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Der Orden Bne Briss · 1928-11-01 · Nr. 11 - November (11.1928) · p. Seite 209

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1928
Issue
Nr. 11 - November (11.1928)
Date
1928-11-01
Page
Seite 209 (sequence 13)
Language
German
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und den Frauen ßnsere Tempä] ohne jede Beschränkung zu öffjien, ein Resiltat, welches Br. L. selbst nicht zu| dem seinigeti macht; hat er sich doch vor Jahren in « inert öffentlichen Briefwechsel mit Frau Eich'elbi eher z\ /ar für autonome Frauehlogen, nicht, aber ür »ge nischte Logen«, die er für unmöglich häl, einge setzt. Wenn im deutschen Distrikt jautonome — selbständige — Frauenlogen noch nicht gegrünc et worden sind, so liegt der Orundi darin, dal unsere Frauen es ausdrücklich abjehnteih1 in e genen Logen zu arbeiten, vielmehr ginz offi iell auf »Mischlogen«, d. h. Zusammenarbeit voi Männern und Frauen in Logen fjinarbiiteten. Auf Seite 142 meines Referats zujr Tagjmg dei Oroßloge von 1920 habe ich die These aufgestel t, »daß je nach den örtlichen Verhältnissen es sich empfehlen könne, Frauenlogen zu gründen < Gegen eine bindende Vorschrift» in ledern Falle Frauenlogen zu begründen, habe ich nich nicht nur mit Rücksicht auf die jeweiligen örtlichen Verhältnisse, sondern auch deswegen gewandt, weil c h t i g t e n Frauen« ründun; von Frauenwir ' den »g I e i c h b e r keine Vorschriften über logen zu machen haben. 1920 für die Gründung von Fraiienlogen einündung Also: v ir sind bereits solcher auto- 1 zu Dil Standpunktes bet auch Br. getreten. Oegen die G nomen Frauenlogen hat sich, wa imitier übersehen wird, die Fiihrer.in dir Frauenbewegung im Ordfn|'(aui SJ 159 des Ojoßlogenprotokolles von [1920) klipp und klar ausgesprochen mit fotgencren Wollen:1, »Sollen wir Frauenlogen gründen? Darauf antworten wir »nein«, j Denn gründen wir solche, dann stehen wir frauen allein und sie (Brüder) allein. Das wollen wir aber nicht. Gemeinsamkeit in der | Arbeit | ist' unseres Strebens Ziel... H« 1 II. Der Unterschied rpeines der Praxis in England, rtiit wel L..sympathisiert; ist lediglich folgender: | Ich wandte mich dagegen, daß die autonomen Frauenlogen; i n de(n Organismus des U. O. B. B. aufgehen, diß insbesondere auf Umwegen »schwesterliche [Brüder« unseres Ordens geschaffen würden ftwa dadurch, daß sie in die Großloge Einganjg finden und auf Beiuchsfuß mit den Biruderlogjen unseres Distrikts stelen, so daß sie such inigescnlossene Lo»en ohne weiteres Einlaß finden und auf diesem Wege langsam Mis^hlogen entstehen. Dieser Modus ist solangje unstatthaft, als v-ii einen Bruderorden [bilden] Will map aber Erreichen, daß die Schwestern Vereinigungen mit den Bruderlogen offiziell 2if arbeiten und tagen (diedagegeit de sind in früheren Artikeln erö 4 suche man doch durch gesebir 1, des Oroßlogenstatuts oder uris die Basis für eine solch schaffen. III. Die Frauenlogen in Enj sich übrigens von unseren gungen, wie bereits Bruder dadurch, daß ihnen nicht Frauen von Brüdern oder gehören' und daß die Fraui Hälfte aus Frauen von N i c ß 4 gliedern bestehen. In England Brüder , mit ihren Ehefrauen nie eine »Ordenseinheit«. Die hunderten mehr als wir foi ammen am Onjen prechendenOrünrt worden) sovl*räßige Aenilerupg rer Logen} esetze MischlOjje .£U I induntersc leidlin Sjchwesternv ereil iiselbst, an führ! e, rundsätzlici ale qren Witwen ogen auci zlir arüdern al; Mitbilden alio me rt ohne w iiterc c itisch seii Jahr- - e;chrittenen En z-, länder haben durch Gewährung der Autonomie an die Schwesternlogen nichtLeist Wünsche der _• Damen in die Erscheinung [tre en lassen, Mitglieder unserer Logen zi| werden...E» verdient auch hervorgehöben zu w:rden, daf sidha in England das Logenleben irid :rs absple t als bei uns. Im deutschen Distrikt ein g r 1 n äs ätz lieh erstrebtes brüderljich s Auf gehr n der - Persönlichkeiten ineinander in dei n gemeinschaftlichen Ordensleben und in 1 den gemein? :haft* liehen Erleben eines Bruderbund :s, in England nach dem Belichte eines in >Be{ leituhg'Monte* fiores jüngst bei uns erschiene nen englischen ( Bruders mehr »gelegentliche! gt meinschaf tliche Verwaltungsarbeit oßne Klubhaus . und Jn wenighäufigen 4usa nmenkün: ten«. Grundsätzlich muß aber ferner bei die?ei Gelegenheit folgendes bemerkt wert en; . - | IV. Die von vielen scheinbar als vorbildlich angesehenen englischen Verhältni sfr . sind loch von viel zu kurzer Dauer, als di ß sie un s als irgendwie beweiskräftig für die Gü e der dor :igerj Logeneinrichtungen1 gelten kjlnnt :n. Aue 1 int Frankreich haben schon vor länj erer Zeit der-l artige Mischgebilde, wie sie durcl, Bruder- und Schwesterjogen auf »Besuchsfuß« entstehet, im Freimaurerkreise als Logen d’adopt an bestanden, welche Frjauen als gleichberechti;te Mitglieder aufnahmen. Sie sind aber säfntlic 1 nach höchstens 8- bis 10 jährigen\ Bestände eingegati gen, während Bruderlogen seit 20Ö Jahre: 1 und dar Iber in ungeschwächter Kraft bestehen. * Wir di rfen über solche Erfahrungen der \ ergangen heit nicht hinweggehen 1 Auch in unserer Zeit best ht~ in Frinkreich eine Großloge?Droit 1 hum rin«, wefche i'*" — 209 —

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