder in einem Bezirk für die Kulturarteit gewonnen sind, bjesteht auch die Verpflichtung der Großloge wenigstens e^nen .kleinen Beitrag zu gewährt n. D isj Generalkomitee ist e Oewährurg vor ^Darlehen gewesen. Die Mehrausgaben, die für dje.S tzüngen des Oeneralkomitees entstanden sind, lönnen vermieden werden,- wenn die Sitzungen nach Berlin ei ibfrufen werden, wo so große Ausgaben nicht entstehen. Von dem Beschluß nztich abgej angen zu werden, aber in Tagungen außerhalb .Berlins nicht stattbraucht nicht gi i der Regel sollter finden. Die Ferien schaffen worden halten werden, müssen sie sind roh (den Logen ge-.‘ und müssen aucs |von ihnen . unter- Wo dies sich als n cht möglich erweist,. v>n , den Legen losgelöst und auf eigene. Füße gestellt werden.| Die Vtijtel für einen geeigneten Rabbiner- und Lehrernachwuchs bereitzustelten, ist Aufgabe der .andesverbände, nie nt (solche der Logen.. Er glaubt, daß 1er von ihm .gezei( te "Weg geeignet .ist, ohne eine Umlage oder eine Erhöhung der Großlogenbeiträge auszukommen. Br. Arthur Cohn, Königsberg!' beantragt nach Bemerkungen zur Oeschaftsor Br. G r o ß p Prag, das Wort. Großloge des X, :und Wiesmeyer grüßung,- die ihm daß in ihm gerace komitees entsandt Distriktes zu ver Berichten viel mitzunehmen. jetzt einen Kopfbe er steht also bereit: Br Frä Br. O o I d s c sichtsbilde des Aufmerksamkeit einer gemeinn hilfenahme von Zum ersten Punkt: schienenen Veröfty fahrtsausschusses jüdischen Oemeirii Hanauer, Frankfur der jüdischen Ety seine eigenen A -r- 31 — Br. Merzbach, Frankfurt a. M„ wendet sich gegen die geplante Umlage. Er gl inbt, 'läßzti viel eigentliche Logenarbeit vorj der Großlcge ü )«rnommen wird. Die Unterstützung der Institutionen z. 3 ist wesentlich Aufgabe der Logen, ebenso dis Stipendien an-Studierende; wenngleich er auf dem Standpunkt sjteht, daß die Arbeit* 'der Logen nicht so sehr in cer He gäbe von Geldmitteln besteht als in der Aktivierung jec et einzelnen Bruders für die Kulturarbeit innerhalb der leutseben Judenheit. Nicht richtig is es, daß fi r eini n bestimmten Zweck große Beträge; n eine einz :kne L e gegeben werden. Ausgenommen 'on dieser Kritik is die Hergabe von Mitteln an den Hessischen Llogenveiband für die Kulturdnung trag um 2.—M. ( iro Kopf zu e rhöhe i. d|n Großlogenbeirä s i d e n t erteilt i un Br.. Dr. Stein, .Br. Stein ibermifeltl die Grüßender Distrikts, insbesondere ind dankt für. die gewidmet worden ein Bruder;:u der worden jst, der galten hat. Ej hat oereits jetzt aus den de r_BBr. Popper Vone herzlicher Be-- sind. Er freut sich, Sitzung des General; die Finanzen, seines gelernt und hofft noch Der tschechische Di itrikt :itrag von 1?.— M s dort, wohin Iler deittscf e Distrikt Strebt h m i d t, Berlik mccl Großpräsidentei ler Brüder njäher ätzig en Eljebe hehekassen und dt i weist er auf1 die i i ntlichungen hin: d:i des Preußischen l]ani den, den Aujfsatz a. M., »Zur Soziologe en« (Novembern dsfühningen i# ’ de: wei ere Anregungen fü erhebt bereits die Oroßloge, hte hus dem Ueberzwei Fragen der rück :n: die Frage ritt ing .unter Zu- Böykottfrage. unserem Organ er- :n Aufruf des Wohldeayerbandet der von Br. Professor und Psychologie imerj 1927 11 -1, Märznummer 1928