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Der Orden Bne Briss · 1928-10-01 · Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1928) · p. Seite 162

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1928
Issue
Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1928)
Date
1928-10-01
Page
Seite 162 (sequence 24)
Language
German
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Tabelle (Berichtsjahr ‘Die jüdischen Krankenhäuser in E .927) eutschland. Zahl Zahl Davon Pflegeper- Dav ön Ausgabe . i Zu- Gesamtschul) Beiträge von Ort und Name des Krankenhauses ‘h LU Krankenbetten Kran» kenpfleget?ge der Kran- . ken jüdisch nicht* jüdisc sonen , m w jOd. L IM. pro Pflegetag . Aus* der gab^ Ge- * mcinde ■ Mitgliedern und Spenden Berlin: Krankenhaus der jüdischen Gemeinde ’>. 1914 340 102 514 3907 2453 1454 6 68 SSi6 NL 8.10 M. M. 9360t(7 173925 M. 732 Berlin: Israelitisches Krankenheim' Adaß jisroel. 1900 >1 6815 635 535 99 I 16 8 1 8.35 J 350 4200 Breslau: Israelitische. Kranken- Verpflegungsanstalt . . . 1903 325 78S27 3431 . S63 261S - 32 .6 16 9.13-0 720 i< ja?, 25000 73443 Frankfurt a. M.: Krankenhaus der Israelitischen Gemeinde . ' . 1914 150 3500S 1757 — 42 35 7 10.18 5371 |l 90000 1 Fürth: Israelitisches Hospital . .. 1846 35 '; 1437 *95 62 34 - 5 - t* s> - *) | 2100 1200 Gaiiingen: Israelitisches Krankenbaus . .''. 1897 ' lc 1139 52 25 27 — i 1 I r?? Hannover: Israelitisches Krankenhaus . . . ... 1901- 70 19421 831 153 673- __ 12 10 2 7.4 1434t il 2000 J459 Hamburg: Krankenhausd.Deutseh- Israditischen Gemeinde . . 1S4I 140 43532 1923 Ci 1 , ca.J — .39 20 19 6.94*)? 0 '7948 Köln: (Israelitisches Asyl für Kranke . .. 1903 1 70 57‘SO 3209 550 2659 1 33 28 6 6.51'’ 5313; 15" 25000 1 31530 Leipzig: Israelisches Krankenhaus Edington-Stiftung ..... Nauheim: Israelitisches Kranken- und Pfründnerhaus . . . .. 1923 1S32. 9- ' / 'j erst Mai 1928 7957 372 143 eröffn 229 zx. 5 2 3 8 92 709 f6?4038‘ 11 i| U München: Krankenheim, Israelitische Privatklinik. 1911 : 15 S334 607 203 404 _ '8 6 2 '? 15:2^S" 4500 10247 Würzburg: Israelitisches Kranken- ’und Pfründnerbaus . . . 1SS4 18 1492 70 70 . 4? 4.96 _ 4000*'/ *7800 Mainz: Israelitisches Krankenhaus. Angaben waren nicht zu erhalten. n? enthalten, igen Ausgaben fü’ U Bericht für 1926. •’> ln den Ausgaben sind'die erheblichen Ausgaben für Erweiterung und Erneuerji » Wegen großer Erweiterung und Erneuerung in diesem Jahre sind die diesjähn •» Exkl. Veraltung und Pflegepersonal ) Inkl 1 Mark für Abschreibung und Rückstellung., i In den Gesamtausgaben sind die Ausgaben für die Siechenabteilung mit f>7 Bitten und 23815 Inkl. Zuschuß für Anlage einer Zentralheizung und von Warmwasser. 'i Ausgaben für Krankenheim und Schwesternheim zusammen. . für 1928 t?000 Mark. die-Statistik nicjht verwertbar. Liegetagen eingeiedmet. Friedhöfe*. Von Wilhelm Haller. Wir können das Alter --der meisten jüdischen Gemeinden Deutschlands feststellen, können auch die Geschichte der Gemeinden verfolgen. Sie ist in ihren Friedhöfen aufgezeichnet. Wenn auch einzelne im Laufe der Jahrhunderte zerstört worden sind, wenn auch oft die Grabsteine als Baumaterial Verwendung gefunden haben, so sind doch noch viele vorhan4en, die über das Leben unserer Vorfahren und ihre historischen Zusammenhänge Aufschluß geben. Zu den Hauptaufgaben der jüdischen Gemeinde gehört es, für eine ungestörte Ruhestätte der Toten zu sorgen. Die Ehrfurcht vor dieser Ruhestätte war in Israel immer vorhanden. Stets wurden die Toten beerdigt,'eine Verbrennung fand nicht statt. Friedhöfe in unserem heutigen Sinne gab es anfangs noch nicht. Ihre Vorläufer waren die Grüfte und Felsengräber für die einzelnen Familien. Schon •Abraham wollte auf eigenem Grund und Boden neben seiner Frau Sarah beerdigt werden. Er kaufte die Höhle| Machpelah von den Söhnen Chet.; Ein Akt, von; dessen Wichtigkeit die ßeschreibung in unsern Bachern zeugt. | Es war eine Ehre und wurde im Judentum stets als Würdigster Abschluß eines Lebens angesehen, wfenn jemand in der Gruft seiner Väter beigesetztj werden kortnte. Wir sehen hier jalso die ersten Erbbegräbnisse. Aber auch von Grabsteinen le;en wir: »Und Jakob stellte eine Stand* säule amjGrabe Rahels bis auf diesen Tag.« Die Kuppelhalle, die jetzt Rahels »Grab bezeichnet, kann nur späteren muhammedanischen Ursprungs sein und hat nichts mit dem Judentum zu tun. Es bedeutet eine außerordentliche Gedankenarmut, wenn ohne Berücksichtigung der verschiedenen bei Entstehung' eines Bauwerkes erforderlichen Faktoren, wie Land, Zeit, Individualität und Tradition se ffe Formen für heutige Eriedhofbauten übernommen werden. Zumal diese außerdem heute einem ganz anderen Zweck dienen. 162 —

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