Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- Beilage 1927 (1927)
- Issue
- Dezember (12.1927)
- Date
- 1927-12-01
- Page
- Seite 65 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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. * * * \ daß also das, waj die Jugendschriftenkommission vor- . gelegt hat, nicht las erfüllt, was sie versprochen hat. Wenn gesagt worden ist, die Jugend will Abenteurgrgeschichten, so iit gemeint, daß sie Spaiinung haben will. Er bedauert es, daß nicht prominentefschrilisteller, , deren es g^nügenc auch im jüdischen Kreise gibt, zur Mitarbeit herangezogen und für die Schaffung jüdischer Jugendbücher interessiert werden. Die Notlage unter den Schriftstellern und namentlich unter den jüdischen ist eine so gro Je, daß Aufträge gern entgegengenommen werden würden. Statt etwas Neues zu schaffen, werden Nachdrucke herausgegeben.' Das bezieht sich au<h auf die Akiba-Legende. Der Referent hat ausgdührt, daß die Legenden, inderen Reihe die Akiba-Legende erschienen ist, , zu teuer sind, - als daß tie gekauft werden. Ob das den Abdruck rechtfertigt, ist fraglich. Das Buch »Im Kampf um die Menscher rechtet is^ eine-Zusammenstellung bereits besser bearbeiteten Materials. Er verweist auf das im Heine-Bund herausgegebene Buch von Professor Elbogen: . »Momente und Gestalten«, das weit besser und spannender ist, Gegebene Themin für die Bearbeitung wären »Vertreibung der Juden aus Spanien« usw. Die Anregung, auch die Jugend zu den Arbeiten der Jugendschriftenkommission, die Seiner Meinung nach überaltert ist, herrnzuziehen, hält er aufrecht, ebenso befürwortet er die Zuziehung von Frauen. Gewiß weiß der |Lehrer, was d:r Jugend not tut, aber nicht jeder Lehrer. Er kennt jugendliche Lehrer aus dem Bruderkreise, die sich fr men werden, an den Arbeiten der, lUgendschriftenkomnission mitzuarbeiten. Br. Wolfsdarf, Wolfenbüttel, bemerkt, daß alle drei Bücher, besor ders aber das von Liebermann, von den Kindern imAll tr von 15 bis 17 Jahren gern gelesen . werden. Die bishe erschienenen BüCher scheinen also für ajlie reifere Jugeid geeignet. Ein Fehler aber ist es, daß laucli diese Bücher noch zu teuer sind. Das Buch Liebermann kostet?,50 Mark. Für die jüngeren Kinder iehlt es allerdings in geeigneter Literatur, das ist aber kein Vorwurf, der der Jugendschtiftenkommission gemacht werden kanr, sondern hat seinen Grund darin, daß nicht geniiger d jüdische Jugendbücher für das jüngere Alter, vorhanden sind.1 Den Weg, an jüdische. Schriftsteller heran; «treten, hält er fiir ungangbar Fs bestellt auch die Gefahr, daß die Bücher dann einseitig jüdisch geschrieben weiden. Wie schwer es ist, jüdische ‘ Bücher zu schaffer, beweist, daß auch für die Kreise. ationaljüdischem Sinne erziehen, die ins Hebräische übersetzt werden. die ihre Kinder in r ja eine Geistesgesgh deutschen Märchen Die Aufgabe der Ju’endscliriftenkammissioif ist es, aus dem, was vorhanden ist, etwas heraus'zulinlen und, falls einmal etwas Geeigretes geschrieben,wird, es zum Abdruck zu biingen. Fr meint, daß auch, von Dubnöw Partien für die Jugeti tbücher entnommen werden können, Br. L e w k t> w i der Großloge hat t z , Breslau' Die- Jugeiidbüehen-1 i-rsagf und muß versagen, weil cs außerordentlich schwer ist, die jüdische Geschichte, die chte ist. an die Jugend heranzuhringen, weil die Jugendbücher der Großlpge sich feruiiatten müssen von Jugend irgendwie p; weil Schilderungen packend sein können wie positiv zu den jeder Parteirichtung, während jede rteiiscli eingestellt ist, lind dann, iidischen Lebens, die nur dann w enn der Schijderer selbst irgend- Dingen steht, durch die Jugendschriftenkommission! der .Großloge nicht veröffentlicht werdön können. Deshalb wäre es gut', wenn diö Jugendschriftenkommission es sich zur Aufgabe machte, die. Herausgabe guter jüdischer Jugendbücher, die von-Schulverbänden, Landesverbänden, Kultüskommissionen usw. veröffentlicht werden, finanziell zuunterstützen und so zu einer Verbilligung jdes Preises beizutragen, nicht aher selbst Bücher herauszugeben. ■ Br. F r e u d e n t h a I, Nürnberg, verkepnt die Schwierigkeiten nicht, die der Arbeit der Jugendschriftenkommission entgegenstehen, meint jedoety daß die Jugendschriftenkommission nicht den rich^rg^n Weg gegangen ist. Die Bücher sind an sich gut, -es’ fehlt ihnen aber der Charakter einer Jugendschrift. Das Buch lUebermann ist vorzüglich,- es ist aber keine jüdische Stfiinft. Das Brodsche Büchlein hält er lür gänzlich ungeeignet. Aiich das dritte Buch entspricht Wictft ganz dem, was-iwii gewollt haben. Wejrin die Jngendschriftenkommission Weiterarbeiten will, so möge sie Märchen f jir das vorschulpflichtige Alter Bchaffen, . Erstwennhijer die vorhandene Lücke ausgefüllt ist. möge sie daran gehen, Bücher lür die reifere Jugend zu srhaffen. ^‘r verweist auf die Bücher, von Lehmann, die in trüberen Jahren von der. Jugend sehr gern gelesen.Worden jsind Eine Verbilligung der herauszpgebenden Schriften ist notwendig. Er bemerkt, daß die Reforoigemeihde -ihr :ieties Oebetbuch für 10 Pfenrtig - heraus gibt Wenn Jugendschriftenkommission gelingt,' einmal fiir - 50 Pfennig herauszugeben und ihr so jedes jüdische Haus zu verschalten, dann villleicht Besseres getan haben, als wenn sf4 ei schrift entdeckt. Ratschläge können weder Grundsätze auigestellt werden, weil alle; fehlen. Die Schaffung neuer" Schriften hält ikr für :a«i' ausgeschlossen. 'Die Jugendsebriftenköinmis i.ion konnte versuchen, alttjs, gutes.Material der Jirgpndjiet zugänglich zu machen.! Br V i z e g r o ß pr a s i d e n t \V i e s.m mit, daß auch der tschechoslowakische D Jugendschriftifnkou’missio ii ernannt hat, dit nicht zu.arbeijen begonnl-n hab wtfl sie au| vom $. Distrikt wartet ■ ~ ■ Br. Goldschmidt, Berlin, bemerkt der Gerechtigkeit, daß nicht alle Brüder; inil Geschäfts aussclmß sich der erfolgten scharfen Kritik jind Ab ehuunt. ingcsctilossen haben. Von deivd-rei erschiene) ien Jugend- ■.chriften ist da.- Werk tibi-« Lieberhjann, ferne; die ScH_r.it Im Kampf jttii die Menschenrechte re'chr t irk; es der eine Bibf! Eingang in wilrde ne Jugend rteih. och Grundlagen , ler ug - itik Fs ist hedauerlielr, wenn den Briidei sctiriftenkomnission durch eine gar zu stark;‘rK Scliaffen zu sehr erschwert wird? Oegen ejn« l^wcitcrim-, der Kommission bestellen ngtüriicli keine Be1“'-. Br. A u e r b i Lh , Köln Die Af.bCil ,i 'JugcndbUcheroj, eie. das Alter bi-, zu ,e*w unberiickkichtigt lassen kann,'Jkanti'o ieiitigrt ■ Kampi um Rom*, ait FkkebaCü tjiu. Vidis Die Bücher sollen die jüdische-Jiigt nd ..mit Judentum und zur jüdischen Vetgaijjenlujit e: Bearbeitungsstolfe'kämen in Frage - Ji da M.ikk ibi Fall , Barkochba-. "Für die Bearh itune , d Csei für die jüdische Jugend wet|t|cn Jeicl t ji dische Schriftsteller finden. Bei der Schilde! nng der I isto i«Chen Personen, in die der Schriftsteller mr Itr btueir leggi kamals bisher bekannt "ist, .Ifönnte auch i ine liebevolle Scbii e ) . e. i strikt * aber Dijrek i- Gr: :etl" C i: ’ ÜC!\ er: Hl 12 ■ ein . u ld; Licl jülte iHc ceAi-T lischvt (ahf^u, in hie aderen our Als /'OIIS Stoffe 65