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Der Orden Bne Briss · 1928-04-01 · Nr. 4 - April (4.1928) · p. Seite 57

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1928
Issue
Nr. 4 - April (4.1928)
Date
1928-04-01
Page
Seite 57 (sequence 9)
Language
German
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Auch die Enkel Fach. nter den Gold* nd Medailleuren andwerks durch , (• rechten und gerechtig^eitcn.«' und Urenkel übten dab gleiche Es ist bezeichnend, daß schmieden, EdelsteinscQneiderji häufig die Vererbung dies Kunst mehrere Generationen Ifestzustdllen ist. Dieser Umstand erklärt die besonderen Leistungen, die den Juden auf anderen kunstgebieten unmöglich waren, und' zeigt un^ eine jlange Kette bedeutender Meister. . Ende des 18. Jahrhunderts tritt eine Reihe von Medailleuren aufj die in Diensten verschiedener Herrscher ti tig sind. Einen Ehrenplatz in der Geschichte der Medaillenkunst aber nehmen vor allem zwei Künstler ein, deren Schöpfungen ihre Zeitgenossen weit übertreffe^i bei und auf die Siege und Torgaü von denen eine die Medaille fü nannt sei. Weit bedeujc 1757 in Potsdam Ifater ausgebildet Tassaert wurde. * reise, die er 1 unternahm, und Florenz nach Rc> dem bedeutendste Münze aus, an wirkte. Durch materielle Sorgerk Daniel Itzig Marcus Herz r .. di Roßbach, Zorndoif, Liegn tz mehrere treffliche Porträ s, der künstlerischsten Arbeiten joh. Heinrich Formey ge- ' i ’ nder aber vjrar der' Sohn,, d :r geboren, zuerst bei. seinen dann Schüler des BiJdhaues Auf einer mehrjährige l Studien- bis 1791J auf Staatskosten ie ihn über'Wien, Ve ledig und 737 m führte, bildete er n Medaillenkünstler der Berlin* r der er bis mancherlei war das |n sein Et iurücksefz Leben dieses seine sich zu1 de, 181, upg uni Moses Mendetssohn. »Eucyclopaedia Judatea* Band l. Verlag Eschkdl, Berlin. schönsten Bildnis äu haben, verwandt mit - und sein Sc der hn und deren Ruhm es ist, klie plaketten ihrer Zeit geliefert Jacob Abraham — rich|t eingangs erwähnten Familie Abraham Abramson sind | uis in ihrem reichen Schaffen durch die Jubiläiimi publikation der Ge Seilschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums, einem Pracht Hoffmann*), als hervorr Faches bekannt geworden Jacob. Abraham, 1722 mutlich als Kind nach lernte in Polnisch-Lissa Gravieren und kam 1750 erk von Dr. Tass Meister ih es verjeboren, kam I Hecklenburg-Strel tz, J teinschneiden a :h Berlin, wo er u stlers getrübt. Nifhlt offizieller Medailleur ilo nd ür die Kgl. Münze Stempel anhrtigte. Durch die Unruhen des Siebenjähriger Krieges wurde er in den verschiedensten Stuten herumge Worten und kehrte erst 1760 nach B^i in zurück, wp er bis zu seinem Tode, 1800, als kc niglicher Medailleur tätig war. Von ihm stammen u. a. die Medaillen t) Verlag Kauffmann, Frankfi t a. Main, 192t}. besonders ir seinen bedeutende Männer Zeit weit überragenden Küh nur in Preußen wurde^er als beschäftigt, auch freriide Höfe übergät >en ihm Aifträge. Die Akademien tu Venedig, r!orehzi' -Berlin und Kopenhagen ernannten ihn zum Mitglied, aber sein Name geriet bald in Vergessenheit, obgleich er ein überaus umfang reiches Werk hinterließ unq aul viele Privatpersonen, sei ner Zeit, gefertigten Medaillen Hervorragendes geleistet hat. Bereits vor, seiner Abramson — zunächst seinem Vater — die MecJi Gelehrter, als deren Mendelssohn entstand Sulzer, Rämler, Spalding, Euler, Wieland, liessinj uncj Kant erschienen. Von den . übrigen auf Privatpersonen gemachten dienen besonders hervorgefioben zu werdjeq das wuuidervolle Bildnis Danie Itzigs und djes be-|)4 rühmten Arztes Marcus Herz. 11 Studienreise begann Gemeinschaft mi| aillenserie deutscher erste die auf iMosesl Unjd jn der , weiterhin

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