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Der Orden Bne Briss · 1928-06-01 · Nr. 6/7 - Juni/Juli (6.1928) · p. Seite 83

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1928
Issue
Nr. 6/7 - Juni/Juli (6.1928)
Date
1928-06-01
Page
Seite 83 (sequence 7)
Language
German
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endet, was die Menschen nicht konnten: sie haben Gerechtigkeit und Sühne für Blut erzwungen. Denn die Inschrift Baume lautet: »Wenn du dich diesem Or:t< wird es dir ergehen, wie:- du hast!« Aber die Dichterin, ergriffeti uii eine echte Frau und frommer Gei st, n t yergossenes auf dem nahest, so miy getan erschüttert, Will nicht wird oft sie allein siegen denkendes verzeihendes' das Oefühl gesättigter Rache . mrt »Gerechtigkeit« verwechselt lassen. Sie pocht an dein weiche^, und verstehendes, das heißt dein Herz: »Richtet nicht!« Ihrem Dokumente voll mitfühleiid^r Menschlichkeit, »-Die Judenbuche«, setzt deutungsvolles und alles erklärerde|s als Motto voraus, das uns erst recht Größe dieser Frau zeigt: j Wenn man von der nichtein »Wo ist die Hand, so. zart daß oh sie sondern mag beschränkten Hirnes sp fest, daß ohne Zittern si^ den Stein mag schleudern auf ein armj verkümme t Wer wagt es, eitlen Blut^ Drang Zi zu wägen jedes Wort, das Unvergessen in junge Brust die zähen wti zeln trieb des Vorurteils geheimen Seelindieb?" Du Glücklicher, geboren bid gehegt * im li:hten Raum, v.oji fromnacr Hand g leg tin die Wagschaj, -- nimner du ei; Laß ruhn den Stein r— er triff dein eigi Wahrlich, die jschöns e Grabs tiefste“ erbarmungsvolle Wort für Sühne ...! Leset z^x Ehren! der tiefes »Die judenbüche«, Irren ’ Girren, ein be- Gedicht die innere deutsch ehrt sc auch n Hin ienburg, am 25. Pressa und Jüdische Sonderschau in Köln 1^28. Von Exprätide nt jemeinderabbiner D Rf einseite die kommend, über die Hohenzollernbrücl e n Köln einfährt, dann grüßt, uns ein Stadtbild von un* vergleichlicher Schönheit, ein Ergebnis geschichtlichen Wachstums, dem die Qomtjörne ihr Gepräge geben.. Wenn man ‘jet*t ini umgekehrter Richtung hinausfährt, dann erblickt ma 1 ein nicht weniger interessantes Bild. Hier auf c er rechten Rheinseite, in Köln-Deutz, ist ^in Monument der Gegenwart errichtet worden, däs mit fern Fluß, der Landschaft, den Bauten, der Stad ein Zeit* gesicht geben will. Vön der Hängebrücke bis zum Mülheimer Hafen erstreckt sich des neue städtische Messegelände, ziehen (sich Aus stellungsbauten hin, nicht als Fremdkörper in def .Stadt, sondern sachlich als ein Teil von ihr.! Diese riesenhafte Anlage birgt seit dem 12. Mßi d. J. die Internationale Presse-Ausstellung. Es ist schwer, die überwältigende J Fülle des Interessanten und Schönen, das sich unser ent Auge bietet, auf *eine Formel zu bringen. Vielleicht gibt das bei der Eröffnungsfeier ’j vom Kölner Oberbürgermeister Dr. Adenauer gebrauchte Wort: »Die Welt des in Wirt öder Bild gefassten oder vervielfältigten Gedanke ns « den Inhalt der Ausstellung am besten wieder; Eine gewaltige Aufgabe hat sich J somit die iPressa gestellt. Sie soll Kulturschaij sein; unb darum den sind fließen« diger, von zur m der m wirfschla sinnfäll: i nischen Zeitung scheinun verlegei Zeitung; vor starren schwäri unmitte gängen zu nei AbteiluiJ] 'tdilung, und »die m Wesen« dieAus$t Aus w satorisch Aug Rei cl — 83' er Kunst, h diej Dichterin, die eine^ der sst Euch ersc Mai 192$. Sein.'1 messen,;pflegt, auf>t! es Haupt chrift, Schuld rr Dichterin Meisterwerke öftern lach achtzig Jahren och zu Eurerft Herzei sprechen will! S i e g m r. Kober, Köln. enn Grenzen des sen, was hier gezeigt wi Zuerst werden wir in besonders lebäi £eit und Stoff meisiernder Darstellung Uranfängen des fta :hrichtei wesens .bis oldernen Tages zeitung jeführt, Alle die odernen Tageszeitung wirkende i geistigen, ftlichen und technischen Krifte werd:n g gemacht. Alle geistigen und tech- Faktoren, deren Zusammenwirken cie ihr Erscheinen verdankt, fr« ten > in E r-i g. Die bedeutendsten deutschen Zeitungsführen den lohen Stand des deutschen wesens dem Inupd Auslan« praktis« h en. Die Ze fschriften treten aus, dem Rahmen von Papieymasse und Drucke r- :e heraus und werdien gegens: ändlich i n barer Berühr mg rtiit allen Leb^isyor- So entstand)in, urp nur einig: Beispiele en, die wunderbare kplturliistoriscte g, die wissenschaftlich statistische Ap-‘ Jas und und Rei ä, n-. »Presse und Städtß«; »Reich:iregierurg. hsverwaltung«, »Preußische Rsgierung cjderne Tageszeitung jund das Nechrichteu- »Presse und Frau«, »Presse lind Schule elliing des deutschen Buchgewerbes usW ^anschaulichen oder allgenyei i organihaben sich veischiedere en ' Gründen Abteiluftgen einen etgeneiii Rahmen gegeben.

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