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Der Orden Bne Briss · 1928-10-01 · Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1928) · p. Seite 193

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1928
Issue
Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1928)
Date
1928-10-01
Page
Seite 193 (sequence 55)
Language
German
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zahl so klein daß alles zu immer betrü disdie Dinge deren Belast Grunde geht! Sicherem Maßt abnimmt! Am ers hütterndsten shd aber di: mehr so se tenen Fälle, in! denen Leben bereits abgestorben ist. Es sine dann rheist noch juristisdie Formalitäten zu erledi;;en, jund ein Beamter aus gesandt, des inendes Bild unbenutzte Synagoge ist g; durdi Zweige bäude die der wird Vieh weidet ung aber so hoch ist, Hinzu kc mmt, daß in das Inteqesse für jü- Berlin wird, in den betr ffenden Ort ein unendlich; schwer nütig stimder Sachlage, entwirft! Die kleine, verwandt wind,- die Gräber eirgdsurtken, die li^enach- Bauern benutzen ihr| zum', Wäschetrocknen, ni baufällt j geworden, zerbrochenen ^nster wachsen die sie umgrünen len Bäume Das Ge» auf Abbruch verkauft, las Grund* stück bringt einen lächerlich geringen Pre s, der meist Pflege des Friedhofes verwandt wii'd,- auf diesen) sind barten die Umfassungsmauer ist zimTeif einjjestürzlt, das auf dem grüne ri Ras :n! Ein alte’ Mann, ein Ictzjtes im Crt lebjendes, ehemaliges C emeindemitglie I, t hat die Ueberres/e der Synagogeneinrichtung ir Verwahrt ng. Einige noch brauchbare Thorarollen i werden abgegeben,- unbenutzbar sind die auf dem Boden liegendem zerbrochenen Chuppe-Stangen, die von Motten zerfressenen, in einer Kiste liegende 1 Tqllessim, 'die zerlesenen allen Gebetbücher |.. . In den großen Städten, in deren t öch einigermaßen jüdisd »religiöses Lei ierj pul iiert, nagen drei Uebel an den Wurzeln d :s Judeituns, die) Geburtenverringerung, die / lU^trittspewc gung, die immer zahlreicher werdende! Miscnehei Felix A. sdiienenen, Volkswirtschaft!«: i-statis rische n Studie an Hand unwiderleglichen Materials nachge die Zahl der es Zahlen des Theilhaber h « : in deutschen Juten gehr, daß diese dem Unteigaig zueile >, und daß nur noch die Einwanderu ng, — meisf aus dem Osten — die;e Tatsachen rerjschleiert. Man ha: damals seiie .Darstellung als zu pessimistisch bezeichnet, Die Entwicklun Jahre hat abegezeigt, daß das Bi und Wirklichkeit noch schlimmer isf, damals vJraussehen krnnte. pr eußischen s tatistisd len reden eine se ir deutliche un 1 erschrecke tde Spfadie. Das Material ist .ja allgemein zpgang Es sei hier nftF als Bilanz erfträhnf, Qeburtenhäufigkeit bei den ceutschen Julen in den letzten drei Jahrzehnten um etwa *-/3ist, so daß etzt. schon tjei den allein der tatsächliche jäh sein leider nicht les jüd sehe 19H er» diesen, daß unabläs >ig zurückd ir al Dir zur der letzten Gegenwart > Theilhaber amtlichen Landesamts ich lind bekamt, d iß die ickgege ngen Be; liner luden ichi B<völkertings» s ganze Reich den Juden 1 rein jüdische Uhen . 1901 5 1.906 10 1911 15 1916 20 1921/25 . Wenn wie bisher. — 193 sprichwörtlich urtenzitfer i t immer noch lie italienische die russisi le nadi den Sowjer»Rej erungen gar Verlust etwa 1000 Seelen, der für d. etwa 3000 Seelen betrügt. Die schwache französische Get fast doppelt so hoch wie e ie jüdische, dreieinhalbmal so hoch, letzten Statistiken der siebenmal so groß! — •I Lieber die religiös-n oralisdien B ndungejn, die Jahrtausende hindurch das Leben sc Vieler; Juden bestimmten, kann man v< rschiodener 1 leinung sein. Aber die Tatsache, daß ihre sich imn er mehr verbreitende Mißachtung furchtbare Folge i gehabt'hat, ste.ht außerhalb jeder C iskusslon. — Leide)- sind die Geschlechtskrankheiten,.- wie die v zn Dr^ Eng länder kürzlich aufgestcllten Medi: inalstajistiketjzeigen, unter den Juden' viel verbreiteter als) unter' den Nichtjuden. — .1895 stellten übe-rc ies die dei isdien Juderi. 3,9w/„ mehr Degenerations-Geisteskr ink'e eis die. Nichtjuden, 1905 4,3"j0. . j Die Selbstmorde; ietrtigen in Reußen auf 100 000 Lebende ' der, Bevölkerung in Jahre 1925 bei den Protestanten 27,9" „, bei der Katholiken 53,2"Y I lese Zahlen 'I3,5','1„ bei sagen viel! Die Austrittsbewegung hat eben’alls teinah« ununterbrochen zugenomineh. In Berln allein sincj innerhalb zehn Jahren 831 Juden aus c er Gemeinde ausgetreten, 2392 aus dem Judenti m, fn gan Preußen während derselben Zeit aus dq1 Gemjeinden 2343, auS dem Judentum- 4070! Lieber die Entwfid lung der X isdieh^n Reich gibt folgende Stptistrk Aufschlul : iuf 100 Mischehen 4699; 5827 7226 18896 19540 19792 1-^983 18657 21687 die Dinge sich so weite so geht d^s ieutsche Jude itum ieinem völligen Untergänge entgegen. [ Man kann ja sagjen,, daß eine £ cvqlkefung.s-i gruppe, die sich selbst' aijfgibt, auch n|cht ex^st.enz berechtigt ist! Aber glücklicherweise sind Kräfte am Werke, die diesen Zusammenbriih aufzuhalti n versuchen Der im Jahre 1922 begründete Preußi die Lindes - verband jüdischer Gemeinden ist ei rig bestrebt, gemeinsam mit den übrigen'' Lan esverfcändeu Deutschlands die zerstreiten Kräfte lusarnnfenzuj* un reine * lihen Misch-r i idlsch«* tfallen eben: .18,01 ■;'23>' ■ - 38,9 38,6 41,9 entwickeln

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