Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Nr. 2 - Februar (2.1928)
- Date
- 1928-02-01
- Page
- Seite 29 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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von BeyroutK zählt ungefähr 3500 See der Glaubensgenossen beschäftigt siel i ein kleiner Teil mit freien Berufen. Die durch Einwirkungen und Leistungen Oemeirjdeleben. In l Rhodes worden. ist eirt Rabblner-S en. Die Mehrzahl mit!dem Handel, Loge beteiligt sich j tark am jüdischen minlr begründet Nachrufe gfelten Br. Oberrabbin sr Dr. Chäje«, dem Bankdirektor Jacqües Juda de Botton, Dr. Welljchä' Ein längerer Vortrag des Profess ocs d<.r Philosophie am jüdischen Lyqeum in Konstantin; rpel E. Thomas. gehalten ia. der Konstantinöpel'er Log : — gibt tfns -eine geistreiche philosophisch-kritische Ans« nahdefsetzung über Das Lachen . | ... A. Gdt. I Lew in gibt uns scher Menschen, und ihier Sehnodtr erheben ju Samuel Lewin: «Zeitwende-, Roman. (6. Pttbltkalion der Soncino Gesellschaft der Frei nde des jüdischen Buches E. V. Berlin.i 1 Der Roman Zeitwende von Samu eine warmherzige Schilderung osljüd ihrer* Feiertage und ihres Alltagslebens suchf, sieb über dsn Alltag zu erheben lassen. Die Einzelhandlungen des Bucheis vereinigen sich zu einer umfassenden Darstellung alle geistigen Umwandlungen, die die hereinbrechend : Neuzeit, die Fabriken ttsw, in der jüdischen ßevölke ung eines Landstädtchens hervorruft. Die Juden, die vo i der Erinnerung an einen «wahren R ibbi«, das Schneider , zehren sehnen sich in All dem fremdartigen Neuen wi der nach einem seelischen Führer und erwählen dazu eiten auswärtigen Rabbi, um den bald ein erbitterter Stre t der Anhänger und Gegner brandet. Es ist der Kami f der alten Unq der neuen Zeit, der Kampf zwischen den v tihdergläubigeif Frommen, die Sich mit Inbrunst dem Ifüh er ergeben, didin seinen Fehlern selbst ihnen verborg me geheimnisj volle Tugenden suchen, und den kfitisi h gewordenen! Weltkindern, die das Neue bejahen, die nir noch glauben! wollen, was sich beweisen , läßt, und dii nur w'eltliche Führer zu irdischen Idealen anerkennen. Eis ist ein er-l greifendes Erlebnis für den Leser, wie die Frpmmen siel! an den Olauben an ihren Rabbi klammert und ihn fest-i zuhalten suchen, al> sie fühlen, daß Vhn die einfällige Grotte des SchneiderlSy fehlt, die er duicl Wundertaten zu ersetzen sucht. Die Gestalten, die sich um den Rabb gruppieren, sind mit derselben verstehenc »n Liebe ge schildert wie die, die sich in inneren Kämpfen vom Ueber lieferten lösen und neue Wege zu gehen v« rsuchen. AI diese Menschen leben, treten dem Leser r eelLch nahe Josseff und Mirjam, des »Schneiderls« Urenl elkinder, die von allen Frommen gemieden, sich weltlichen. Idealci opfern, Wolf Duwid, der Dieb mit dem gläul igen Herzen! der dem Rabbi dienen möchte und der zaf end hofft, er werde in der anderen Welt mit allen Gerecht n zusammen sein, -obwohl er«, wie seine Frau meint, «e n Pieb warj, weil er den Leuten Gutes tat und viel Almosen gab j Und' sein Sohn Jossel, der des Rabbi zartet Töchterlein so wahrhaft liebgewinnt, daß er aus tiefer Verkommenheit sich zu einem »Heiligen* wapdelL— Das Bti :h ist sprachlich schön geschrieben, gibt gut gezeichnete Milieubilde|r Bficherschau. I f und zarte Naturschilderungen. Es ist größeren Werkes, auf dessen Fofreuen wird, dem die prächtigen lieb geworden sind. Dr* Erna r er t Gekt erste Teil eines etzung sich jeder alten des Buches f 1 d s t'h m i d t, < Go Max Jungmann Jochana ‘ Ein Schauspiel tn 5 Akten. Horodis Beiltn-Wilmersdori. - Der Name Jochanan von Giskala Erinnerung an jene an Tragik und C|r< des jüdischen Volkes, in der unsert heimatlichen Boden, um ihre natioiia von Giskala. \ Marx/ 'Verlag.. gegen das weltbeherrschende Rom Todesverachtung gekämpft und sich der ganzen Welt errungen haben. - Bequemlichkeit der Friedensparteieh, 'weckt in uns die ßp .so reiche Zeit Ahnen um ihren Selbständigkeit mit Löwenmut und (ie, Bewunderung >ie Halbheit und . » diel.glühende Vaterlandsliebe der Zeloten (Eiltrer) mit.ilire r Losung Untergang oder Freiheit«,, ihren -Führär Kommandanten der galiläischen Vrste ausgezeichnet j durch Tapferkeit .und der den Oberbefehlshaber Josephus undihm mißtraut, den Hader der Pirte en, der, als der feind bereits vor den Toren Jerusalems stand,"noch wütete und sio .ein Bundesgenosse, den Fäll der 1 Heiligen Stadt und di Tempels, den. Feldherrn Titus und Kreaturen in - seinem Gefolge, wie Tiberias Julius Alexander, den Titu und dessen Schwester Btrenike, die, die weibliche Würde mißachtend, ihre Liebe. . dem Zerstörer ihrer Heimat schenkt, all dies fahrt uns der Autor in i ornehmer und ed’er Sprache und mit glutwarmen H rzen vor die Augen. Besondere'Sympathie empfinden wir für die Thamar, die Braut des Jochanan, die vc Zeit schwärmt, in der die Menschen nie! kämpfen werden, »es sei denn, urfi de i Wohltun-, und die wegen ihrer Fifedensliäbe.und ihres Jochanan, Heu Giskala, gleich geschärften' Blick, Fla ius durchschaut ‘ der Römer wurde, t’ E näscherung des die 'jämmerlichen den abtrünnigen arkö rig Agrippa II ■ 'einer lichten mit einander Vorrang Widerwillens gegen das grausame tödlichen Dolchstoß aus der HancJ empfängt. .neg! I ihr: Der Verfasser hat Mund der handelnden unsere Zeit passend und beherzigen« So 7. B. S. 21 Alexas: »Stets das Gleich manch sch Eines Personen gelegt, Bwert Handwerk den Bräutigams f /ort in den < as auch für s rm Hader i Brüder denket bei der Darreichung von Spenden auch an did Gl ßloge.