Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1928)
- Date
- 1928-10-01
- Page
- Seite 163 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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I 5 N1 Die Entwicklung von dejr Fdseihöhle zum 'riedhof k|ann marj am besten! in een Katakomben am MonteVerde zu Rom beobachten- Die ersten Apiagen waren nyr Erbbegräbnisse. Erst nach und nach entwickelten sie s di j u einer unter* irdischen Begräbnisstätte, und 2 war, wie die Ausübungen von Prdf. Müller,;Berl n, 1905 — 1906 Ergeben hpben, zif einer vielseitig interessanten, r i »..* 1-!-J j! -^Srehd der letzten deii* Villa Torlonia nicht nur die die bildlichen ommen hat. en jüdischen Mainz, r allem die man lesen dem Bonner och interessanter sind die wjährend Jahre erforschten Katakomben ih de n Rom, wo man zum ersten jMal nsdiriften der Gräber, sondern au Erstellungen und jlire Farben au{ger In Deutschlancf finden wir di« ijjtesri riedhöfe im 9. und 10. Jajirhundert orms, Frankfurt und Prag sihd j vc eschichtsbüdier der Juden, in; jderjen ann. . Am alten Kölner Grabfeld vor or hat mah wohl Steine us der RÖmerzeit, aber eine Inschriften gefunden. Wie inji Leben be» amen t die Juden puch jm Tode ihren I^latz napp zugemessen. Da ^ie Ruhe der Toten (aber Ils Wichtigstes betrachtet rurde, konnte nicht Iuf christlichen ri öfen eine zweite1 :gung unter Vernichtung er ersten vorgehom» ten werden/ der Not gehorchend wurde; eine zweite Totenreihe über dieser alten jüdischen genannten Frank» wie ijied» Be* Der Portugiesenfriedhof in Altona die erste I g|elegx. Auf Friedhofes! alterj Grabsteine das geringe diese Weise hob sich das Niveau dies Mit jeder Belegung wurden dib fnit in di« Höhe genommen. , Mur Höhenmaß' und die Anspruchs!© iigkeij der Steine, die dann dicht nebeneinander s ehen sowie die ^Jajtur, welche sie durch ihr Gfür m(t der Zeit zu so reizvollen und ,f oesiegefüllteii Oftfn, wie den alten Frankfurter Friedhof, gest^ tetq, wenig schönen Wirkungen bewajfrt. Es gibt in Dbitsdiland Orte, in ein großer jüdischer Friedhof n©h keine Gemeinde tttchn Hier jiit Friedhof Zeuge einer großen Varg; gab aber auch Ojrie,. die woh|l G Wiesen, denen abptj res ist n lange her) die Anlage eines Ftitdhbfes. untersagt War. Leipzigs erster Friedhof | datier z. B. erst us dem Jahre 1814; bis dahin mußten ja erstorbenen Juden auswärts begtabdn bat uns vor denen wohl existiert, aber pur noch der;'enhejt. Es njieinden auf» übermäßig le in Leipzig werden. aber d e Ueberlegi ingen für neuer. Die muf man trejnnen den Beerdigungsplatz bau, der bis 1000 — je ntch Größe Leidtrageiden dazu gehörigen te<hni§dien ur d Ne>enräumen. Beide Teile weisen eine Anzahl ritueller Vor» Schriften auf, die zu beachten sind und s^ch zum eil aus größten ergeben In früheren Zeiten Ost»Westrichtung der G-äber uffind daß ein Rabbiner >ei A Gräberfeldes entschied, es sei Friedhof,! weil die einzelnen dene Richtungen nufwiesen. mehr der Fall. Es ist nur Wirj kennen »ine Reiher von Friedhöfejn. Außer dem sdion furter sind als besonders i neresbant der Prager und der Wormser Friedhof tu bezeichne^. f Eigenartig is der Altonaer Friedhof, der>. von eingewanderten Portugiesen erriditer}" ifi der Anlage gänzlich verschieden, ii der letzten Wirkung aber ähnliche Gefühle wie det Prajer auslöst. Nödj zu erwähnen ist dei Halbgrstädter, Wiener und eine gröle An zahl n -Bayern, die,, dem Alter der dortigen Gemeinden entsprechend, . interessanten Aufschluß über die Entwicklung der Gemeinde geben. Pro:. Grote, Breslau, hat erst vor kurzelm in verdienstvoller Arbeit die.Friedhöfe von Bresfau und Dyherrnfurlh augenommen und geschildert.! - ' Glücklicherwei >e 1 ann man n den! meisten ' llagen dps Reiters breiten der Zeit indei Eiitwicklupg der arc litektc mischen Formen der Graasteinrefhen be» ob iditen sie jgenügen sidi nidvt in "der -Nach» ahi nung i iberllefejrter, aus irg:nd eiderZeitj heraus» gegriffener Förrien/ sie passen sich .absolut’dem Ze tgeist an ,u)nd sind sein Spiegelbild.; Ebenso wichtig wie; die Beobachtung;und das Einfügen deraft^n Fried» hole in < as Bild der jü» dispien Gemeinden sind die | Artlage in solche, für tnd slolche für den Kutt» der Gemeinde — .50 Raum der RüdcsiCit au! den Seiten, nach welche n die Gräbtr weisen, die Umfassungen durc» Türen unterbrochen sipd. Widitig ist eine Breite der Hluptwgge von — 163 - geber muß, imit de^i wurd : die Einhaltung der die Kohapim '■geführt, annten 1 c her;o strif t dur «n eines unbi keLr jüdi: Grabs ätten verschie» Das ist heijit nicht erforc erlich, j daß-an