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Der Orden Bne Briss · 1928-08-01 · Nr. 8 - August (8.1928) · p. Seite 111

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1928
Issue
Nr. 8 - August (8.1928)
Date
1928-08-01
Page
Seite 111 (sequence 11)
Language
German
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ein Beth-wa'ad la'ani jim, ein Sammel- und Zufluchtsplatz für Bediängte war. Dabei war die Liebe dieses in hohen Maße künstlerischen und kunstsinnigen Geistes zu Juden und Menschen nidht verschwommen,! so daß er über die größere menschliche Gemeinschaft di^ engere jüdische Stammesgemginschaft vergessen hätte. Im Gegenteil, er wußte, daß ür einen, allgemeinen Kosmopolitismus die erstt Voraussetzung sein mußte, daßjeder im eigener Hause nach dem Rechten sieht, und daß der der Menschheit am allerwenigsten dienen wi rde, der sein$ Pflichten der jüdischen Gemeinschaft gegenüber vernachlässigte. Man würd: ihm IJnrecht tun, wenn man heute seiner hohen schriftstellerischen Begabung, seines literarischen Kumpfes für jüdische Interessen und seiner immer uneigennützigen Hilfe für Kranke u td Nothidende gedenken, nicht aber daran erinnern würde, daß er zu den ersten gehörte, die die Notwendigkeit der Berufsumschichtung der ceutschen Juden erkannten, und der deshalb nicht bloß! ein Mitbegründer der landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Bestrebungen der deutschen Juden wurde, sondern selbst noch als älterer Mann mit praktischem Beispiele und Arbeit voranging. ' Ebenso wie er lür die Bodenkultur bei den deutschen Juden wirrte, so wurde er einer der Wiederherstellerder l erliner »Chewra Kadischa«, .-die einmal der älter te um wichtigste Verein der Juden Berlins gewesen var, und die durch die Schuld eines ver gangem :n verständnislosen Jahrhunderts vernichtet werden war. Wenn heute die Chewra wieder zu einem Achtung gebietenden Faktor in Berliner jüdischen Leben geworden ist, so hst Arthur Kahns Mitarbeit nicht am wenigsten dazu beigetragen. Hier konnte er das ihm an Chassadim in die Praxis uihsetzen. osungsworte des Ordens wesenlose Worte. Sie e jüdische Ideale. Und 4ben /hat er es verstanden, geborene Ideal derGemiluth nie! t So waren die Bne Brith ihm waren ihm lebendig durch sein ganzes^L Die Jeruschalayith statte unseres Ordens 31. Juli d. f. ihr 40. Anlaß hat unsere Gro$ herzlichen Schreiben darüber .hinaus, eirj Vorbild jüdischer Mannhaftigkeit und mit Schönheit gepaarter Gü e zu seih. In unserer M o n t e f i o r 6 - L o g e. der er zwei und ein halbes Jahrzehnt an gehörte, hat er zwar niemals den Stuhl des Präsidenten eingenommen,! wurde jaber seiner ganzen Persönlichkeit nach als ein immer wahrer iderM:ntor und ein leuchtendes Vorbild, als der. Patriarch der Loge empfunden.1: Wir, können die Kernhaftigkeit dieses Baumes erkennen, wenn wir ihn nach seinen Früchten beurteilen Ein besonders [zartes Verhältnis schloß ihn mit seiner über alles geliehlen Gunahfir zusammen, |und er hat geäußert, dap eine dauer des Fort- Lebens nur dadurch und dann Wert habe, wehn man mit d^m Wesen weifet vereinigt Jbliejbe, das man über alles liebe. Es sieht tragisch aus und ist doch ein Zeichen, wii; das Geschick diesen seltenen Mann lieble, daß es ihm beschießen war, fast unmittelbar zusammen mit seiner | Lebensgefährtin aus diesem Lebern zu scheiqeh, das Weiter, biaust, aber die|Spur von seinen Erdenta^en doch nicht verwischen läßt. Denn Arthur) Kahn hat sich m dejr Ge-1 schichte der deutschen) Juden." und in - den Herzen aller der Tausende, die ihm irgendwie persönlich einmal näher getreten siid, eil unvergeßliche^ Andenken bewahrt. Die Möhtefiore-jLoge lat ihren Patriarchen verloren. Aber das!Andenken dieses Gereichten wird ihr zum Segen! gereichen. ln einer Dr. Arthur Kahns mutiges Ve der antisemitischen Tätigkeit königs«| Otto dieses Manne^ in Hessen am geworden. Qi um ihn auf 1 aufmerksam z brecher bestr t jedoch des Bl e ihm verleidet Heinrjt Zuschrift erinne iüöckel. waren Ende des war es zum damaligen Generaloberpro turator naef L O e W e, * t Dr. C/P halten in Hei: d;s sogeriann v(M. L.) Jenkwiiz an sen wahrend1 te'n »Bauern- Durch tie tmtzeris :he Tätigkeit die Veriältnlsse ft r die | Juden 19. Dr. Arljhur Kahn,d undetts hücJist bed er per ötrlich Main : fuhr. e schandbaren' Vorkommnisse in Hessen Jeruschaläyim-Lc^e. ■Ldge, die erste Arbeitsim Heil. Lande, feierte-am Jtift mgsfest. Aus diesem llög e der Jubilarin in einem Partie Glückwünsche über-t die Fr iedens-' machen. Er erreichte es, dafi t t wurdet^ Fiiflden mutiget Manh war' ibens nicht mehr in seiner Heimatstadt, die ' v/ar. Er wanderte nach Amerika au:;. mittelt und Künstlers gjewidmet. In der ihr eine Ratierung eine« Einladung die jernschä Deutschen - Loge auf die innigen Beziehungen zum Distrikt hirjfgewiesen. Diese Loge ist nimlicji ohlich jüdischen ayimftl

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