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Der Orden Bne Briss · 1928-01-01 · Januar (1.1928) · p. Seite 3

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
Beilage 1928 (1928)
Issue
Januar (1.1928)
Date
1928-01-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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gemeinden, die jetzt planmäßig von allen ostpr. Logen gemeinsam mit dem Synagogejiverband durchgeführt wird. ' In der darauf folgenden geschlossenen Logensitzung wurden 6 neue' Brüder eingeführt. Br Qroßpräsident Dr. Baeck stellte in den Mittelpunkt seiner Einführungsrede die Notwendigkeit der Log e als Gelegenheit und * Stätte zur Verwirklichung der guten Tat, ' Wichtiger als die Begeisterung für die Ziele der Loge ist das tatkräftigeTun, das) entschiedene Oehen auf den Wegen zu den Zielen. Eine lange Reihe von Cilüickwunschansprachen gaben Zeugnis für die herzlichen Beziehungen zwischen, den ostdeutschen Logen. Sowohl der Weiheakt als auch die geschlossene Logen- -itzung waren ein Beweis für' die Bewährung des großen Bne Briß-Oedankens und werden in der Geschichte der Ostpr. Loge stfets denkwürdig bleiben. Beide Sitzungen waren von einer seelischen Harmonie aller Teilnehmer getra- . jjen, für die Br. OroBpräsidenf Dr. Baeck besonders herzlich anerkennende Worte beim abendlichen Festessen fand. Dr. Oinsburg, Herrn. Zelasnitzki, Präsident. ^' prot Sekretär. SQdwefttdeutschei Logenverband. Karlsruhe, 11. Dezember 1927> Die Tagung beschäftigte sich in der Hauptsache mit einem Referat des Br. Sornmet, Pforzheim, über die letzte <ieneralkomitee-Sitznng in Berfin. Es gelangten bei dieser Sitzung alle wichtigen Fragen zur Erörterung, die das Logenleben des Deutschen Distriktes beschäftigten. Im Vordergrund des Interesses stand die Aenderurg des Rituals. Als Wunsch kfam zum Ausdruck, daß das Ritual besonders in sprachlichirr Beziehung verbesserungsbedürftig sei, während die Grundgedanken erhalten bleiben sollten; eine einheitliche Festlegung für den Distrikt wurde als notwendig bezeichnet. Gegen Aufstellung von Distriktithemen sprachen sich fast alle Brüder aus. >■ Dagegen wurde einstimmig die Ansicht vertreten, daB Ule neutrale Jugendbewegung gefördert werden müsse. ' Die Frage der Tuberkulose-Fürsorge erregte allgemeines Interesse, Einzelne (Brüder waren der Meinung, . daß die Tuberkulose auch unter einheimischen Juden ' größere Ausbreitung gefunden habe als vor dem Krieg; eine Ansicht, die nicht unwidersprochen blieb, zumal statistische Grundlagen nicht Vorlagen. Das neu gefasste Merkblatt für Logenpräsidenten vurde von einigen Rednern als nicht zweckentsprechend rächtet, da es der freien Initiative der Logenpräsidenten -z|i wenig Spielnpim gewähre] Den zweiten Hauptpunkt! der Tagesordnung bildeten die Finanzlagen der Oroiloge. An verschiedenen i'imkten des Etats wurde Kritik geübf und der Wunsch ausgesprochen, daB;die Großlo;;e' sich sowohl in' Beziehung der Ausgaben wie auch im Anschluß daran in geistiger Beziehung for Zersplitti rung hüten möge Zwei Ar träge der Stuttgart^• 1. »Spätestens 14 Tage vorjedei Oeneralkomitee-Sitzung soll eine Sitzung des Süd westdeutschen Logenverbandes stattfinden, zu welcier die Verbandslögen rechtzeitig einzuladen sind« und , 2. Die Logen des Vesbandes sind dringend gebeten, Anträge, die sie vor das Oeneralkomitee bringen, vorher d :m Verbände mitzutcilenf - wurden ohm Diskussion angenommen. Beide Anträge sollen die Möglichkeit geben, die Stellungnähme öer Vertreter des Logenverbandes bei ilerSitzüng>dfisOenei’alkomitees zu >eeinflussen. ' . ■ - T Die Anregung def Gründung einer Sierbekasse für den Logenve band fand wenig Befall.- ' - Im Mitte punkt der Tagung itand das Referat \lon Br. Expräsident Dr. Fritz iHjrauß: Zusammenschluß der deutschen Ge neinden in einen Reichsverband. In überaus erschöpfende! Weise beleuchtete der Redner die Möglichkeiten und Zweckdienlichkeit ein-s solchen Verbandes und stellte fogende Thesen auf: 1. Die Gründung des Reichtverbandes darf nur. erfolgen ., zur Erfüllung religiös-kirchlicher und sozialer Zwecke. Abzulelinen ist alles, was gei ignet erscheint, 'parteipolitische Fragen innerhalb des Verbandes zum Gegenstand der Erörterung öder Besct lu-ßfatsung zu mächep. 2 Die Organisation darf die fim nzielle Selbständigkeit der Länder nicht beeinträchtigen. > . . Zu vermeiden sind solche Einrichtungen,, die einen unverhältnismäßigen geldlichen Aufwand'erfordern, i 3. Alle Vor: chriften müssen getragen fein von dem ernstliche i Willen, die innerhalb des- Judentums bestehenden religiösen Anschauungen gegenseitig zp verstehen und zu berücksichtigt n.. , Diesem Ziele nachzustrebetr, scheint dem'Referenten besonders Aufgabe der Logenb rüder, da sie ganz in der Richtung der Logeriidee liegt. ‘ Infolge d :r fortgeschrittenen /feit konnte eine Dis kussion nicht itattfinden. Als Voror löge für den nächsten Termin wurde wiede die Carl-Friedi ich-Loge in Karlsruhe gewäHli. ' Zum Schl iß wurde eine Komn ission aus 3 Brüdern erwählt, die de Wahl der Mitgliede des Oeneralkomitee^ vorbereiten so I. cen Zusa Wie in heuer wieder künfte statt, ausschließlich gegründete - Teil ihrer Best nmenkiinfte in vorhergehenden in Bad Tölz -die gi Die Brüder und Sch lern Deutschen Distr Wohliätigkeitsstiftuni; mmung" zugeführt w Bad Tölz. Ja(vren, fandeq auch q nütliche’n .Zusammen-] veslern gehörten fast kt an Eine — heuer konnte bereits zum i irden. i Ans dem Verbolide der FnoenverelnMin der U.0.LB. Losen.? Artikal und Banabt» auf dkm ff band» atahan untar famntmortung dar Rataktnn dar Bonatabari hta dar 8roaalogay | Bmnuakripta Kr EinaandunAn. dia untar diaaar Rubrik araehainan aoHan, j i Frau Rand La» y, Stattin, EHaabathatr 10 an dia Rdraaaa ran Erholungsftirsorge des Verbandes der Schwesterrivereinigungen U. 0. Bericht zur Mannheimer Tagung vom 15.-17. Gekürzt wiedergegeben. Die Zahl unserer Erho > irjahr von 3 auf 7. Kuren i > iesbaden, Homburg, Oberfu f, übel. Auch die Zahl der H ■.egen 1926 mit 116 Kuren ■' Brüdern und 189 Schwest|;i urgäste von Logen geschickt B. B. V ungsstätten stieg seit dem irden vermittelt in Nauheim, I, Agnetendorf und Krumm- . urnehmer hat sich erhöht. (teht 1927 mit 258 Kuren — ,tprn. In 30 Fällen sind uns \ rorden, die keine Schwesternvereinigungeu Plätze iri Ansp Wenn man sich an der Ii und einzelnen lichkeiten unser« unterstützt haben •3 - ovember 1927. haben. Auch die hjxhw. Orößiog« hat rpeh genommen. in der Statistik Zu nbnspruchnahme ans Logen deutlich, .wo Arbeit und unsere Es sandten: Der lesen versteht, zeigt einzelnen Distrikten cfie leitenden Persön- Propaganda kräftig, Rheinische Distrikt 9;

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