Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1928)
- Date
- 1928-10-01
- Page
- Seite 183 (sequence 45)
- Language
- German
- Belongs to
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I »Bist da Mahals Erbe«? ruft der nitht ihm zugehörige Dinge für nimmt. Kahals Dukaten <Er zie lt viele Es ist Schlecht, führen. Ein armes Kahal gibt es nicht An Kahal sTürkl man einem zu, »ich in Anspruch besitzt eine magnetische Kraft an, viele gelüstet es nadf ihm > gegen Kalal Prozesse zu auch nitht sch Wenn K|ahal (Ein, kleines Annexen bei di:r Gemeinde ist Volkswitz den f abbiner und die Rebbezin) aufs Korn. er i Berühmt ist Werter Rabbinpi den seine Gerne nde los werden seine Frau, die kluge Rebbezin, d solle nur eine Erhöhung seines nke ist gut sic 1 anzuklammeriT. In alten Zeihen bestand di: punkttan des ecty) sich streitet, Schammjes Pri gef. (Die Suppe mul der Schwächste auslöffeJn.) Was tut Kahd [ohne E hrogl »benschte ebe i nicht. (Auch Katial's Macht hat ih-e Grenzen) Geht der Gabbe (Gabbai) nicht in die Schul, so geht die Shul in den Gabbe. (Wenn der Gabbe er thit dem Synagogenbesuch nicht ernst ninmt, sja dar man vermuten, daß er es mit dem Abführ :n der öffentlichen Gelder nicht jenau nimm > N zu|m Gabbous (Würde) nie» Rabbiners fast ausschließlich im an ihn gerichteten prägen religionsj *f abbinerjn (die fer 'Anekdote,. >/iHv und dem en' Rat erfeilr, er Oetalies fordern. Beantworten der esetzlicher .Natur legt Der Gabbe mals za. Der Gabbe melkt die Je näher zdr Sd ul, So lastet e Sprichwörter über Ein Fremder de ■ Wohnung des bekommt der (Schaalaus paskenlen), und im Talinudunterricjhf, sowie im Halten gelehrter Vorlage, — Predigten wurden nur an dem Sabbat zwis her Neujajir und vor Pessach gehalten und am ersten Sabbat nath. Übernahme des Amtes, gleichsam eine An ritts predigt] Ein Rabbiner; der ein schlechter Pre liger war, wurde nach einer neuen Gemeinde beru: rade auf Schönrednerei Gewicht also vor dem ersten^Sabbat großes kluge Rebbezin wußte Rat: »Weißt C u.’ was,t lieber Mann, fahr eben nicht hin auf di n e iten Sabbat.« hatjdie beste H^ildiwirtschaft. er gan; e Schul. desto ferner von Gott, ne Anzahl kritisch-humoristischer die Gemeindevorsteher, fragte ejnmal in der Stadt nach Vor: tehers. »Ach, diesen Räuber we llt Ihr sprechen * Geht nur diese Straße entlang, daun müßt Ihr weiter fragen.« Auf die zweite Frtge erhält er die: Antwort: »VClenn Ihr zu dieseijn Lumpen kommen woll , müßt Ihr rechts einbiegen, dann weiter fragen « Auf dievdritte Frage: »Wenn Ihr in die Wohiung dieses Schurken gelangen wollt, müßt Ihr lin cs at biegen, dann weiter fragen.« De- Fremde 'gelangt endlich in (die Wohnung des Vorstehers und spridt zu ihm: »Ihr Amt muß Jhn:n wohl große Summen efnbringen.« »Gott Eine Gemeinde lag lange in Rabbiner, den sie< vergebens Ioszjwc Als dies ihr endlich nach schwer :nveranstalteten die Gemeindemitgli »der Während sie sich nun bei Brateji taten, öffnet sich j die Türe und — Rabbiner. Die Schmausenden »Ja, I was machen S zusammen. en, wo män gelegte Er* harte Tremal Die Stieif’ mit ihrem Mü und here fuhtpi e de beh]üte,« versetzt der allein um der Eh un und Ein auf schickte ihm zu Purim Rabbiner? Wir glaubten Sie schoi übe — »Sehen Sie. meine lieben Baalc-Batn ist die: Alle Arten - von Sinujiaus habe ich schon mflgemachr, eine Hoch|z schneidung, ein Pidjon Haben, eine Synagogeneinweihung, aber diese Sim sich jetzt leisten, habe ich nod Ich wollte mir die Gelegenheit nidit en nid t rden trajehtete. ühen gelang, dm Festmahl. Wein gütlich H körntet der n erschrocken in hier, Herr r alle Berge.« im, die Sache (Festivitäten)- eit, eine Be-,'1 Haus-1 oder chah* die Sie mitgetnadit. tj;ehen lassen.« Vorsfehef, »ich tu's einzig e willen Manchem DaSj^an* der, wie gesagt, . auejh , als Nicht selten herrschte zwischen dem weltlichen dem religiös^ Parnas, der als sich, falls Purim-Geschenk, indem er ihm tals aus Lebkuchen g »formt* (Jede r schickt sein ELbei ibild ) Nächst den Parnas Richter in Zivilsadjien fungierte, lichkeit nach. Eiji solcher Da alten Tage die Sprache »Warum ist er nicht erblindet?«! sagte man Be$tech* jan v:rlor auf die fragte einer. n Oberhaupt eine Spannung. Heißt es nicht in der Thora: j*Bestechung, riiachte dje Augen der ^Veisen blind?« —[»Schon recht, antwortete der andere, aber er ha: Bestethungbloß gefordert, jedoch'nicht erhalten.« Vor einem Däjjan saßen Izwei Prozeßparteiert. Die eine Partei, für die die [Verhandlung schlecht stand, bückte sich unter den Tisch und bald fühlte der Dajjan, daß ihn plötzlid der Schuh druckte. den Rabbiner erbost war, einen Mund aus Lebkuchen Der Rabbiner revanchierte Gegengeschenk (inen eben», Rabbiner schickte. und den Gabbai nahm der