Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Nr. 12 - Dezember (12.1928)
- Date
- 1928-12-01
- Page
- Seite 225 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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sich zu j erschließen, aber »Weis ieit* wie sie von uns gefordert wird, ist, er;i Eennen jund aufgetan sein. In diesen Tagest ist oft ein Wprt von w irden: »Ich kann einen Weisen ai erkennen, der heute sein vrill,. wö er vorgestern Wahre) Weisheit ist Jugend. Washington angeführt keinen jals unbedingt da gewesen ist«. Nicht hur um das neiie Ideal um handelt es sich, as Jungbleiben sondert? um Jugend, unserer: Logen. Wenn so der jüdische iMjensch, der durch sein Judentum seines Menschentums ganz gewiß wird, der neue Ausdruck unsers Ideales seih will» und es so zur Aufgabe unserer Logen wird, an der Erziehung jhijerzu um eines jeden willen und um der großen Gesamtheit willen zu arbeiten, in jedem das Bewußtsein seines jüdischen Wertes, dieie innerliche Oewißheit zu festigen, ihm dt urch zu helfen, daß er Mängel und Scnwäct n überwinde, so ist damit ein anderes, pedei tungsvolles noch gegeben: die innere Sicherheit und Freiheit des jüdischen Gemeinschaftsgefühls. Dieses Gefühl ist in jedem schon ein naturhaftes. Ein Mensch kann nie isoliert sein; er ist von Natur aus schon nicht isoliert, |weil et doch das Kind ist von Vater und Mutt er nicht isoliert sein, denn Welt von Jahrhunderten der »jüdische Mensch« Mensch« postuliert wird, und Wahrung der es Bodetu der jfld|- eine Ai fgabe, eir önnen wir an dieser Es wärt aber eir betrachten wolltet Mischehe wird für ernster £ orge .vor te Sorge, pieumdas r. A L|ch geistig kann' r ist i us einer geistigen ervo geboren. Wenn betoi t, der »jüdische so Iwird damit auch die jüdische Gesamtheit postul ert.! Wenn der jüdische Mensch seinen Wert hit, dann hat auch die jüdische Oesamtheit, dies e Gemeinschaft jüdischer Menschen, ihren Wert. Und so ist, ' ob wir wollten oder nicht— denn Menschen lassen sich vielleicht auäschließen, aber n cht Oedanken — auch dieser Gedanke mit neu :r Betonung in unsere Logen eingetretei jüdischen Gesamtheit, ken hervor haben wir arbeit als unsere Pflicht ai in Hessen, in Mecklenburi der : Sie wissen, wie stark die Frage der Mj ehej den Geschäftsführern! i Ausschuf 'und au viele Logen beschäftigt st. Diese Frage, iit keine spezifische Logeiifiji ge; in .unseren deutschen Logen ist die Zahf wer Mischenen gerin Aber wenn wir einmal a»! dem Oedimken festhalten, daß die Erhaltun jüdischen Gesamtheit, di sehen Menschen, für u Problem zumindest, ist, so Frage nicht vorübergehenJ Fehler, wenn wir sie isolfei Die in Deutschland häuffgi uns zu einem Oegenstah allem, weil sie die andere ern jüdische Kind, um die Fortsei lung, um < as weitere Leben des jüdischen Mensc len, in siel i schließt Aber eine Ehe zwischen Juifcn und Jtiden kann doch ebenso, in manchen Fallen vielleicht noch schwerer, dieses Problem tingen. 'Wenn man es ausschließlich von der Fra;: der Ehe zwischen Juden undNichtjuden ausbetia :htete, so hieße das, ihm1 seine ganze große Bedeut! ng nehmt:n, es verkleinern. Wir dürfen nichl rergesser, daß dir Frage der Mischehe nur ein Tri eines um assenden Problems ist, des Problems 1er Zelle der jüdischen Oesamtheit, der jüdii chen’F,$milie — und auch hier 'ist beides »Familie«, gleich betont Di kann durch die Mischehe ebenso und oft weit mehr Familie, welche rechtlich al|s in Wirklichkeit nicht mehr nicht mehr eine Familie idt einzelnes nicht eingegangqi auf Gleichgültigkeit und Untiei Oedanke der us liesem Gedane sogenannte Kulturuns;enommen, die in Ostpreußen. liehe'Unsauberkeit und Zügfllosigkeit. Wie id nur lus.dem. Tage betrachten. »jüdisdi« und jüdische FamHiej bfedroht s :m, .aber dadurch, daß die ine jüdische gilt, e^ie jüdische und Es braucht auf zu werden, auf geschlechtist die Forderung erwacht, Menfechen, die Gesamtheit verloren zu {gehen drohen, sie zu erhalten, jüdisches Bewußtsein So der für #_ in ihnen zu wecken und Izu entwickeln. So ist der Oedanke des Palästinas fbaues lebendig geworden, aus der Setin ucht heraus, eine Gesamtheit auf einen Böden zu stellen, auf dem sie neues Leben schifft. So ist auch ein weiteres* Problem drifige id geworden, :’as Problem des jüdischen fjündes, der jüdischen Nachkommenschaft Vieles kommt hier zusammen Oanzen heraus können wir die Wir müßten die Augen vorl demt/ Was ist" verschließen, wenn wir ai pieser Trage in ihrem Oesamtkomplex vorabefgehen wollten. Ein ernstes umfassendes [Problem steht hier vor uns, und damit isjt gesagt, .'ds ß nicht ein Gesetz diese Frage lösein Erziehungsarbeit ihr begegner sich, wie Br. Holländer e^ ratungen vortrefflich die Mischehe zu bekämpfe sie zu überwinden. Dai erst seine ganze Bedeutung auch die Erkenntnis gegeber bei dem jüdischen Mensc ändern in. Es unser nicht nehmen muß; nur der jüdjüchelMetts di kann iur eine handelt en Bedarum, .darum, Noblem rt und damit die Aufgabe Anfang, 225