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Der Orden Bne Briss · 1928-01-01 · Nr. 1 - Januar (1.1928) · p. Seite 13

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1928
Issue
Nr. 1 - Januar (1.1928)
Date
1928-01-01
Page
Seite 13 (sequence 14)
Language
German
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nnt tn!S i «es >ei g " j Ein. i -kl ir i gen ' Abdruck eines Kapitels at s dem beka ’ Roman von Max Brod: Reubeni, Fürst mag sich darüber streite i lassen, ob einzelne Stücke aus einem großen Dichtefwi greifen und sie außerhalb jes Zusamnienf Ganzen hinzustellen. Jedeifalls ist hier in in Portugal« ein Teilstück aus dem Ganzen 1h das durch sich selber verstai ideri werden kai n dramatische Schilderung der unbezwinglijrh eines' Marannenjünglings rach dem pffi zum Judentum, wohin ihn die Stimme I sei den jugendlichen Leser m t sich fortzurepe Richtung eines unerschrockenen Bekennen Russen vermag. 1 In dein 2. Bändchen: »Im Kampf |um rechte* stellt der Verf., Dr, H. Freuden!» historisch-bedeutsamer Dokumente von nichtjüdischer Seite zur Oi schichte der| Juden in den europäisch :n Ländern zujs: Büchlein wird eingeleitet‘-von einer! kl geschriebenen Abhandlun; über die gesellschaftlichen Aechtur g der Juden und die allmählich in den europäischer sich anbahnende, durch d m geschichtlich ei Dinge geförderte,'durch die Anstrengui Qeister des«Judentums endlich erkämpfte soziale Freiheit der Juden. Der jugendlidhe in eines der wichtigsten Kapitel der m] Geschichte eingeführt und lernt vielleicht begreifen, daß es das Schicksal des Jui hörlich für sein Recht zu [ kämpfen, tiäß - das Recht überhaupt dem Judentum sein« bedeutung gibt. In einem 3. Bändchen »Max Künstler und där Führer«! schildert Ai Künstlerpersönlichkeit Lieblermanns. Die handelt »den Eintritt der Juden in die kpn^tli des 19. Jahrhunderts « Dann folgt in 6j " tiefem Verständnis und hoher Begeial Darstellung von Liebermänn’s künstleris In einer dem Gegenstand! angepaßten[ f kristallklaren Diktion entwirft Galliner eil botenen JCürze klar umrissenes Bild von / der Liebermann’schen Kunst, ihrer Beein fremde Meister, ihrer Entwi ckelung zu Eige l schem in der künstlerischen Darstellungsv^e gesamteh Gebiet des Das« ins entlehnten Flöhe der Führerschaft in der modernen d der europäischen Malerei. Sehr gute Rdpi deutender Werke des Meisters zieren das bilden ein vortreffliches Aii schauungsmäterjal der Leistung des Verfasser s, der mit dem Kunstgebietes ein' Novum fi ir die Jugendlitei hat, uneingeschränkte An« rkennung zollet. der erste Versuch so gut ge lungen, daß piar kann, er möchte auf dem ‘inmal eingeseh fortschreiten und die Jugend iteratur durch Ar Genres auch künftig bereichern. Es wen' nur seine jungen Leser dai iken, sondern) Generation wird ihm für £ elehrungen D. auf so angenehme und zugleich Instinkt r das .Schaffen unserem Starr me entspross ene führen. Die Hauptsache ab :r ist, daß dieses werte Unternehmen g'eför lert werde dui Büchlein zu Nutz und Fr mimen der rei Jugend, für die sie ja in e ster Linie belsti Renaissanceder Juden. Es statthaft ist, erk heratiszunees ntit dem David Reubeni erausgefhobent und durch die en Sehnsucht en Bekenntnis Blutes ruft, n und in der i nutes zu beein- «! die Meijschen- :er, eine! Reihe jüdischer und lanzipatipn der ammen. Das und faßlich Ursachen der im lyiittelalter Kulturländern i Ablauf der führender politische und Leser wird hier i rnen jüdischen um erstein Mal ist, unaufder Kampf um sittlichei Welt- Lie iei ss :n Richard Krautheim nagogen. Mit 100 Abb Anst. 1927. Brosch. 16.00, Das Oebiel des Synag ein fast völlig in der Wi beachtetes Neuland, begit des Judentums zu interessie . vor dem Kriege hat der U i' in diesen Forschungszweij; richtigen. Erkenntnis, daßT zwischen dem Bau der Synagogen zu Worms und Zeitalter liegen,'denn doch sein mochten. AnläßlKh erdet 3an c irc i iteif« ri itir i r: Mittelalt u. 284 Seitejn. geb. 19.00 tgenbaues, w Schaft un; nt allmählii ren. Spät, terzeichnete es System zu . bi die sechs " iltesten bis da! Prag und dein völlig unfrui eines ihm ülpertila; aber Jahr i 1h ir | K; pi; stei ui rmann, der Oalliner die Einleitung belerische Kultur iteln eine von ing getragene :hem Schaffen, n ziselierten, trotz der geden Anfängen lussung durch •Charakteristi- ■ise der deip Stoffe bis* zur ■utschen, ja in rhduktionen be- BUchlein und Man wird Betreten des itur geschaffen Oallineir ist nur wünschen agenen Wege . leiten gleichen es ihm nicht die ältere wissen, die ive Weise in Künstler leinganze lobiens- Ankaiif der en jüdischen imt sind. < i.q. rliche Sy- Frankf, Veri.- a ich Jahr _ rtes und! unv eitere-Kreise :r doch. Kurz internommen, ui ngen, in der lunderte, i die. .»n bekannten E manzipatibnsicftbar gewesen igenen Synagogenbaues entdeckte er einen .sehr t sichtlichen Synagogentyp in Nordwestböhmen, verfolgte diesen in seiner Entwickelung bis tief ins bayerische < lebiet und fand parajlel hierzu eine Reihe bis dahin zöllig unbekannt gebliebener Typen in Polen (Synogogentj pen,-Berlin-1915,' •■Zirkelverlag). Mit diesen. 37 neuentde ikten Synagogen war aber die Reihe nur lückenhaft geget en, war die Fülle des vorhandenen Materiales keineswegs erschöpft.' Insbesondere konnte das. für das deutsche Juc entum besonders wichtige Gebiet der mittelalterlichen Sy lagogen nur angedeutet werden. Bald darauf veröffentli hte die Deutsche Orientgesellschaft ihre Funde in Galiläa, ein Material, das von der Forschung sofort aujfgegriffen unc genau anaiysifrt wurde, anschließend an das piächtige W erk von Kohl- W a t z i g e r, gut 'ergänzt durch die dar! » anschließenden Betrachtungen von Samuel Krauß in Wien.. — Nun hat neuerdings Krautheimer sich dtrAufgabe unterzogen, anschließend an die bisherigen Arbeiten, eine.Art Systematik des Synagogenbaues qu gebe t, beginnend mit den antiken Synagogen des Heiligen Landss und besonders die Typen des Mittelalters behandelrid . K. setzt sich zunächst mit der Frage »Religion und «uns?« wissenschaftlich auseinander in einer überaus beachtenswerten und alle Bekenntnisse umfassenden V 'eise. Er zeigt sodann die Entwickelung der Synagoj e, die aus ursprünglich profan eingestelltem Raum pro;'ramm erst ganz allmählich zuin Sakralbau wird, immer mehr und'mehr das magische Element betonend. Mit vie I Fleiß bearbeitet er nun die einzelnen uns noch teils ursprü (glich erhaltenen Synagogeh wie Worms und Präg besonders die ■ erstere ist mit außerordentlicher Gründli :hkeit^ behandelt Und es ist.nur bedauerlich, daß es niemals möglich sein, wird, alle 17 von K. angeführten Batten jemals sp 'gründlich in ihrer Geschichte und fom lalen Gestaltung vor dem Auge des Lesers Wiedererstehen zu lassen. Aus Speyer, Regensburg, Ru f ach, -1r f u r t, Ejger, Metz kennen wir hur noch Trümmer tx ler Zeichnungen. Bamberg, Miltenberg undNü nberg Hatten Synagogen, die heute anderen Zwecken i ienen, F ra n kfurt und Posen sind abgebrochen ind nur noch in guten maßstäblichen Aufnahmen für c!!e Wissenschaft gerettet, Fürth ijrid Prag (Altschul), < lurch Umbauten völlig entstellt. K. bringt ferner Beisiiele' der noch erhaltenen Mikwoh’s, > wenngleich nicht lückenlos: und den Rahmen der im 'Titel bezeichneter A'tdgäbe Jüber, schreitend Ein ungemein ausführliches Quelienrfegister gibt den Interessenten dieses -'Arbeitsf ebietes reiches Material für weitere Forschungen und, zeugt "kori der Gründlichkeit des Verfassers; der, auf fr iheren- Arbeiten und Studien autbauend — besonders wären.hier auch die Arbeiten unseres Br. Ismar El bogen' :u erwähnen —' viel zur Klärung der kunsthistorischen Seite des Synagogen- baues beiträgt. Wenn zwar viele seiner Restaurationen nicht immer der Kritik staridhalten, so li rgt das an dem Fehlen ausreichender technischer Kennt usse-des ' Verfassers, der es leider verschmäht hat-, si di nach dieser Richtung hin beraten zu lassen. ■" ' i- Unsere Logen haben auch die Pflege von Kunst und Wissenschaft auf ihr Panier geschrieben Beides bietet, uns das neue Werk in Beziehung zum Juc entum.- Darum sollten die einzelnen Logen an dieser «leuerschelnung nicht achtlos jvorübergehen und durch / nsebaffung für ihre Büchereien zur Verbreitung des Werkes beitragen, das gerade für den deutschen Distrikt t on besonderer Wichtigkeit ist, indem es den Nachweis c es Zusammenhanges unserer Geschichte und Kunst' mit der deutschen Kultur erbringt. Br. Prof. Dr. ing. Alfred Grotte. ■ Jahn a , Gi!i Vei I bekam t Philosophie und Leben. UL geber Prof. Dr. August Messer, preis: Vierteljährlich 3 Hefte 2 M. Meiner, Leipzig. 1927. Es dürfte noch nicht genügend Herausgeber dieser Zeitschrift, der sich als Forscher und Schriftsteller eines ausgezeii erfreut, zu den Denkern gehört, die wir Streiter in unserem Kampfe gegen antisefi Verblendung und Verhetzung begrüßen führt er diesen Kampf nicht vor allem V engeren und intimeren Kreise, vor altem Zeitschrift, aber darum, wie man .apnehmbi 13 — ng. Herausßen: -BeSugsag von 'Felixsein, daß der rbilösophischcr iclineten Namfens Juden als Mititische Volks- I önnen. Wohl :e, sondern im'l dfer Leser dieser.1 n darf, umso Vol * e

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