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Der Orden Bne Briss · 1928-12-01 · Nr. 12 - Dezember (12.1928) · p. Seite 227

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1928
Issue
Nr. 12 - Dezember (12.1928)
Date
1928-12-01
Page
Seite 227 (sequence 7)
Language
German
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oft, des (gewinnen Heute , di wi es Staat« wir nur zu. aates waren, den wir so darf 'sie den der inneren. Freiheit. Klang das. Mensch Staate arem jüdische Vaterlandes willen, im und des wir hi ichschätzen, künden sollte, konnte sic oft die Stiefkinder im Haujsc nicht den reinen Klang innig gewünscht hätten, reinen Ton besitzen, den Tojn Heute wird uns in treue ideal gewiss: der Vaterlande und um de$ der jüdische Mensch im Staates wegen. Brüder unter uns, die die wir als in allin Tager bewährte kennen lernen durften, haben diesem tdea gegenüber eine Besorgnis ausgesproct en, - die Besorgnis einer »Klerikalisierungc unseres Dis riktes. Sie ist nicht nur uns gegenüber s 3 zum A usdruck gekommen. Auch alle die anderen grqßc n jüdischen Organisationen in Deutschland hab:n sie bisweilen vernehmen müssen. Um nu ■ zwei, die einander gegenüberstehen, zu nennet : der Centralverein und die Zionistische Vereinig ung haben nicht so selten dieses selbe erfahre 1, daß der bange Vorwurf. ihnen entg^gentrat.j;ie klerikalisierten sich. Es ist dafiuj auch 11 ichts Verwunderliches. Immer, wenrt in unserer Zeit ir gendwo Oedanken der Urs werden, wenn irgendwann geboten wird, hervortreten in manchen Gemütern die Fli letzter Ernst der Oedanken';»|e anblijcke und an rufe, sondern gewissermaßen etwas11 irchliches, etwas Klerikales. Das ist immer so gewesen. Neuem Denken und neuem Sachen bab :n Zweifel und Bedenklichkeit oft und!gern diese Etikette des Klerikalen anheften wollfrt. . l-- Dem kleinen Neuen utfd den intuen Kleinigkeiten wenden auch E equemlichkeit und auch Trägheit sich zu; un das große Neue, neue Ideen, neue Ideale anzi erkennen, dazu bedarf es eines Mutes. Voi der heute gesprochen worden. Der Dichter sagte: sapere aude Wagje zu sein, habe den Mut .zur ^ibt'keine Weisheit ohne den Willen Tapferkeit Unser Wille zur Erken itnis scheidende. Unser neues jrrüngli^h ceit erfaßt is, wa$ i i der Tiefe rill, dan i erwacht jucht, daß nicht ein lleal, „W< sheit ist römische ts, weise We(sh iit! Es ,otne diese i^t tias Entdis vor uns r,intritt, daß Wir es aufnehimen, ist der neue Ausdruck eines Bleibenden, Wir1 A/ enschen schreiten von' Geschlecht zu Oeschletht, und jede Zeit sucht das Ihre, ihre liee, ihr Worti Und wenn eine neue Epodle beginnt, muß das Ideal, wenn es leben soll, neu werden. Auch das unsere will es so, es will leben, in alter Kraft neu leben. Das. ist das^ Bedeutungsvolle und Erhebende, daß wir in alten Ideal, wenn wir zu ihm hintreten, das! reue ef kennen, daß unser altes (deal, das vcju Mertsch leitliehen uns zu dem neuen wird, zü dem vfom jüdischen; Menschen, das alte Ideal den treuen wirk: samen Inhalt, den neucir bestaunten Tort gewinnt, daß es uns, nach den Kämpfen um die äußere Freiheit, die stärkere innere [Freiheit nun auch gibt. Sb ist es uns^i neue^ lebendiges Ideal. j Auserwählte wollen wi^ durch sein, Adelsmenschen in derj ^leutsc i selbst Ich wi i nsere Logen n lüdenheit.. a iserwählt, iß, wer den Auserwählt Ist nur, wer sij: wer um sein Eigenes, seih Mut hat, das zu sein, wias er gl^icjisam von Oottes Onaden ist. Wir sind; und sollen es daher, in k feistem von allen Schlacken, durch innser Lebeti werden, es werden, damit wir es dh rn in Wlh heit sind. Jüdische Menschen zu erzielten, ist ursere Aufgabe. Und damit jüdisch'; Menslh;n leben, j Menschen, ehalt. frei wird es unsere Pflicht, jüdiscie Familil zu helfen durch das Werk der Ei unseren Logen und darüber hina jüdische Oesamtheit zu schaffen. An aufbauen ifehung in* so wahre n Werken, Stolz geis weiter ilfe, foritwfrkend zu leistenlvermögen, i und uns irbeiten, die bisher unsere Leistung wesen, wollen wir weiter hingeben den Oeboten denkender derod und mahnend, wirkend und wie bisher. Wir werden es das Alte ,und das Neue,. wenn wir unseres Platzes und . unseres Weges bewußt werden, Bne Briss, jüdische' Mensuhen,, im Materlande sind.- Das ist der Oedanke, der in den Jahren, die hinter uns liegen, der bestimmende s< nicht als ein Oedanke, der irgendwie worden, sondern der herv Kge|tomm unserem Suchen hach um; selbst, Werte unseres Lebens. Dtvon vor daher gesprochen werden,! wenn inl Kreise, in der Gemeinschaft derer, «je seren Logen Führende, Vorangeh sollen, von dem berichtet wird, was erstrebt und erhofft worden isL wollte, gestellt i ist aus ich dem em muß unserem in une sein gewollt, — 227 —

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