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Der Orden Bne Briss · 1928-12-01 · Nr. 12 - Dezember (12.1928) · p. Seite 223

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1928
Issue
Nr. 12 - Dezember (12.1928)
Date
1928-12-01
Page
Seite 223 (sequence 3)
Language
German
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rasch haben wir verges gerade schichtel an ihrem P> So ist die Frage; die abgelaufenen vier verpflich tet ist: Sind in die heue Periode ei der Führenden im Den nicht nur, die laufende! die Oelder zu verwall die Verbindung zwischj; und zu festigen. Die tenden ist doch eben, bedeutet auch, die Werte , in wel:he Umwälzung Wir hineingesji t Worcen sihd. Vor einem Jahrzehnt war W doch sc , daß fast Ober Nacht ein Altes verstärken, jein Neues hervorgetreten st. Und welch Neues ha t sich wiederum in dieseiji abgelaufenen vier fahren, auf die wir hier zürüjckblicken, volljz tgen, in c iesen Jahren der »Stabilisierung« auch ier Menschen und der menschlichen Beziehun g :n im Star (e und zwischen den Staaten! Wir verge;$en zu I;icht, daß wir in einer neuen Zeit lebtr, daß vrir in eine ganz andere Periode der Oes chichte ( ingetreten sind. Als im Jahre 187p ein neies Deutschland geschaffen würde, hatte ein Mann, der einer der dezidiert in Feinde des udentutr s war, wie ein Feind übrigens auch je es Protestantismus, den zum Oeijner zu haberj aber nicht eine Unehre ist, da (f ein Denker jind Geleirter war, Paul de Lagatde, den Deujs ben zu{ erufen: »Möge Deutschland nicht verg< ssen, di ß man nicht in eine neue Periode eintrelen kann ohne ein neues Ideal!« Das ist ein waires'Wort, an das auch wir deutschen Juden je z't denken[ sollten; wir vermögen in die neue E Joche, i 1 die wir hineingestellt sind, einzutreten nur kaft eines neuen Ideals. Wir deutschen J iiden, und; in ihrer Mitte wir deut sehen Logen. |e>en nicht in einem luftleeren Raum, wir leben in unserem Lande, in unserer Zeit. Wir hat en AntHllan ihrer Gezu ihnen hinführeln, in c^er 1 (Neuen, das geworden ist, die Wahrheit | suchen, ünd damit das Ideal erfassen. Ein Ideal läßt ich nicht erfinden, es läßt sich nur eikennejn. Man kann es nicht schaffen und hersfeilen, es ist ca, gleichsam um sich zu offenbaren, wie a Igs, w as über den Alltagsbereich hinausgeht. Und wer den Siftn, den Blick dafür hat, vrer in bewegter Zeit, in der das, was bleiben soll, (sich vorbereitet, über WichtigtuenderJ < as Wichtige, über all <blichen das, was wahr all dem dem Kleinen jmd Nebenkäi der Zeit erkennen und ist, daslEchte, das Dauernde, cU s Ideale begreift, der allein vermag voratzugehen. eben, unseren Anteil, a jf die derlßericht über ihre Antwort zu geben ir mit einem neuen Ideal n jetreten? | Die Aufgabe t eben Distrikt ist doch 3eschäfte zu erledigen, er, Gesetze aüszulegen, n <|en Logen zu währen 0t erste-Aufgabe der Leizt fühlen,! und führen d, wollten nicht einejHoffnung besitzen schon unmittelbar vor stin^-Hoffnung erfaßte man Sprüngen; man nicht Welches ist nun das Ideale,- diss sich so dem Suchenden in u iserer, der neuen Zeit erschließt? Es i$t, utr es zunächst mit wenigen Worten zu bezeichnet, ein neuer Aufdruck, den unser altes Ideal sich zui bereiten begonnen hat Wenn die, welche dii Aelteren unter uns sind, zurückdenken, ein hat )es Jahrhundert, oder drei und i vier Jahrzehnte zurück, wie pamals das, was in den Logen zi isammenführte, sich aus^ drückte,' wenn wir Ji ngeren die alt sn Berichte unserer Qroßfogentagi ngen lesen,- di nn tritt uns eines entgegen:/ Das ll leäf von damals bestimmte der Begriff des Menst hetn schlechthin, das Ideal war j so das ganz AI gemeine des Menschheitliehen. Eine große, giitej Zuversicht erfüllte die Männer, denen wir ni< ht genug.danken können,' die in unserem Del Ischland »den Qrund zu unserem Orden gelegt haben: der hohe G’aube, daß (der richtige Gedai ke sich in allen in gleicher Weise von selbst dun h^etzen werde der starke! Optimismus, daß die deel des Menst hheitlichen eines Tages überall Wirklichkeit werden würde, da es den Menschen, i eh Menschen schlechthin, gebe. Darum meinte nun sich in jener Zeit des | ersten Antisemiti: mos nur einer vorübergehenden Episode | ejenüberges teilt, darum hielten manche die log :n nößige Verbindung von Judejn mit Juden nur fi r ein interin, nur. für etw<|s Einstweiliges, t äs der EifüHuug des .allgemeinen Menschheitli b:n bald wercien würde. Man erlebte so mancl e Enttäuschun aber in diesen ausgezeichnete i Männern ist die -Hoffnung, die in ihnen war lebendig geblieben; man. te auf den Tag, laj die Humanität siegen e. Schon vor d m Weltkriege hatte sich eues vorbereitet. Yi^le, vor allpm r i0hr cherlei bedeutunj s/ollen Grür käm?, nicht mehr warten innerlich zerbrechen, nict t ine werden a i der Welt. sich uns fülldi Teil aber einer v J mehr warte i In dieser selben als die neue Form unseres steht. Dieses neui flr welche eine Erfüllung ntn stände. Die Palä-< u|nq erfüllte sie. Sie ist den ’ entn ihnen wai) der, daß Wollte, bis jener Tag man nicht konnte, wollte zu gestalten angetan >en, <fas lun heute, ng, die dem Menscaen werden kann, in (h hi so daß der Mensch seil er selber eine Verwi Es kann nicht genug warten/ in der : >ie wollten hat auch' Iceal ist, daß alle Erselbe eine Erfü icjhung wet so‘sehr das Neue Ideals, deutlicher vor Im Mens<; ilichen zu beginnt, lung sein den soll auch das - 223,-

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