Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Nr. 11 - November (11.1928)
- Date
- 1928-11-01
- Page
- Seite 205 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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istische Oesinnung hab^n so dlitjzen die tragikomisch vwehmütig-heiteren Ironien Zü »« besserer Herr« ist Helratss erlebt sich mit schmerzliche richtige Hochstaplerin! — rjiirht einen Minister, unfser scheidenden Moment zu I ist sehe Zukunftsträume kein« pred gi tjegfrüßt Zenobi als seineri Frei die einzigartige Oelegenh :it, ur i Veiurteilten zu retten! fHe d’ wäre Zenobi etwa zur gance geworden! — Und ir erten Jahrhundert ist jer njr Resignation gezwungener sbereitschaft. — T -otzd«!;roße Magiker tnit dem vari chwermütige Lustigkeit, und uren alles Seins wie ein trä Kind visionär verwischt als de c ein wahrhaft Erkennender, strebenswerte« auf Erdejpi fragwürdig ist.! : Wie eine süße weiter Ferne klingt dre wel im ■n i aß nicht einma \kerlden konnten rlotert Schumann und Ftanz Liszt die Welt auf ichuberts Werk* mit enthusiastischen Worten md?llmi Beethovens diesen Tagen ijehseines Todestages Bei Lebzeiten Beethovens fast Genius gelegehtlict kaum durch Aufführungen Erst zeit t Mein Mai iten. Fortwährend e des Helden in i f! Hasenclever’s :hwindler, Zenobi Ehrlichkeit in eine Dregely’s Betrüger F eld muß im ent1m Nachteil sozialen! — Ein König nd, dieser benutzt einen unschuldig Welch historischer Zeit der Renaisunserem mechaein immer wieder Don Quichote der m verliert dieser isjblen Ich nie seine indem er die Koni^merisch spielendes et stets wieder daß alles »Er« h Zuletzt höchst Zenobis Leben, in rätselhaft »r Weise Verstricken mehrere unvergeßlich geschilderte Frauengestalten ihr unbestimmte^und i insicheres Geschrck mit dem Qlück und Untergang unseres Helden; immer bleiben die Erlibniss : schmerzlich-selige Enttäuschungen: Nichts wild Erfüllung? — Wundervoll ist der Schluß des'Buches: er vertont, verdämmert in » Mytiisch-Legendäre. . Mit keinem Wort spricht Frisch über die Herkunft und Abstammung Zenobis. Man denkt bei dem Klange des Namens an die Sprache der Bibel. Aber sicher ist ein Stück tiefsten jüdischen Wesens in diesem nun unvergeßlichen Typus wundersam eingefangen. , Dieses jOemigch von kindlicher Naivität und )ro(eusbafter Wafidauf an Chaplin erinnernde iie falsche »eite.des die | aus weiter, die| Liebe durch lungsfähigkeit, dieses Schlemihltum, das stets wippenden Balkens tr tt, dieser 'nie Protest gegen das ewi|j unausrottbare der menschlichen Oese lisch ift, dieses Erfassen der Parodien de: Lebens, alles ist jüdisch! — Frisch steht jetzt Mitte der Fünfzig, wie erwähnt, bisher wenig geschrieben dies Wenige ihn überda uern Franz Schubert (geb. 31. 1. 1797, gest. 19. Nov. 1828!) Von Br. Wilhelm Karo (J. H. L), Berlin. »Die Zeit, so zahllos Und so schönes sie geer hat alle Oebiete der biert, einen Schubert l ringt sie nicht wieder.« (Robert Schumann.) Wie im Früjhjahr 1927 cie gesamte Kulturhulcigte, sö feiern wir der 100. Wiederfrana Schubert, beachtet, im Schatten windend, starb er völlig verscl ugendlichen Alter vbri nur 31 Jahren ao arm, die Begräbniskosten gedeckt als hinw Mu der ungeheuren Zahl seiner Laie kaum die rechte Vorstellung machen phonien, zahlreiche andeie Orchesterwerke, Kajtn mermusik, Klavierwerke iramatische geistliche Musikwerke, A iär nerchöre, Vt wird, ist nicher.j <ik befruchtet. Von Werke kann und Terzette, zthlreidhe le< st—seine öOOLiedjer. s ich Franz p< rennius — khtib|ert geietjzt. iesen, begann man gemischten Chor, Duette Tänze und — last, butnot Im deutschen Lied hat sein Denkmal — aere . , Franz Schubert und das deutsche Lied sind jeijjis, rd; das deutsche. Lijed ein der Symphonie, der C >p :r resp. der i Cammermusik ebenbürtiges Kunstw erk, als dessen Oeburtstag man das Jahr 1821 und zwar ileh iTag, an dem Schuberts Kompo >i ion des Ooei hescdien »Erlkönig« erschien, zu be: eichnen hat. Jahrzehnte später Erst durch Schubert wu In genialer Intuition ruhetjde Unrecht' intuitive. —| das Er hat, n. Daß s ich' der 9 Syjm-, Werke, erke für ählich eine Vorstelluig v >n Schuberts Werk in »einer Oröße und ungeamten Vielfältigkeit m empfangen uid erkainte, daß er uns einen -chutz hinterlass«n, dessen Feichtum wir kaum f tsssn, niemals a »ererschöpf :n werden. Zwei- Schubertschen Musik erlebt feiles ist Schub«ul der »Erlkönig« ungeahntes Neu and betreten. pro« uktivste Musiker; dicht eine totale Neusdi*pfung: das - 205 — h it Schubert nit dem das Ooethefiche Oe- Klavier In der 9