Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1928)
- Date
- 1928-10-01
- Page
- Seite 171 (sequence 33)
- Language
- German
- Belongs to
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Ausmaße schicksalgesta dis jüdischen Vc Siholle gewaltsa m losj;erisse Möglichkeit beraibt, im nornalen Rahmen eines Staats- und Vo ksleber s die Kulturentwiddunj; weite-zugel inj dem Buche und in all den nipsen, die in Jahrhunderten letzten Endes nur Fortsetzung dieses einen Buches wbren, sich den genen Staatsdie Stelle des »portative Staat« düngen und Regeln, djie, Forderungen gekleidet, strömten und in tnd Kulturle erstörten eig jene Fülle enn wie auch dag des Geistesleben:; der Störung ihres S lischna, Gemara chjan Arudi <auf ben' Regelung) msphilosophie, haffens blieb' Rentierte sich al in 2 Jahrtausendei, sie wpg, so daß das und in einer un Jude sein hieß von der zweiten jüdischen Jahrhunderts die Vorschriften, Brätchen! urtd Zeremonien <Mizwoth>, die in Büchern normativ Kenntnis aus Büchern Jude sein, jüdisch Kenntnissen vora Weil dem aber so kes ge Ersat: aus immer neue immef der aates sich Micjfi isch, dem vGebie enes janze"_:igene Welt von B leben, iS. Bi ch . und Bücher als d tend woidcn. Voft der eigenen 1 und dadurch der ür die Entwicklung Wege der eigenen en, haben die Juden literarischen Erzeugung Jahrtausenden für < ie Realitäten des eitn Juch, >estin mte ihren Geschichts- Zeit Staate s bis les Juden auf seinem tnd daß, wo immer tstand, es die Biljüdischen Lebens die Begleiter G:schichtswege gewesen sind jüdisches Gemeinschaftsleben p düng einer Samm ung vebn Büc ern ins Auge faßte. Sc war das Gotteshaus der Gemeinden in der Diaspora als der Mittel] unkt j c es jüdischen Lehens nicht nur Beth Hiknessc th <V< rsammlungsort,. Synagoge) und Stätte des Gebets <Beth Hathefilla), sondern auch und vor allem .ehrhaus <Beth Hamidrasch, »Schul«), unjd nichts c arakterisiert das jüdische Gotteshaus einer : uch be uns noch gar nicht so weit zurückliegenden zeit unc das Gotteshaus traditioneller jüdisch »r Ge neiudei i auch "heute noch besser als.die Tatsache, d; ßzu se ner Einrichtung eine Bibliothek gehörte, in der mindtstens ein Exemplar det Mischha, des Talmuc s, des Misdine Thora und des Sdiuldian Arudi zu mich noch ganz deutlich, auf mich beim ersten Bes matstädtchens meines Bücher machten, . die in ein einer Wand jener »Schul in denen mein Großvater Leute« der Gemeinde am am Wochentage vor dem ens geschaffen. An men Staates trat der von gesetzlichen Bin» die Form religiöser jenem einen Buche Bücher mündeten. r literarische' Niederjuden seit der Zernennen mochte, ob vlfsdine Thora, Schulder religionsgesetz- oder : Jibelk ommentar oder Reli- Ausgangsp unkt alles geistigen die 'Bibel. An ihr finden war. Ich erinnere efdieft tiefen Eindruck jc i der »Schul« des Hei- Vitcrs gerade diesplaken :m mächtigen Re^al an aufgestellt warm und <j id die andern' »älteren S ibbat-Nachmittage und B rginn des Abendgptres* e geistige Entwicklung der Juden Leben der Juden sich ichern entwickelt hat. des Unterganges des zum Beginn des 19. Beolachtui g einer . Fülle von festge legt waren tfnd deren gesch >pft werden mußte, setzte so eine Summe von ist, w rd verständlich, daß e ents heidende Grundlage dienstes’ »lernten«. Diese kleinen Bibliothek :n, die auch in-Deutschland noch bis Ende dep vorigen Jahrhunderts in jeder Synagoge kleiner I Gemeinden anzu [reffen waren und in Osteuropa (wjhl noch heute in jeder, »frommen Schul« zu finden iind, sinebdie Vorläufer der jüdischen Gemein di b i b 1 i o t h e k e n, die hpüfe in einigen großen Gepirinden, besonders West* *.europas eingerichtet wordai sind. Es isr iedodi ein weiter Weg ,von jener! Synagogenbibliotheken bis zu den Gettieindebibllotheken unserer Zeit,- weit nicht im zeitlichen Same. — denn die ersten modernen jüdischen Gemeihtkbibliotheken entstanden bereits in einer Zeit, als| in den kleinen und teilweise wohl auch 'n ^en |f>r°ßen Gemeinden die geschilderten Synajgogefnbi$li|)theken npeh vorhanden waren —, sondern wegen des bedeutsamen Untersdiiedes, der im Umfang und Inhalt: zwischen den beiden Arten der Bibliotheken besteht. Jene Synagogenbibliotheken enthrpft4> die Büqier des Judentums, in denensich diese^ halte nach dem Kenner selHst darsjellte, während die Gemeindebibliothekety Iron heute zwaf jene auch, aber daneben und Von allem Bücher von und über das Jidentum zur Bejfehrung "Von Laien als Bestand aulweisen." Das isjfl kein Zyfall und kein Wunder. [>enn während, dir Jude tun die Mitte und in der zweiten Hälft? Ides 19. , Jahrhupderts, besonders itj den kleinen Städten, npth im Judentum lebte, ist für den Juden äi4 fende des 19.tirid im 20. Jahrhundert, insbesondere in den großen Gemeinden, Jude sein bereits eiih I'roblem; ein Kotnplex von Fragen, dem er sich gegen übefgestelk und Judentum als Inhalt einl Unbekanntes geworden. Der braucht für sein Judesein kd den Juden unserer Zeit digej] politisch und kulturell ganz in ist Judentum etwas, mit der setzen muß. Das Ziel -des jüdischem Gebiete ist so für geworden: es gilt heute nicht vorhandene Fülle des Wissej bewahren und zu vertiefen,. Erkenntnis des Judentums ersl fühlt / mehr oder-wpniger Jude der alten Zeit'. ' | |ine Begründung/ für en, der; wirtschaftlich, |der Umwelt wurzelt, er sich ausempnderrkenntnisstrebens auf ert Juden ein anderes /ie ehemals, di£ noch vomj Judentt m zu Jonderr Wissen Und lallg bei seinen Bern