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Der Orden Bne Briss · 1928-01-01 · Nr. 1 - Januar (1.1928) · p. Seite 14

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1928
Issue
Nr. 1 - Januar (1.1928)
Date
1928-01-01
Page
Seite 14 (sequence 15)
Language
German
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I und nd all 2 de 1 wirksamer und nachhaltiger. De ist zwar in erster Reihe, Fragen sie dem nachdenklichen Menscheft gedrängt werden, zur Klarheit u Besinnung zu erheben, sodann Ansichten und Einsichten mit und Gegensätzen des Einzelu: n fruchtbare Verbindung zu setzeß sie auch in vortrefflicher Weise, sieb einer im besten Sinne des Behandlungsweise und Darstellu dadurch,, daß Vertreter,, daruntet keiten, der verschiedenen philosop Richtungen hier bewußt und 3" werden und zu Worte kommen, eine direkte Aussprache und stattfindet, bietet sich dem Heraü; die Irrtümer und Einseitigkeiten i hinzuweisen, sie zu berichtiget machen. Insbesondere darf in auf die Aufsätze des-Herausgeb Heft 5 und 6 verwiesen -werdet;, dem bekannten völkischen Ph Wdndt in" Jena-in ruhiger, vorneF setzt, . ihn widerlegt und ad absyri edlen und. ehrlichen Bemühen, zu verhelfen -und die Volfesvers Volkseinheit zu fördern, bietet legenheit, aufklärend und erziehe'ris* immer es geschieht, hat man d;t auf hoher geistiger wart* stehenc e Subjektivität und LeiderischalHic licher LTeberzeugung heraus sprir abgeklärtes Urteil aufden Les; muß und ihn eines Besseren bel^h Der Zeitschrift ist daher, ai weiteste Verbreitung zu wünschet i Expr. Dr. H o i d hischeni tsichtlicF Zweck der Zeitschrift seelische Nöte, wie durch las Leben auf.- . Ruhe thilosophischer-, emeine philosophische ' besonderen Aufgaben Gemtfjnschaftslebens Diese; Aufgabe erfüllt lies umsomehr, a's sie Wortes *v< lkstünilichen n jsform befleißigt. Aber führende Persönltch- und religiösen herangerogen und daß unter diesen :in - Gedankenaustausch igeber C «legenhei.r, auf t ölkische Anschauungen und Unschädlich zu fiesem 2i)sammenhange rs in 1" eft 4 sowie in' l in denen er sich mit losophie pkoffrssor Max mer Weise auseinanderdum führt. In seinem Wah heit zum Siege ijhnung .jim Dienste der sich ihirt oft genug Gech zu Wifken. Urid/wo s GefüH,|' daß hier ein _ rManr, frei von jeder rkeit, a tsi tiefster sitt- und c aß sein ruhiges über; engend wirken rt- [ in tnseren Kreisen lit ■'ir i ich ' Halpern. Geschichte in e i n d e G U 11 s t a dt, _ Der P gemeinde .'Guttstadt in Ostpreußen der Gemeinde ' geschrieben,' die Bezug auf die . Gescfijchte de enthält Besonders bemerkenswe der Magistrat der Stadt'die Guttsjt Vorwurf des Wuchers, den die erhoben hatten, ,ih, Schutz nahm. Ermland''.kamen den Juden entg(ei gemeinde selbst würde-im Jah besteht gegenwärtig aus 28 /ft Eine Reihe ihrer Mitglieder Jtaber verwalturig besonders ausgezeith Guttstadt lebenden Sä Seelen Krieg, wovpn 5 ihr Leben auf d opferten c t Das jüdische Mainz. Das Menorah (Verlag Wien-Leipzig), benannt, ist dem jüdischen Mainz jüdischer zifidnichtjüdischer Ge Sondergebieten ihrer Forschung e vereinigt, in denen Materialien zt in Mainz von den Römertagen bare Gegenwart zusammengeirag sammenarbeit kommt bewußt zl... Klärung jüdischer Gesqhichtsfragr n allgemeiner heimatgeschichtlicher F < wertet wird. Aus der Fülle der sd i schriebenen Aufsätze seien einig: herausgehoben; so di^ Studie ü Friedhof, dessen Lage , und Bedeu erneut hervortrat, als man auf ihn entfernten und zu Bauzwecken v aufgefundenen Grabsteme der lehrten der Frühzeit wieder a_. des Meschullam ben Kalonymos Raschis Lenrer, und vielleicht Gerschom Meor hagofah; eine _ damit, wie die Juden' Kammerkn wurden; das im Gemeindehaus b ei auf: ti Uti z e r (■ (I)aiberg-Loge). e r. j ü ■ediger hat Planche 1 i s e h e n G e - der Synagogeneitie' Geschichte > Interessante in ermiäitdijschen Juden t ist, daß im Jahre 1753 lädter Juden gegen den restlichen Seidenkrämer Auch die Bischöfe von :gen. / Di* Synagogen- •e 1S14 Begründet; sie tilien'fund 93 Seelen. sich.it dür Kommunalnet. Voll damals in iö Männer in den Altar dejs Vaterlandes Kurt Säbatzky. zagen Deze nberheft 1927 der tls Scnderßeft Magenza gewic met.1 Eine Anzahl ehrte ’ haßen , aus den ne Rßihe yon Aufsätzen Geschichte der Juden bis in qie unmittelm sind, ln dieser Zürn Ausdrück, daß die al; eins Teilaufgabe FjorseF ung gjebühretid beön u td volkstümlich geweiigstens besonders aer^len alten Mainzer ttun; im letzten Jahre die rinstets gewaltsam ^rwar dten, dann wieder rühmten Mainzer Geeilt«, unter ihnen den des Jakob ben Jakar; den des Rabbenu tersiichung befaßt sich chtej der Stadt Mainz- :u begründete Jüdische auch Musfcum ist ausführlich beschrieben um I zahlrel :he Abbildungen geben von den reichen Kunst schätzen Kunde; sehr lehrreich ist ein .kunstgesGh'chtlicIpt Aufsatz über Pfeiler und Fenster an dem sogenannten K tlonymos-Hause. Herausgegeben ist das Heft von Br. F abb. Dr. Levi in Münz. der ’sich damit ein großes"Verdiei ist erwoiben hat, und ider auch die Einführung in das Heftgeschri« ben hat und [in ihr einen kurzen geschichtlichen kbriß bietet. I {Gewidmet ist da* Heft dem Andenken des Mainzer berühmten Gelehrten Mahaiil, dessen J ihrzeit ir diesem Jaßr]e zum 500. Male begangen wird. Die Menorah-Nummer Magenza* isl auch .als Sonderheft* erschienen und zu beziehen. i Dienemai n, Offetbach, Herausalieneb Text- H i e r s,e m a n n. Die Darmstädter Pessach-Haggadah gegeben und erläutert von Bruno 11 band Leipzig 1927. Verlag Karl W. XIl jr-313 S. 60 RM. I Die Landesbibliothek zu Darmstadt besitzt leine aus dem 14 Jahrhundett Stammende illustrierte Handschrift deF iHaggadah. Sie ist von Br Rabb Dt. Italienei lterausgeg^ben worden; ihr beigefügt ist eine kurz: paläo graphische Besprechung der Fiandscßi ft von t>r. ^rob Drf 'Freimann in' Frankfurt a. M., ein« Geschichte der Handschrift und. eine Beschreibung des Einbandesl von dem Direktor der Landesbibliothek Adalph Schmidt und eine künsthistorische Würdigung der Handschrift von Prof. August L. Mayer in München, Den Haudtteil des Buches nimmt die Arbeit von Br. Italiener einj Er hat mib der Bearbeitung des Textes und des Kommentars emi Untersuchung des Ritus dieser Handschrift ver- »bunden, und diese Untersuchung wur ie zu einer Arbeit über die Riten der Pessach-Haggadah Mit liebevoller Vertiefung in den Gegenstand, wissen« chaftlicheff Gründlichkeit und peinlicher Genauigkeit d urchgefüHrt, ward die Arbeit so zu einer unsere Kenntnis der Riten der .Haggadah bereichernden Forschung auf dem Gebiete der Rittiseeschtchte, für die man dem Veifasser von Herzen dankbar sein muß, an der man kün tig nicht vorübergeßen darf, iind aus der man sich i ber alle Varianten im überlieferten Text dieses beliebtes en aller jüdischen Vo ksbücher unterrichten kann. Zu dieser Abhandlung geeilt sich dann eine, gleichfalls von Br. Italiener verfaf te, über die Illustriertön Haggadai-Handschriften in öfl entliehen Sammlungen, in der die ' Illustrationen beschrieben lind die Ritus-Varianten benannt sind. 20 bisher unveröffentlichte Abbildungen aus * erschiedenen illustrierten Haggadahs vervollständigen das Werk! Ein zweiter Band, der die genau: künstlerische Reproduktion der Handschrift und. ihrer III JStratiDn :n bringen soll, wird noch, erscheinen, * Diene mann, Offenbajch a. M; riftf für Geschichte r jffnet eisen Aufsatz :uere Schriften zur tum un^ Judentum, eklivität der christergibt doch D^enee Quellenkenntnis Forscher auch in Eindrucc geblieben tVille, dem der Das Dezemberheft der Moriatssch und Wissenschaft des Judentums e vön Ralfb. Dr. Dienemann über n Frage nach dem Verhältnis von Urchriste t Wenn auch selbstverständlich die Sub: ljchen Forscher sich geltend macht, so naanns Bericht, daß die auf wert überleg« n begründeten Darstellungen jüdischer E christlichen Kreisen nicht -ohne starken sind, und daß bei jüngeren Theologi n Judentum gerecht zu werden, dqrchau; besteht. Die Gesellschaft zur Förderung der Wissenscl aft des Welche die Monatsschrift herausgibt utjdihren unentgeltlich zusendet, hat an dem Aufklärung herbeigetüiirl zu haben, Wohl ddn stärksten Anteil. Üebrigens enthält das Heft neben sehr gediegenen Beiträge#, die wesentlich den Forscher interessieren, auch Abhandlungen,. wie die Darstellung 4er Geschichte der Juden in Bremen während des 19. Max Markreich),* die nach Inhalt und Leserkreis'zu fesseln vermag. 1)3 J Eingänge: Fünfzig Jahre fauses*. Von J.' Winter'. Gr. 4U eitigen Abbildungen. In Kommisfei Braumüller, Universitäts-Verlagsbuchha R.M. 5.*—. . , eine S. Ion ullung, Judentums, Mitgliedern Verdienste, solche Jahrhu tdens (von Form e.nen weiten Wiener 1-2 ganz- Wilhelm .eipzig 1927. Mit b :i — 14!

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