Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1928)
- Date
- 1928-10-01
- Page
- Seite 178 (sequence 40)
- Language
- German
- Belongs to
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t / hat uns bishcrderUnterrichnn der jüdischen Geschichte gemacht, nicht nur in unseren Elementarschulen. Kein noch so guterGesdiiditsunterricht hat es fertiggebracht, alle Zeiträume der Geschichte des jüdischen Volkes so 's eit zu berücksichtigen, daß der Schüler mehr dav&n har, als einige Namen und zusammenhanglose Tat» sahen kenneijgelernt und bestenfalls sich eingeprägt zu haben. Diese Schwierigkeiten Versucht die mode'rne ma xn, Würzburg zur Zeit des 2. Kreuzzuges. Das Tfv lautet nicht: Die Lage der Juden im Mittelalter, sondei wo das Ghetto unserer Vaterstadt gestanden hat, wie es dort'ausgesehen, wie esdort zugegangen ist, wie unsere Väter dort ein- und ausgegangen-sind,-Wir behandeln nicht »dieEmanzipation derJuden«,son< lern stellen die Frage, »wie und wann die ersten Jijdei in unserer Vaterstadt sich wieder angesiedelt haben! C* ir-T«»» * I * I Jacobs Traum . Aus der Kunstsammlung der jüdischen Gemeinde. Klnderzcichnung 1 I ' Unterrihtsrehnik durh -zweiMaßnahmen zu überwinden: - '• * a) Wirstellen in den Mittelpunkt des Unterrihtes jencentsheidenden Ereignisse aus der Geschichte des jüdischen Volkes, die entweder auf dem heimatlichen Boden sich abgespielt oder doch ihre Wellen bis dorthin geworfen haben. Um ein Beispiel zu nennen: das Untcrrichtsthcma lautet nicht mehr: die Lage der Juden in Deutschland zur Zeit "der Kreuzzüge, sondern im Mittelpunkt steht ein bestimmtes historisches Ereignis aus der Zeit der Kreuzzüge, das auf dem Boden der Heimat sich abgespielt hat, etwa: Der Judenmord in Wo sic vorher gewohnt haben und unter wcldiet Bedingungen sie damals in der Stadt verkehren dürf en«. Die SdJüler hassen Darstellungen, die sich in Allgemeinheiten verlieren, nur das konkrete Detail 'reckt Leben und Anteilnahme für dien geschichtlichen Stoff, ganz besonders wenn der Unterrichtsbetrieb ai die heimatlichen Zeugen geschichtlicher Vergangenheit anknüpft. 1 b> Ereignisse und Personen der jüdischen Ge- [ schichte, ganz besonders wenn wir einmal den Boden der Heimat verlassen müssen, werden in quellenmäßiger E^arstellunJ, nach den uns. überlieferten 178 i