Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1928)
- Date
- 1928-10-01
- Page
- Seite 181 (sequence 43)
- Language
- German
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; I . ' Die hier gegebenen Skizzen häbeh kleine Ausschnitte aus chm Leber Arbeitsschule zu bieten. Die volle Du jüdischen Reiigijonsunterrii htes mit modernen Arbeitsprinzips 1 ann infolg: keit und Geschlossenheit des kindlkjh und’ Interessenkreises nur gelingen Schule, in welcher der Reli gionsunte; v< rsucht, einige d<T modernen rch iringunjg des lerr Geiste des derEinhejtlich« er Gedatjken» i er jüdischen nicht in der Da; n r ich Die Gemeinde, ihre Ein des jüdischen Volkes. Von B i n j a m i n j S e g e 1. I Die Gemeinde, »dasT.ahal«, oder war seit der Zerstc rung des jüd wesens die einzige Organisation, in jüdische Gemeinschaftsgedanke fortlebt: jüdische Gemeinde erleb e der’Jude, geschwächter unjd verklei lerter Fi>rm und Souveränitä|tsgefühle juden gewährte und die den glücklicheren Zeiten gekürzter Fülle! genieße i Gemeinde war es,' die zu seine eigenen Achtungen und Würdenträger in die der Staat den Nicht« Sonderstellung de(s Aschenbrödels sein sondern mir dem'Gesamtunterricht in Beziehung steht. Drc volle Durchführur Lustgefühlen getragenen und Interessje Religionsunterrichtes! setzt ^eine Lehre voraus, deren psychologische und päday. bildung den hochgesteckten Zielen Lehrerbildung entspricht. sein fristet, cjrethsefvoller g eines von weckenaen r aerSÖnlidikeit tj pgisdie Vprer modernen die Keljilla« sehen Staats« welcher der Durch die reiliieh in ab« liei politischen Vorfahren in der Vergangenheit in un» n durften Die jüdische 12 an der Zahl, hießen die »Bester Wo es ihrer 12 gab, wechselten sie im Amte ab. Dar n hieß der Vors eft Chaudesdi«. Zuwc ilen bildeten mehrer eine Landschaft (Medina). Dann Mb ischen dem.c i tzelnen Juden und der großen jnichtjüdi »dien Welt vermittelte,! bei der jüdischen Gemeinde farid der Jude Schutz und Hilfe in der Nöt, an sii: wandte er sich, wenn er materiellen oder moralischen Beistari in leiblicher odeir seelischer Bedräng tis suchen ji lußte. Dem Einzelnen gegenüber w ir die Gerne nde auch dje von Seiten des weltlichen Staates, nti t Macht und Gewalt ausgestättete Behörde, [ die Steuern einheben und in gewisser Fällen Zwa ng anwenden er ei Präsidenten der Lindschaft <Rosch ruhte auf der Gemeinde ein feri '.obrigkeitlicher Hohe it, fast staatlicher 1 ' Die Gemeinde war trotz der weltlichen, wirtschaftlichenjFunktioiier, übte, in erster undl in letzter Reihe Institution- Der Jude unterschied zwischen den rein j weltlichen, nur ajif baren Funktionären, und den geist vorwiegend um das Gottes» und gruppierten, und cie er, nicht, ohr wohlwollende Ironie die »heiligen Kaudesdi) nannte. Der Jude dulc e daß die eine Kategorie der Furikti >i Bereich der andern willkürlich «ingriff. edina). Schimmer * ouveränjrät. i rlfadien Irein r die sie 'aus« ne religiöse sehr gqnau Zeit wjähl» gc:ti, die Jsidi da 3e: Es pflegten rä dgl. oft in deijS^i Lebens der Gemeinde Versammlungen und häufiger im Lehrhaus abgehalten zu Auf der weltlichen Seite stand der Gemeinde das w in Kollegium der Pa ri durfte, jay gesetzgebeiisehe Funkfioten ausübte. ’ und das Lehrhaus, häufig beide in de lt)aher blickte def Jude zu der Gemeir de und deren verein gt, waren detf Mittelpunkt des Würdenträgern (mit Eh furcht , und ,iebe empör, bis zu einem gewissen Grade auch |)as diückte sich zunädut dariti aus, daß der Gemeinde schlechth n das Epitheton »hei ig« beigelegt i urde. (»Kahal Kadosch« oder »Kehill; i kaddischa« > tnSabbath-Morgengottesdienste wurde der »heiligen gemeinde« und[ i\\\<än, »die die Angelegenheiten er Gemeinde ’in^t treuer Hirfgebunj besorgen<, ri besonderer Segen jewidmet. Gleich wie es s die höchste einem uden erreich jare geistige hrenstufe galt, das An it eines Rabl iners in der iemeinde zu bekleiden, so war die Vürde eines Oberhauptes oder Vorstehers der Gemeinde ehe idiste weltliche Ehrenst ife, die ein Juid^ erklimmen >nnte. Der Vorsteher ließ Parnas, Pfleger, oder abbai, Verwalte r, was cen Charakter der Tätigkeit effend kennzeidinete. E iese Vorsteh if, 7,9 oder an deren Spitze der beiden Assessorerl, Gabbaim. Auf der geistigen das Rabbi tat: Rabbiner, ihm iur Dajjanim (Richter) früheren Zeiten wader Rabbiner zt g in Streitsachen um Mein und Dein sovf. Sachen. Diese riditerlidien Funktic i von den Dajja sich um Prozc r in i jedoch vorwiegend namentlich wenn efc Parteien, handelte. Dem Rabbiner in z e Distanz nachgeordric t war der Chaz i des Mun<jk Stad; der allmonafl er »Patfi Gemei es en t«. ich nas rlden nen So > Lehrhaus eine leise, räie« (Klei «s nicht, re in den e Synagoge niselb'en Bau eistigen, aber weltlichenmlich Volks» i agoge, noch rrden. r * * der_ Spitze passim oder skollegium, Seite seine denn io eich Richter je in E.he« en wunden aUsgeübt, zwischen Cnlich weiter <V orbeter, sse 1S1