Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1928)
- Date
- 1928-10-01
- Page
- Seite 187 (sequence 49)
- Language
- German
- Belongs to
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mochte. Die Verselbstä nligung der Gemeinden entwickelte sich unaufha t: am, bis Sie schließlich eii gegen Ende des gaonäjsde endung erreichte. i 11 Es soll nunmehr, > eines Aufsatzes zuläßt, Sprüchen der Alteg, bescn Talmud .über Inhalt und meindelebens folgen •' Umfang des einer Gemeinde. In einer Stadt, die n t Zeitalters ihre Vollsyveit dies hat, soll kein Gelehrtenji inger <Sd triftgelehrter) wohneneinen Gerichts! iof mit Exekutivgewalt (Körper- und Geldbestraf mg), eine Armenkasse die. Iirdi zwei Personen Beträge eir zi»ht und durch'drei die Verteilung besorgt, eine Synagoge, ein Badehaus, eine . öffentliche Latrine, einen Arzt, Bader (zum Aderlaß), Schreiber, einen Schlächter einen Kinderlehrerl Im N; in^en Rabbi Akibas wurde noch zugefügt: Früchte, weil Fr icjite die Augen erleuchten. >^nhedrin 17 b. Zu dieser 'Talmud ist zunächst zu bemerken, »Stadt« und! »Gemeinde* häufig als Synonyme ge eine Konsequenz der Tatsidi^, daß die jüdische Gemeinde keine rein synagojfale Vet ei liebgnsauf;abpn einer oft. uiionen lasten sich untet'" gung war, sondetn alles umfaßte, was ::u den jüdischen Gemeinschaft gel Die aufgezäh ten Insti folgende Titpl subsummierpn : Verwaltung, Nahrung , heitspflege, religiöses Lebe i, Wohl/ahi tspfjege. Da diese Aufgaben sonderen Aufsätze haben, S<^ erübrigt Aussprüche folgen zu lass :nj die den leben als Ganzes den religiös-ethischen Charakte; Alle, die sich-, mit Gdmeindeang«l«|genheiten beschäftigen,1 müssen es un des Himmels <Qottes> Willen tun, | dann wird aad Verdienst ihnen zustatten kommen dauernden Biestand haben. des Rabbi Gamliell Sohn d es! Patriarch Ein verwandter Ausspruch vom dauerhaften chaft, die sich z ur mges von dt folgende der Rahmen den Aus» Bestände einer Gemein füllung des göttlichen Willens konstituiert, von Rabbi Jochanan ha-Sandlar und laute:: Vereinigung, die den Willen Gottes zum hat, wird bestehen\ hat s e dieses Ziel nicht, ihr^Bestand nicht i von Dauer sein. Das. iers aus Midrasch und orm des jüdischen Ge- Aufgabcnkreises zehn Dinge Er stammt Jede Zief so wird IV,'11 'Jot sich voit der Öemeinl. Tröstung (die Hilfe) de- Wer in ZJeitep der schaff lostrennt,, wjird di« Gemeinschaft nicht miter eben. Taanith 11 ja. Befindet sich die Gemeinde in Not, sjo sagp niemand: ich will (unbe;ümmert um die öffentliche Not) nachhause gehen, ussen und trinken uid der Seele Ruhe gönner.. Tut er es aber, so gilt vpn ihm das Schrift wort (Jet. 22^13) »Und siehe da, Wonn«) hin» .Eingangsseite der Synagoge' Gerich sbarkeit und di öffentliche ‘Gesund- , - fe«c' im einzelneri (ihre be« eigentümlich äufprägten trinken Was fo offenbar es [sich hier, Qemeinde» jjüdisdien, und ihr Wchltun wird ^kbot II, :u iRhodus denn da rau und Freude1, Fleischessgn laßt uns, gt aber wird vor Heerscharen: Wthrlich, nicht verjeben we den, Diese Sätze erkläre^ Verantwortungsgefühl h meindeleben getragen Rindertöteni und “Schafeschtad ten,| und W< intjrinken;, Essen Aufgabeh, die e abhängigen Gemleinsdta* lösen har, fordert 4er Väter Wer sich aüssdiließt, ve (Ausspruch er R. Juda I). — 187 - und morgen -sterben wir. *?! (Das. y. 14) »Und meine t Ohren vom Ewigen der diese Missetat soll e uch b s ijhr sterbet.« Das. sjich aus dem schweren :raüs, von dem das (pe- Zur Bewältigung ne Ge neinde infolge ihrer ist. tselnheif selbständig den Zu »animensdiluß allerNrä der rnzu fe.j chtj nur gegen eine Gerne» de i schlechtweg? sond’rn! gegen das Judentum. De in jjede einzelne Gemeinde | ist ein ganzes, ab jesdilcg senes Stück Judentum. geht sich' sinngemäß, ,n