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Der Orden Bne Briss · 1928-06-01 · Nr. 6/7 - Juni/Juli (6.1928) · p. Seite 79

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1928
Issue
Nr. 6/7 - Juni/Juli (6.1928)
Date
1928-06-01
Page
Seite 79 (sequence 3)
Language
German
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Zur Verwirklichung! (es Löge »Ideals, das dem neuen Bruder unmitteib« rbei seine r Einführung verkündet und erläutert wircL ohne daß über eine Lehre oder Ordenswahrheit der S:hleier des Geheimnisses gebreitet w-jn I, dient die Betätigung im Sinne der Logenaufgib :n, die Hebung der geistigen Bildung, sowie die Lehre und das Beispiel sittlicher Gesinnun Die Gemeinschaft stellte damit ausgesprochen nermaßen sittliche Forderungen an ihrer Forderungen* deren die Tat Aufgabe der Logi Reflexionen über Bundes Olauben an übersinnliche >Virkungsjmöglichkeit noch ein mystisches V srwandli ngswunder kannte der Orden. Er wat gegründet als eine reine Oesinnungsgemeinschal t, dieedleOesinnung bei jedem neu eintretendeh Bruder voraussetzte. die Spitze rwirkliciung durch arbeit ist. Weder hrheiten noch ein t bei sich und den gefordert Damit les Ordens genügt. gaben nd andrer- Und so erfüllte eine noch immer wach! ende Anzahl von Brüdern das Bewußtsein, es, reiche sich praktisch wohltätig zu Erweisen, seinen Mitbruder brüderlich zu beha ideln halb und außerhalb der' Loge in E leben. Es wurde die Forderu ig i er loben, die seelische Verbundenheit npben per vorhandenen nicht aus, und innerintracht zu sozialeh und intellektut tcjn Oemeinschaf|t zu, erstreben. Min sucht jetzt IberN den Körper, ['das materielle Wohltun, durcl den Geist, die Förderung sIler geistigen Bestrebungen, zur Seele, zum Gemüt, des ftrude rs zu dringen. Man fordert nicht nur die Bei ieifschaft zur ethis:hen Oesinnung, sondern zum swllschen Miterl« ben. Die materielle Tat des Wc hlluns soll uns see isch Sie zu betätigen und dam anderen zu stärken, wurde schien den idealen Oebotep Deshalb lehnte er es ab, dienleu Aufgönpmmenen erst, durch verschiedene Ort de der jWürdigkeit J zum vollen Genüsse der Bruderzugenörigkeit zu führen oder ihm besondere Pfl chten aufzuerlegen. Deshalb begnügte er sich m t einem Ritual und einer Symbolik, die lediglich den Rahmen für die Logenarbeit bilden. Des! alb suchte er auch seinen Kreis nach Möglichkeil auszudehnen, um in praktischer Betätigung inrerhalb der Kultusgemeinde, auf dem Gebiet« der allgemeinen Wohlfahrtspflege und duricl Förderung von Kunst, Wissenschaft, und Literatur proralisch und kulturell die Gläubensgi nosBen] zu heben. III Wenn sich auch an diesen Bestrebungen äußerlich im Logenleben nicl its geändert hat, so brach sich doch allmählich, d jrch die geänderte Anschauungsweise der Nach criegsepoche verstärkt, die Erkenntnis Bahn, daß die Gtesinnungspflege auf rein rationaler Basis allein nicht genüge, um dem Bruderkreise die Befriedigung;:u schaffen, welche jeder Orden seinen Mitgliedern gewähren muß. Man strebte nach Erweiterung u seits nach Vertiefung - der Au unsrer Mitmenschen Forderung, in dem eine Strömung im dazu führen, mit dem Leb« n Fühlung zu erhalten, di : anderen,-den Biuder zu eitbjlicken, soll uns ver helfen zur Auflösung des jeigensüchtigen S:lbst in den Bruderkreis der Menschheit, auf daß uns als krönendes Ziel des Bundes die Eintiacht winke, nicht nur im Sinne p aktischer, vernünftiger Verträglichkeit, sondern ii t Gestalt äußerer und innerer Harmonie. .Dies bedeutet den Wek von der GesinnUogsgemeir schaft zum Bunde wahrhaft brüderli :hen Erlebens. Auf dieses Ziel strebt, wie wohl kein im Odensieben Stehendirr bezweifeln wird, unserere Bruderschaft hin, Wir befinden uns inmitte i dieser Entwicklutg und suchen noch tastend nach den wirksamsten Mitteln zu hrer Vollendung. IV >er hinaus zielt n, ich möchte iie die romantische lie sich mit der rorbezeichneten Ent* nicht begnügen! will. Sie verlangt, ge ihren Schwerpti nkt, ähnlich dem Freii, in die seelische V ir Senkung und letzten inen irrationalen, u n nicht zu sagen,myllauben verlegen so II. Zu diesem Berufe se Richtung Vernir hrung der Symbole, :fung durch Ausg« staltung der Wethen, sowie strengere Zucht unter den jrch Auferlegung I esonderer Pflichten, formen bedingen, iaß|; gleichzeitig das lin Dunkel gehüllt, eine Bundesmytliologie geschaffen und der Neiling von Symbol zu . Symbol einer Läuterung Uni Wandlung zu]geführt wird. 1 Der Umstand, daß dies zu einer völligen Revolutijnierung des derzeit gen Logensyste ns führen muß, ist allein natürli :h kein Grund ::ur Ablehnung einer Bewegung, wenn diese wirk! ich einem seelischen Bedürfnisse der Oesaintlieit Fortschritt in. der gerade’ muß ich «kenn man den Reil, aus denSeelenind besonders aus entgegenkommt und ehren Entwicklung bedeutet. Drs jedoch jezweifeln. Selbst formem die Kraft Zutrauen V kräften jnserer Zeit heraus - 79 -

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