Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Nr. 11 - November (11.1928)
- Date
- 1928-11-01
- Page
- Seite 213 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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einem Fädchen am Jfdentym hängt, das 3« dürfnia des Ausschlusses nach irgend einer Richtung hin >abei braucht es uns nicht zu wundern,! daß auch dieiLogei i je ine gewisse Anziehungskraft ausüben, zuipal doch durci,l ogenzugehörigkeit erfahrungsgemäß eine gewisse Vo rnehmheit dokumentiert zu werden pflegt. Viel wiclifij er aber als das Anziehen der Geister, scheint mir d;is Festhalten der* . selben. Ob letztere^ bei der derzeiti);ei EntWicklungs- Tendenz auf die Datier möglich sein «irc, muß ernstem Zweifel unterworfen werden. Der geiitig regsame jude, wozu ich nicht nur die Akademiker, j i loch nicht eit>- mal alle Akademiker rechne, sondern alle jene Menschen,' die außer ihren| Geschäft oder Beruf noch Sinn Tür andere Lebensinhalte und Lebensbedür hi< se haben, verlangt von einer Gemeinschaft mehr alt d e Logen heute zu bieten vermögen, weil diese eben zi t s< hr auf Formen festgelegt sind und infolge ihres Um :an;s auf Massenwirkung bedacht s?in müssen. A le menschlichen Schwächen treten hiejrbei ielbstversläni llicl i genau so-zu Tage, wie in anderen Organisationen ur d werden mit denselben inkonsequenter Mitteln gehrilt, d. h. verpflastert, wie überall] Wir sind uns bejwußt, daß'man zujdem der obenskizzierten Sätze deti gegenteiligen aufs eiten und begründenkann. Jede« Dinri hat eben zv ei reiten und wir wollten einmal die i sonst j wenig beleuch ete Seite betrachten Vielleicht Wird tpan uns sogsr <ntgegenhalten, daß bei einer solchen Einstellung zum Orr en es zü verwundern sei, daß wir ihm glicht schon angst den Rücken gekehrt|haben. Dieser Votwurf wäre berechtigt, wenn unsere Gegnerschaft;sich glrgen den Kern des Ordens — die Förderung der höchsten und ideals en Interessen der Menschheit — richten würde. Das (legi infeil aber ist der Fall; um den gesunden Kern des Ord ens zu retten, ehe es zu spät ist, erschein t uns die Z rrtri immerung der . Schale bis zu eine^n gewssen Grad notwendig. Was nützt uns eine glänzende Schale, in weliher der Kern vertrocknet, so daß er kaum zu neuem leben geweckt werden, kann? ' Auf unseren Brüdern ir den feiten len Ordensstellen ruht die Verantwortung, solche Stimmen, Gehör zu bringet! jagten, rticht zu ülierh iren und mit den notwendigen Reformen zur rechten Bai Einige Bemerkungen zu fuhrung^n von Br, 1 Zum Auftreten der Prominenten Die Regie einer großen Versammlutij nach menschlicher! Vorauss cht guten treffen. Die .Pfpfninenten1 auszusch^l Torheit. Nicht weniger die 1 für die kochende Volksseele kein Ventil offen für die aus den Tiefen kommendenmuß aber ein Regulator da sein. Nur würden den Versammlungskessel Zei t eihzusetzen. den ,Ausstiizki. K lAbl Iten ehr zu iru r uf Ex 2tum ß für einen Vorsorge Wäre eine oder minder 1; ssen. Auch s|eelisphen Ströme orionen Ueberlaufen pli f. bringen. Die Kritik des Mißbeisgens vürde ron einer anderen Ecke aus einsetzen. £ur Frage der Zweckmäßigkeit les Rituals. 3iogrami[t. Es ist geg*n eingesi hränkt und ver- Zeichen sind itn; Unser Ritual enthält unsfcr frühere Zeiten bereits wesentlich weltllcjht worden. Unsere Forme 1' und Vergleich zu ähnlich gerichteti n Ver rinigun gen sehr gering. Es gibt zwei große Gruppen in unserem Ordeti; Die tine möchte — wie Br.: f asnizki — Ritual urjd Formen auf das geringste Mafl beschränkt qütr' noch Hebel |abgeschafft sehen. Diese Gruppt ist ni^ht gering an Zahl; aber sie ist die. Minderh eit. Di i andere möchte das Ritual zumindest beibehalten, wern möglich erweitetf haben. Der Einfluß der Minderh lit’warj wirksam genu^ wenigstens die Erweiterung zu'“' rethinqern. Sie sah aber davon ab, der Mehrheit etw i durch langen Kampf das Ritual abringen zu .wollen. Ein Versuch, dem Ritual eine andere sprachliche Forn .zu geben, ist von den meisten Logen abgelehi i. wordg 1. Wir'können also diesen Punkt aus der Disku ision aui schalten! Aber nun leine gedankliche Klärung-: Beeinfluß diej.ybrlesutjg des ^jtuals die Bedeutung einer üitzung, lindert sie, dun Kern der Dinge zu betrachten oder wirde -jum ijn Bilde Ivon Br. Basnizki.zu bleiben — dir Kern besser wachsen, wenn man die Schale, d. i. die Vorlegung des Rituale, ihm nähme? * Zugegeben, daß viele Brüder auf den Wortlaut nicht mehr achten, aber die paar J Minuten Programm-Erinnerung nehmen doch nicht die Empfang lichkeit für das NeueL das anschließend daran jed: Sitzung bringen kann. Mit oder ohne Ritual hängt es v >m Geis: des leitenden Führers, der Diskussionsredner md aqci der Zuhörer ab, Ob eine Sitzung von Bede itung is f, vom Ritual sicherlich nicht, wedef vom vc rhandem jt noch vom fehlenden. Der Besuch der L pgenhä igt gleichfalls nicht vom Ritual ab. Ueber Mittel zut Besserüng ist an sprachen worden. Sie zu wiedi rholen führen] Auf der ganzen Linie haben ueroühun|än e rgeset^t, (lie graßen Logen zu verkleinern, die kleii en"L>gen npr langsam anwachten zu lassen,, im Brüderliphkett siqh besser1 auswirkeh zu lassen, f ehlaufnalimen werdejn wohl leider nirgends ganz verm;idbar sein. Dringt es denn nicht — allein schon aus Stellungen unseres OroßlogCnorgat s — m t ge nügender Klarheit in die Logen, daß der |; ewünschi e Re nigungkprozeß schon seit langer Zeit >ereits ei igesc tzt hatj? - \yir treffen uns mit Br. Basi i zki in di r erf reuiiehen gememchaftliptren Feststellung rnn-der starten Notwendigkeit des Ordens. Wir sind steine Orüftde rund die anderen S eilen viej gte- 1 viifde ’ zu weit jj di r Dtngje, wenn (wir ihn als die große Triebhaft zur ^ergi istigung, zur Vefsittlichung des Judentums, keit auffassen, Ober Form und Sdh zeit S| »echen. Der Hut, unter den werden sollen, hat eine schwere beim Ke zu wahrer Biüderlichile körro :n vir jedejr- 15 000 K ipfe gebracht Aufgabi zu.erfüllen. h. Gdt.l 213 —