Mannheim
Compact Memory

Der Orden Bne Briss · 1928-10-01 · Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1928) · p. Seite 145

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1928
Issue
Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1928)
Date
1928-10-01
Page
Seite 145 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/6727475-6029143-6074777--1813-4868433
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Bindungen zerrissen ha und mit Hingebung Sud ende an alte Haus. Darum ers&eint es diese Welle religiöser auch ergriffen hat, nicht wird, ohne Bleibendes z ist sich'einig nur imSucien, nicht Für die Erhaltung uqd Festigung klar umschriebenen Religiosität jed diesem Wege schwerlich schaffen werden. Erneueru rüher ode trückzulas: hindert ehr viele ernst r Rückkehr ins hr fraglich, ob wieviele sie später verebben n. Denn man ber im Finden. so gilt das-gewiß von der jüdischen Religion. Wie sie am Sinai als Bekenntni: und Tatwille des die Offenbarung entgegennehme iden \ oJkes Israel entstanden, wie das 'tahnudishe Julentum mit der Fülle seiner Riten und Brät che’vc r allem zur Gesamtheit spricht und den Einzel ien an die Gemeinschaft bindet, so ist in alle Zukujrft kräftiges ner bestimmten religiöses Leben im Sinne d rs Judt ntumi nür denk« falls'dürfte auf bar in der Gemeinde und ür die Gemeinde. Sie ein dauernder Nutzen geist nicht bloß Organisation und P ahmen, in denen sich die Menschen von jüdi;ch-rel giöset Gesinnung Diese hat vielmehi ihren tiefen Ankergrund sammeln, sie ist ivielmeht in gemeinschaftlicher Ueb trzeugung zu gemeinschaftlichem Le» . ben gemäß dieser Ueberzeugung. Am stärksten gilt das vorn Judentum, zu dessen geistigem und gefühlsmäßigem Gehalt 1 das wache lebendige Bewußtsein gehört, daß jeder Jude ein Glied 'der einigen jüdischen Weltgemeinde, des K'lal, ist, und daß die einzelnen örtlichen Gemeinden als Teile diesesj K'lal allein einen Sinn haben- Gerade die jüdische Gemeinde ist kein Zufalls« produkt, nicht so als entstanden zu denken, als ob . einzelne Menschen, die jeder für sich eine eigfene religiöse Gesinnung Jiaben, durch die Aehnlidikeit oder Gleichheit d eser Lieberzeugung den Weg zu einander gfeganj en sind. Vielmehr ist da:; Ursprüngliche die organische Ei Ai Sj dem Ge;«llschn in heit schaftslebens, einstmals cas \ pik, ausgerüstet mit allen Eigenschaften eine* so Diaspora und bis zum heu tiefes Zusammengehörig^ :itsg< dene Weltg tmeinde, der« n T Hie bei aller Sonderentwiddi ng pmrner samkeit des Schicksals, Gleich dem. gemeinsamen- Ursfrun;; dien/ später in der igen Tage die durch ühl in sich verbun- Und wie man es wohl Gebilden und von geist hat, daß sie sich nur können, durch die sie e voi i gen traf | jüdis und dem Willen .Wirkens, da£ aus solcher Geistesait urd Gefürhls- >reit quillt. Äji diesem. I ‘unkte beste ht j praktisch 1 autn ein Unterschied -; wisdii :n stre igem über« I eferungstreuem- Judent um und liberalem. Selbstverstä idlich und jedem c infeii htend ist-die Tatsache; daß‘alle Veranstaltungen, die zur Erhaltung ' und ,Fori.pflan- ::ung der jüdischen Lehre dienen sollen, Schule und sonstiger Jugend untert iditi Belehfutig der Erwachsenen, letzten Endes nurl von der| Gemeinde i;etragen Seilkönnen. Gewiß sind Institutionen inö, dich und bekanntlich ja auch zahlreich vorhanden, ohne unter ttelbär von offizieller Organion abzuhäitgen, diese 7J\ :1c zu erreidien suchen. \ler ihr Bestand setzt oh faktisch jene voraus, tr d , sie empfinden sich zumeist auchnuralsdienotwen Ilgen Ergänzungen vön dient Gemein« emp Thora-Rollen Museum des Mathias Bersohn in Warschau, ’t zur Erforschung jüdischer Altertümer in Polen. die Bedingung allen die der rat ld Bruchstücke eine Gemein« Leistungen, für welche inneth; Ib der öffentlichen Gemeinde das Erforderliche wir d di oder vermeint fich gar nicht oder nur unzureichend jcschieht. Aucq der Jude, der persönlich von den ritue I Gebrauch macht, wird, wem er nicht gedankenlos ist, anerkennen, daß für di: Gemeinde als solche eit see lischer Art mit .gewisse Normen jüdischen unden haben, manchen politischen Großmächten gesagt der Mittel erhalten |denen sie Rechnung zu tra Wir sehen, wie hier nst njals gestiftet wurden. Eigenbrötelei und allen 1t c i einer übergreifenden Einbe eben ihren Ausdruck in dei •— 145 — Lebens maßgeblich sind, g:ri har. trotz aller biode-riien vidualismus' die Idee t des Judentums, die, gemeinde.findet, kräftig

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.